Aktuelle Entwicklungen zu Open Access in der Schweiz

27.03.2018

Ein Überblick aus dem ersten Quartal 2018

Schweizer Vertragsverhandlungen mit Verlagen starten mit dem Ziel „Read and Publish“

Im Rahmen der nationalen Open-Access-Strategie der Schweiz geht swissuniversities mit dem Modell „Read and Publish“ in die anstehenden Vertragsverhandlungen. Das Modell „Read and Publish“ sieht vor, dass die Hochschulen die Publikationskosten finanzieren und einen fixen Preis für das Lesen und Herunterladen von Veröffentlichungen bezahlen, ohne Mehrkosten für die Schweizer Hochschulen zu verursachen. Damit sollen die klassischen Abonnemente ersetzt werden. 2018 finden die ersten Verhandlungen mit dem Verlag Springer Nature mit diesem Ziel statt, 2019 folgen die Verlage Elsevier und Wiley.
Pressemitteilung von swissuniversities, 15. März 2018
Website von swissuniversities zu Open Access

Swissuniversities (die Nationale Rektorenkonferenz) und die Schweizerische Hochschulkonferenz beschließen Aktionsplan zur nationalen Open-Access-Strategie

Die Schweizer Hochschulen und Forschungsinstitutionen haben während der letzten zwei Jahre eine nationale Open-Access-Strategie sowie einen Aktionsplan zu deren Umsetzung erarbeitet. Nachdem die Plenarversammlung von swissuniversities diesen Anfang März genehmigt und der Hochschulrat der Schweizerischen Hochschulkonferenz ihn zustimmend zur Kenntnis genommen hat, beginnt swissuniversities nun mit der Umsetzung.
Pressemitteilung von swissuniversities, 7. März 2018

„Studies in Communication Sciences“ verlässt Elsevier und wird Open Access

Die Zeitschrift „Studies in Communication Sciences“ wechselt vom Verlag Elsevier zur Publikationsplattform HOPE der Hauptbibliothek der Universität Zürich und wird Open Access
News der Universität Zürich, 6. März 2018

Umfrage der Universität Zürich: Open Access findet Zustimmung

Eine aktuelle Umfrage der Hauptbibliothek der Universität Zürich zeigt, dass deren Wissenschaftler/innen Open Access mehrheitlich unterstützen: Fast die Hälfte von ihnen publiziert sogar bereits auf diese Weise.
News der Universität Zürich, 28. Februar 2018

Mit Dank an Prof. Dr. Christian Fuhrer (Universität Zürich) für die Zusammenstellung