Open-Access-Messe 2010

Im Rahmen der Open-Access-Tage Göttingen fand an beiden Veranstaltungstagen die Open-Access-Messe statt. Verlagen, Repositorien, Open-Access-Zeitschriften und Projekten im Kontext des Open Access wurde die Möglichkeit gegeben, ihre Angebote und Aktivitäten einem breiten Publikum aus der deutschsprachigen Wissenschaftslandschaft vorzustellen. Wissenschaftler/innen und auch alle übrigen Interessierten hatten so die Möglichkeit, Informationen zu den verschiedenen Projekten und Angeboten direkt vor Ort zu beziehen und sich beraten zu lassen.

Ort         Georg-August-Universität Göttingen
              Zentrales Hörsaalgebäude (ZHG)
              Platz der Göttinger Sieben 5
              D-37073 Göttingen

Termin   Montag, 4. Oktober 2010 und Dienstag, 5. Oktober 2010

Gesamtübersicht

NameOrt

BioMed Central
Abstract

Als führender Open Access Verlag steht BioMed Central für die umfassende und kostenfreie Verbreitung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten. BioMed Central veröffentlicht über 200 Open Access Zeitschriften im Bereich Medizin und Biologie, die einen strengen Peer Review Prozess durchlaufen. Hinzu kommt eine Reihe von weiteren Produkten und Angeboten wie beispielsweise unser Mitgliedschaftsprogramm, das es Organisationen ermöglicht, auf kosteneffektive Art und Weise Open Access aktiv zu unterstützen. Besuchen Sie den BioMed Central Stand um mehr über unsere Zeitschriften und Angebote sowie die Vorteile des Publizierens in Open Access Zeitschriften zu erfahren.

London

BuR - Business Research
Abstract

BuR – Business Research ist das offizielle Open Access Journal des Verbandes der Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V. Es handelt sich um ein international ausgerichtetes Online-Journal. Unter http://www.business-research.org/ hat jeder Interessierte freien Zugriff auf die aktuellen sowie die älteren Papers. BuR publiziert Beiträge in den fünf international üblichen Schwerpunktgebieten der Betriebswirtschaft: Accounting, Finance, Management, Marketing und Operations and Information Systems.

Göttingen

Copernicus Publications
Abstract

Copernicus Publications ist seit 1994 als Wissenschaftsverlag am Markt etabliert, seit 2001 als Open Access Publisher. Copernicus Publications publiziert momentan 22 begutachtete Zeitschriften und 13 wissenschaftliche Diskussionsforen und ist vornehmlich im Bereich der Geowissenschaften aktiv.

Göttingen

COSIS.net
Abstract

COSIS.net ist ein Soziales Netzwerk für Wissenschaftler und enthält neben den üblichen Werkzeugen für die Vernetzung und Zusammenarbeit auch hochleistungsfähige Tools für die Publikation von wissenschaftlichen Zeitschriften (von der Artikelakquise über Peer Review und Produktion bis zum Content Delivery), für die Organisation großer Konferenzen sowie für die Verwaltung von Fachgesellschaften.In der Open-Access-Szene ist COSIS.net für das mehrstufige Publikationsverfahren bzw. Open/Public Peer Review bekannt: die Open-Access-Zeitschrift "Atmospheric Chemistry and Physics" wurde mit COSIS.net zu ihrem überwältigenden Erfolg geführt. COSIS.net ist verlagsneutral und kann zu marktüblichen Preisen lizensiert werden. Insbesondere für kleinere Wissenschaftsverlage bietet COSIS.net durch die Verknüpfung von Journal-Produktion und Konferenzen Möglichkeiten für neue Geschäftsmodelle. Auf der OA-Messe präsentieren wir unser stark überarbeitetes Peer-Review- und Produktionssystem – und eine Neuheit für die Vernetzung von Wissenschaftsliteratur.Derzeit sind über 50.000 Geowissenschaftler in COSIS.net aktiv und das Netzwerk wird zunehmend von anderen Wissenschaften auch aus den Humaities genutzt.

