Universität Konstanz unterstützt die Open Library of Humanities

25.07.2016

Die Open Library of Humanities (OLH) ist eine gemeinnützige und von Wissenschaftler/innen gegründete Plattform für Open-Access-Zeitschriften im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie verzichtet auf das APC-Modell und finanziert sich über Konsortialzahlungen von Bibliotheken (z.B. über JISC Collections  in Großbritannien oder über LYRASIS in der USA) sowie die Andrew W. Mellon Stiftung.

Die Universität Konstanz wird Mitglied im Partnerprogramm für Bibliotheken und unterstützt die OLH darüber hinaus dabei, weitere Unterstützer im deutschsprachigen Raum zu gewinnen und eine deutschsprachige Oberfläche der Plattform aufzubauen.

Professor Martin Paul Eve, einer der Gründer der OLH begrüßt die Unterstützung der Universität Konstanz sehr und hofft durch diese Partnerschaft das Open Access Modell der OLH auch im deutschsprachigen Raum weiter zu verbreiten.

Petra Hätscher, die Direktorin der IT- und Bibliotheksdienste an der Universität Konstanz, sieht das OLH Modell als einen innovativen, qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Weg zu mehr Open Access und begrüßt insbesondere den mehrsprachigen Ansatz, der gerade für die Geisteswissenschaften oft von hoher Relevanz ist.

In den nächsten Jahren will sich die OLH auch auf andere Disziplinen ausweiten (Siehe hierzu Caroline Edwards im Interview mit scilog: Der ‚goldene Weg‘ zu Open Science)