Erste Einigung: Projekt DEAL und Wiley schließen Dreijahresvertrag

15.01.2019

Der internationale Wissenschaftsverlag John Wiley & Sons, Inc. und das Projekt DEAL haben sich nach langen Verhandlungen geeinigt. Ein Dreijahresvertrag (mit jährlicher Gebühr) ermöglicht allen Forscherinnen und Forschern an DEAL-Einrichtungen den Zugang zu den wissenschaftlichen Zeitschriften von Wiley (zurück bis ins Jahr 1997), und sie können künftig Artikel im Open Access in Wiley-Journals veröffentlichen.

Zusätzlich starten Wiley und Projekt DEAL gemeinsam drei neue Initiativen:

  1. Eine interdisziplinäre Zeitschrift soll führende Wissenschaftserkenntnisse aus der globalen Forschungsgemeinschaft veröffentlichen und „ein neues Flaggschiff unter den Open-Access-Journals“ werden. Die Zeitschrift soll außerdem als einzigartiges Forum für die Entwicklung neuer Open-Access-Publikationsmodelle dienen.
  2. Eine Gruppe zu Open-Science and Author Service Development soll innovative neue Publikationskonzepte entwickeln.
  3. Ein neues jährliches Symposium für deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen soll zukunftsweisende Ideen für die Forschungskommunikation erarbeiten.

Über Projekt DEAL

Das Projekt DEAL wurde von der Allianz der deutschen Wissenschafts­organisationen ins Leben gerufen, die die überwiegende Mehrheit der wichtigsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland repräsentiert. Das Konsortium umfasst fast 700 überwiegend öffentlich finanzierte, akademische Einrichtungen in Deutschland, wie Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Staats- und Regionalbibliotheken. Im Rahmen des Projekts sollen nationale Lizenzvereinbarungen für das gesamte Portfolio an elektronischen Zeitschriften großer akademischer Verlage umgesetzt werden. Weitere Informationen unter www.projekt-deal.de

Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz zur Einigung mit Wiley