Berlin

DINI e. V.
Abstract

Die Arbeitsgruppe "Elektronisches Publizieren" der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation (DINI) unterstützt die konzeptionelle Weiterentwicklung des elektronischen Publizierens an wissenschaftlichen Einrichtungen. Der besondere Schwerpunkt liegt dabei auf Open Access.
Die Arbeitsgruppe ist vor allem in folgenden Bereichen aktiv:

1. Standardisierung, Empfehlungen, Positionierung
2. Workshops, Seminare, Vorträge
3. Koordinierung von bzw. Vernetzung zu Projekten
4. Internationale Vernetzung

Besondere Bedeutung hat das DINI-Zertifikat "Dokumenten- und Publikationsservice", das seit 2004 durch die Arbeitsgruppe entwickelt wird und im Sommer 2010 in der dritten Fassung veröffentlicht wurde. Es enthält einen Kriterienkatalog für digitale Repositorien und die damit erbrachten Dienstleistungen. Weitere Empfehlungs- und Positionspapiere der jüngeren Vergangenheit beschäftigen sich mit Forschungsdaten, Nutzungsstatistiken und einem gemeinsamen Vokabular für Publikations- und Dokumenttypen.
Weitere Schwerpunkte der aktuellen Arbeit sind der Goldene Weg zu Open Access, die Erarbeitung einer Übersicht über Hostinganbieter für Publikationsdienste, die Autorenidentifikation sowie die Entwicklung eines Konzepts zur Verwendung des von der VG Wort betriebenen Zählverfahrens für elektronische Dokumente für wissenschaftliche Repositorien.
Seit einigen Jahren initiiert und koordiniert die Arbeitsgruppe Projekte, die im Zusammenhang mit dem elektronischen Publizieren und Open Access stehen - unter anderem CARPET, OA-Statistik, DOARC und OA-Netzwerk. Vor allem das Projekt OA-Netzwerk, das sich dem Aufbau eines nationalen Netzwerks zertifizierter Open-Access-Repositorien verschrieben hat, wird auf dem Stand der DINI-Arbeitsgruppe ebenfalls präsentiert. Es befindet sich derzeit in der zweiten Förderphase, in der die bestehenden Dienste weiterentwickelt und ausgebaut werden und der nachhaltige Betrieb vorbereitet wird.

DIPF, peDOCS
Abstract

peDOCS, der Open-Access-Dokumentenserver des Fachportals Pädagogik, bündelt Veröffentlichungen der Bildungsforschung und Erziehungswissenschaft. Ein breites Spektrum an begutachteter Fachliteratur auf Grundlage der Kooperation mit renommierten Verlagen bildet den Kern des Angebotes. Enthalten ist ein breites Spektrum an Publikationsarten: Erstpublikationen, Zweitveröffentlichungen von Verlagspublikationen, vergriffener Printausgaben, Dissertationen/Habilitationen, Graue Literatur (Gutachten, Konferenzbände o.ä.)

Frankfurt

GEOZON SCIENCE MEDIA UG

Greifswald

Elektronisches Publizieren - Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek
Abstract

Die Gruppe Elektronisches Publizieren an der SUB Göttingen entwickelt Open-Access-Strategien und Open-Access-Dienstleistungen für die Georg-August-Universität Göttingen. Hierzu gehören neben der Information über Open Access der Universitätsverlag Göttingen, die Elektronischen Dissertationen sowie die Dokumentenserver GOEDOC und GoeScholar. Die SUB ergänzt die Angebote durch verschiedene Entwicklungs- und Vernetzungsprojekte im Bereich Open Access.

Göttingen

German Medical Science
Abstract

German Medical Science ist ein Open-Access-Portal für Online-Zeitschriften, Kongresse und Forschungsberichte aus dem Gesamtbereich der Medizin und richtet sich an alle, die an und mit wissenschaftlichen Publikationen arbeiten. Es bietet freien Zugang zu hochrangigen und qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln und allen Wissenschaftlern aus dem medizinischen Bereich die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse online zu publizieren.
German Medical Science wird kooperativ erstellt und bereitgehalten von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), der zentralen Fachbibliothek für Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar für die Bundesrepublik Deutschland.

