Open-Access-Tage im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz

Datum:7. und 8. Oktober 2009

Ort: Universität Konstanz

Schwerpunkt der dritten Open-Access-Tage waren Aktivitäten rund um das Thema Open Access im gesamten deutschsprachigen Raum. Bei der Ausrichtung der Konferenz kooperierte die Informationsplattform open-access.net mit der Helmholtz-Gemeinschaft, der Max-Planck-Gesellschaft, der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) e.V. sowie den Universitäten Linz und Zürich.

Wie im Vorjahr wurde die Konferenz durch eine Messe ergänzt. Konferenz und Messe richteten sich an Fachleute aus dem Bereich Open Access sowie an interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Entsprechend der geplanten Erweiterung der Informationsplattform auf den gesamten deutschsprachigen Raum erfuhren auch die Open-Access-Tage eine solche Ausdehnung. Durch die Erweiterung des Tagungsprogramms auf länderspezifische Inhalte wurde das Fachpublikum aus Österreich, der Schweiz und Deutschland gezielt angesprochen. Behandelt wurden unter anderem Themen wie die Rechtesituation in den einzelnen Ländern (D-A-CH), Geschäfts- und Finanzierungsmodelle, Open Data (der freie Zugang zu Forschungsdaten), Open-Access-Zeitschriften, Software- und Hostinglösungen für Repositorien, Erhebung statistischer Daten von Open-Access-Publikationen, Etablierung von Open Access in Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Aktionen zur ebenfalls im Herbst stattfindenden internationalen Open Access Week.

Parallel fand an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt, auf der sich Open-Access-Projekte, -Verlage, -Zeitschriften und Repositorien vorstellen und verschiedene Dienstleister ihre Aktivitäten im Bereich Open Access präsentieren. Die Messeaussteller erhielten zudem die Möglichkeit, sich im Rahmen einer eigenen Session kurz vorzustellen.

Ergänzend bot die Konferenz erstmalig die Gelegenheit, Ergebnisse von Qualifikationsarbeiten zu Open Access in einer Postersession zu präsentieren. Zusätzlich zu geladenen Referenten wurde eine Schwerpunktsession für frei einzureichende Beiträge geöffnet.