Open-Access-Tage 2008 in Berlin

Die Open-Access-Tage 2008 fanden am 9. und 10. Oktober auf dem Campus der Freien Universität Berlin statt und wurden in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft veranstaltet. Die parallel ausgerichtete Open-Access-Fachmesse bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich vor Ort über unterschiedliche Services und Projekte in Bezug auf Repositorien und Zeitschriften sowie Aktivitäten von Verlagen, Hochschulen und Forschungsorganisationen im Bereich Open Access zu informieren.

Eröffnet wurde die Tagung von Prof. Dr. Ursula Lehmkuhl, erste Vizepräsidentin der Freien Universität Berlin, Dr. Gerhard Husung, Staatssekretär für Bildung und Forschung des Landes Berlin und Dr. Katja Mruck, Verantwortliche auf Seiten der Freien Universität Berlin für die Informationsplattform open-access.net.

Die Vorträge des ersten Veranstaltungstags richtete sich vor allem an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Nach einer kurzen Einführung in das Thema Open Access wurden verschiedene Services und Projekte vorgestellt, mit Hilfe derer sich Autorinnen und Autoren konkret über die beiden komplementäre Wege des Open Access (dem grünen Weg und dem goldenen Weg) informieren können. Es folgten Vorträge zu den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie zur formalen Qualität und inhaltlichen Qualität von Open-Access-Publikationen.

Die Podiumsdiskussion zum Thema „Was nutzt uns Open Access?“, moderiert von Prof. Dr. Peter Schirmbacher (HU Berlin), wurde mit kurzen Statements von sieben Vertretern aus unterschiedlichen Wissenschaftskontexten eingeleitet, in denen diese die Vorteile und den Nutzen von Open Access aus ihrer spezifischen Sicht darstellten. Die vielen Fragen aus dem Auditorium und die lebhafte Debatte zeigten den enormen Diskussionsbedarf der Teilnehmenden über Open Access.

Der zweite Tag richtete sich vor allem an Open-Access-Akteure und diente der Vertiefung verschiedener Themen. In Workshops zu Themenkomplexen wie Management von Open-Access-Zeitschriften, Content-Akquise für Repositorien und Vernetzung von Repositorien wurden nach kurzen Impulsreferaten mögliche Vorgehensweisen und Strategien diskutiert und in einer anschließenden Abschlussrunde im Plenum allen Teilnehmenden der Open-Access-Tage vorgestellt.

Wir danken allen, die durch ihr Engagement zum Gelingen der Open-Access-Tage beigetragen haben. Dies sind vor allem die Referentinnen und Referenten, die durch ihre Vorträge und Workshops die inhaltliche Vielfalt der Open-Access-Tage ermöglichten. Unser besonderer Dank gilt auch den Assistentinnen und Assistenten, die nicht nur organisatorische Aufgaben übernommen haben, sondern auch sehr gelungene Protokolle in den Workshops erstellt haben, sowie allen anderen, die im Hintergrund für das Gelingen der Open-Access-Tage Sorge getragen haben (der Medientechnik, der Hausverwaltung, der Raumvergabe etc.).