Köln

GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften
Abstract

SSOAR - der Open Access Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften - wurde von GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit der FU Berlin (Center für Digitale Systeme und Institut für Qualitative Forschung) im Rahmen einer DFG-Förderung aufgebaut.  Zurzeit enthält SSOAR rd. 9.000 Dokumente im Volltext.
SSOAR richtet sich an das sozialwissenschaftliche Fachpublikum, das qualitätsgeprüfte Inhalte bestandsübergreifend durchsuchen und auf Dokumente frei und direkt zugreifen möchte. Das Repository bietet SozialwissenschaftlerInnen gleichzeitig die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen, ihre wissenschaftlichen Dokumente in einem spezifischen Fachcluster elektronisch zur Verfügung zu stellen. Das Repositorium ist außerdem in das sozialwissenschaftliche Fachportal sowiport (www.gesis.org/sowiport) integriert.

GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaften und unterstützt wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen. Aufbauend auf umfangreichen Forschungsprogrammen bietet GESIS Dienstleistungen zu Daten (Archivierung, Bereitstellung, Aufarbeitung, Recherche, Dauerbeobachtung), Methoden (Beratung, Entwicklung komplexer Methoden) und Fachinformationen (Datenbanken mit Informationen zu sozialwissenschaftlicher Literatur und zu Forschungsaktivitäten). Ein weiterer Service sind die GESIS-Portale, in denen sozialwissenschaftliche Informationen und Daten einfach und nutzerfreundlich zugänglich gemacht werden. GESIS ist ein Institut der Leibniz-Gemeinschaft.

Göttinger Urheberrechtstagung
Abstract

Am 3. November 2010 veranstalten die Lehrstühle von Prof. Dr. Gerald Spindler und Prof. Dr. Andreas Wiebe in Zusammenarbeit mit der SUB Göttingen die 4. Göttinger Urheberrechtstagung mit dem Titel: "Urheberrechtsreform in Permanenz - Der dritte Korb aus Sicht von Wissenschaft und Praxis".  Ziel der Veranstaltung ist es, den praktischen Regelungsbedarf für einen dritten Korb kritisch zu beleuchten und die aktuellen Belange von Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Wissens- und Informationsgesellschaft näher zu untersuchen. Aus einer Gegenüberstellung der verschiedenen Perspektiven soll sich ein lebendiger Diskurs entwickeln, dessen Fokus auf dem Problemkreis Wissensorganisation und Open Access liegen wird. Zudem werden aktuelle urheberrechtliche Entwicklungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung von zuständigen Richtern des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesgerichtshofs vertieft.

Göttingen

Helmholtz Open Access Projekt
Abstract

Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Helmholtz-Gemeinschaft sowie deren Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung von Open Access. Der eigene Newsletter und die Open-Access-Workshops sind zwei Beispiele dafür, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über neueste Entwicklungen, Strategien und Ideen informiert und beraten werden. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Dieses Bekenntnis zu Open Access wurde anschließend durch die Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft ausdrücklich bestätigt

Informationsplattform Open Access
Abstract

Die Plattform open-access.net informiert umfassend über das Thema Open Access und bietet praktische Umsetzungshilfen an. open-access.net wurde kooperativ von der Freien Universität Berlin und den Universitäten Göttingen, Konstanz und Bielefeld aufgebaut und ging Anfang Mai 2007 online. Zielgruppen der Informationsplattform sind alle relevanten Akteure im Wissenschaftsbereich, insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst, Leitungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Infrastruktur-Dienstleister wie Bibliotheken und Rechenzentren sowie Förderorganisationen und politische Entscheidungsträger.

open-access.net macht Konzepte, rechtliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen, konkrete Erfahrungen bei der Umsetzung, Initiativen, Dienste, Dienstleistungsanbieter und Positionspapiere an einer Stelle umfassend und einfach zugänglich. Die zielgruppenorientierte und fächerspezifische Aufbereitung der Informationen ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen übersichtlichen, schnellen und effizienten Zugang zu relevanten Themen. Zudem werden praktische Umsetzungshilfen und die Beantwortung essentieller Fragen zu Open Access angeboten.

JUSMEUM GmbH
Abstract

JUSMEUM.de ist eine Suchmaschine, Metablog und soziales Netzwerk zum Thema Recht. Bis zum Ende September wird es eine bibliothekarisch sehr spannende Funktion für den Dokumentenupload geben - quasi ein interaktives Repositorium, mit dem man auch interaktiv bibliographieren kann.

