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Informationsplattform open-access.net geht in die 2. Runde
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat den Verlängerungsantrag für die Informationsplattform open-access.net bewilligt.
Die geplante Weiterentwicklung von open-access.net umfasst die inhaltliche Erweiterung des Informationsangebots, die Internationalisierung und Mehrsprachigkeit der Plattform sowie die Intensivierung bestehender sowie den Aufbau weiterer Kooperationsbeziehungen.
Neben der Optimierung und Aktualisierung der allgemeinen inhaltlichen Themen sollen der rollenspezifische und fachspezifische Zugang erweitert werden. Die bereits bestehenden Kooperationen mit Österreich und der Schweiz werden ausgebaut und länderspezifische Inhalte angeboten.
Ein wichtiges Ziel von open-access.net ist die Verbreitung des Open-Access-Gedankens. Hierfür soll verstärkt die Kooperation mit Fachgesellschaften und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen gesucht werden, um die Bedeutung des Open-Access.Gedankens zu fördern und diesen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sichtbar zu machen. Zudem soll ein Open-Access-Netzwerk aufgebaut werden, das zwei Ebenen umfassen soll– eine Arbeitsebene und eine politische Ebene. Auf der Arbeitsebene sollen vor allem Kommunikation und Erfahrungsaustausch zwischen Personen, die sich tagtäglich mit Open Access und Repositorien beschäftigen, gefördert werden sowie Informationsveranstaltungen sowohl für Wissenschaftler/innen als auch für die Mitglieder des Netzwerks initiiert werden. Auf einer politisch-strategischen Ebene soll ein zweites Netzwerk – die „Konferenz der Open-Access-Beauftragten“ – entstehen, das sich aus renommierten Vertreter/innen wissenschaftlicher Einrichtungen zusammen setzen soll und in regelmäßigen Treffen gemeinsame Strategien und Maßnahmen zur Förderung von Open Access erarbeitet und öffentlich formuliert, um so dem Open-Access-Prinzip eine starke gemeinsame Stimme zu verleihen.
Der Bewilligungszeitraum beträgt 18 Monate.
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