München

Max Planck Digital Library
Abstract

PubMan ist eine Repository Software der Max Planck Digital Library (MPDL) und unterstützt Forschungsorganisationen bei der Handhabung, Verbreitung und Nachnutzung von Publikationen sowie ergänzender Materialien.
Im  Mai 2009 hat PubMan den Produktivbetrieb aufgenommen. Die Publikationsdaten der Max Planck Institute werden nun schrittweise von eDoc, dem bisherigen institutionellen Archiv der Max Planck Gesellschaft, auf eine zentrale PubMan-Installation der MPG überführt.

München

MyCoRe
Abstract

MyCoRe ist eine Open-Source-Software, die in einem Gemeinschaftsprojekt bundesweit entwickelt wird. Das MyCoRe-Projekt stellt einen Softwarekern für Dokumenten- und Publikationsserver oder Archivlösungen bereit. Darauf aufsetzend können MyCoRe-Anwendungen für verschiedene Einsatzbereiche entwickelt werden: als Archiv, Zeitschriftenportal, Bibliothekssystem, Dokumentenserver oder Lexikon. Die Beispielanwendung DocPortal zeigt das Spektrum an MyCoRe-Funktionalität.

Open-Access-Fachrepositorien
Abstract

OA-Fachrepositorien ist ein von der DFG gefördertes Projekt der Bibliothek der Universität Konstanz. Ziel ist eine Förderung der Sichtbarkeit und Nutzung der in institutionellen Repositorien zahlreich vorhandenen Dokumente durch eine an den Bedürfnissen der Wissenschaftler orientierte geeignete Einbindung in fachliche Repositorien und andere Zielsysteme, v.a. Fachdatenbanken, die von Fachwissenschaftlern als primäre Sucheinstiege verwendet werden.

Konstanz

Open-Access-Statistik
Abstract

Im DFG-Projekt Open-Access-Statistik wird eine Infrastruktur zur Verarbeitung von Nutzungsdaten aus institutionellen Repositorien, Linkresolvern und Lizenzservern aufgebaut. Diese Daten werden gemäß internationaler Standards aggregiert und für Benutzer und Autoren verfügbar gemacht.
Um eine große Verbreitung der Projektergebnisse zu gewährleisten, werden zum einen Empfehlungen in das DINI-Zertifikat übernommen. Zum anderen werden den Repositorienbetreibern Guidelines und Softwarepakete samt Support zur Verfügung gestellt, damit diese standardisierte Nutzungsdaten erfassen und aussagekräftige Statistiken bereitstellen können.

Point Software AG
Abstract

The aim of Sciencegate is to make scientific literature from the open access segment available free of charge on the internet. Sciencegate is an initiative of the company Point Software AG.
In order to achieve this goal, scientific data from over 1,600 repositories, universities and open access journals are collected, categorised and refined in the Sciencegate internal database, which currently contains over 30 million data records relating to scientific articles. This places Sciencegate in the premier league of scientific document archiving and collecting within the framework of the OA Initiative. Newly published articles from all over the world are recorded and made available within just 24 hours via Sciencegate as a daily updated single point of entry for science and research.

Zürich

PUMA - Publikationsmanagement der Universitätsbibliothek Kassel
Abstract

Das DFG-Projekt PUMA unterstützt Open Access und erleichtert die wissenschaftliche Arbeit mit Publikationen.
Der Umgang mit Publikationen wird durch PUMA vereinfacht und die Publikaltionseingabe in in Ihre Arbeitsabläufe integriert, so dass Sie im gleichen Schritt die erstellte Publikation in den universitären Forschungsbericht einstellen, in das Open Access Repository übertragen, die Publikationsliste auf der eigenen Homepage aktualisieren und den Eintrag in ein kooperatives Literaturverwaltungssystem übernehmen können. PUMA unterstützt gleichermaßen die Verwaltung von eigenen und fremden Publikationen, um diese einfach in weiteren eigenen Veröffentlichungen zitieren zu können. Das System macht Ihnen die Eingabe von Publikationsdaten leicht, da es für mehr als 70 Websites (bspw. Amazon, Springer, Nature) die Daten automatisch übernimmt. PUMA erlaubt den Export Ihrer Daten in über 30 Formaten (inkl. Endnote und BibTeX) und ist in das Zitationsverwaltungsprogramm Citavi (für MS Word) eingebunden.

Kassel

Springer Verlag GmbH
Abstract

Springer Science+Business Media ist ein international führender Wissenschaftsverlag, der im Bereich Science, Technology, Medicine (STM) etwa 2.000 Zeitschriften, mehr als 6.500 neue Bücher jährlich und die weltweit umfangreichste STM eBook Collection herausgibt.
Seit einigen Jahren ist Springer mit dem Thema Open Access beschäftigt. Zusätzlich zum etablierten Springer Open Choice Angebot, werden wir künftig eine neue Open-Access-Möglichkeit bieten: unter dem Namen SpringerOpen werden Open-Access-Zeitschriften in sämtlichen STM-Fachgebieten publiziert. Unterstützt wird Springer dabei von BioMed Central. Die Inhalte aus den SpringerOpen-Zeitschriften – ob Originalforschungsbeiträge, Übersichtsartikel oder redaktionelle Beiträge– sind sofort und in vollem Umfang für jedermann frei verfügbar.

Heidelberg

Stiftung Careum
Abstract

Die gemeinnützige Stiftung Careum, die die Bildung im Gesundheitswesen fördert, rief das Projekt Careum Explorer ins Leben, weil bei der Versorgung der nichtärztlichen Gesundheitsberufe im deutschsprachigen Raum mit Online-Fachinformation ein Defizit ausgemacht wurde.
Das Fachportal ist nun seit knapp drei Jahren online. Es sind verschiedene externe Datenbanken (Medline, DIMDI u.a.) eingebunden die von den Benutzenden auf sehr einfache Art abgefragt werden können. Daneben werden viele fachliche Inhalte wie News, Termine, Artikel, Multimedia, E-Books etc. angeboten.

Zürich

ZBW - Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften
Abstract

Die ZBW unterstützt wirtschaftswissenschaftliche Institute und Fakultäten sowie einzelne Forscherinnen und Forscher im Bereich des elektronischen Publizierens. Dabei steht die Verbreitung der Forschungsergebnisse nach dem Prinzip des Open Access im Zentrum der Aktivitäten. Der Bereich Publikationsdienste umfasst dabei im Einzelnen folgende Angebote:

EconStor
EconStor ist das fachliche Repositorium der ZBW für wirtschaftswissenschaftliche Literatur, auf dem Forschungseinrichtungen sowie einzelne Forscherinnen und Forscher aus ganz Deutschland ihre Publikationen dauerhaft, sicher und zitierfähig archivieren und bereitstellen können. Zudem sorgt EconStor für eine optimale Verbreitung der Dokumente in verschiedenen Fachdatenbanken und Portale wie z.B. RePEc, Economists Online, EconBiz und Google Scholar. Sowohl das Publizieren als auch die Nutzung von Dokumenten in EconStor ist kostenfrei. Die ZBW garantiert dabei als zentrale Fachbibliothek die langfristige freie Verfügbarkeit und eine stabile Verlinkung.

Economists Online
Economists Online ist ein internationales Open-Access-Portal von führenden wirtschaftswissenschaftlichen Forschungseinrichtungen. Das Konzept basiert auf den Institutionellen Repositorien der Partnereinrichtungen, die über ein fachliches Harvesting in dem gemeinsamen Portal „Economists Online“ zusammengeführt werden. Das Portal bietet neben einer Suchoberfläche auch eine Browsing-Struktur mit vollständigen Publikationslisten der beteiligten Forscher/innen. Die ZBW hat das Portal mitentwickelt und und ist auch an der Weiterentwicklung im Rahmen des Bibliotheksnetzwerks NEREUS aktiv beteiligt.

Economics - the Open Access, Open Assessment E-Journal  
Economics ist eine interaktive elektronische Fachzeitschrift, die nach dem Prinzip des Open Access konzipiert ist und zudem als klassisches Peer-Review-Journal funktioniert. International renommierte Forscherinnen und Forscher, darunter mehrere Nobelpreisträger, sind am Peer-Review-Prozess beteiligt. Parallel dazu findet ein offener Begutachtungsprozeß durch registrierte Nutzerinnen und Nutzer statt. Das Journal wird vom Institut für Weltwirtschaft herausgegeben und redaktionell betreut, während die ZBW als bibliothekarisch-technischer Publikationsdienstleister agiert. Dazu gehört neben der Betreuung des Webauftritts auch die Speicherung der Artikel auf EconStor und der Nachweis in Fachdatenbanken und Suchmaschinen.

Hamburg