Hinweis

Der aktuelle Stand des Programms ist der 08. September 2017. Änderungen sind vorbehalten.

Programmübersicht

Mit dem Programmheft zum Download sind Sessions, Vorträge, Workshops und weitere wichtige Informationen in einer kompakten Übersicht verfügbar. Redaktionsschluss: 22. August 2017. Alle Änderungen und Ergänzungen finden Sie im ausführlichen Programm auf dieser Seite.

Montag, 11.09.2017

 

 

ab 8:00

Registrierung / Tagungsbüro

Raum: Informationspunkt 1 / Foyer

9:00 - 10:30

Open Access und Open-Access-Tage für Einsteiger/innen

Raum: Kleiner Lesesaal

Referent/in: Christina Riesenweber (Freie Universität Berlin), Esther Chen (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)

Abstract

9h: Plenum, Begrüßung der Teilnehmer/innen durch das Programmkomitee, Kurzvorstellung des Programms und der zentralen Themen der Tagung, Erläuterung des Ablaufs.

9.15h-10h: An 4-6 Themenwänden werden im Voraus festgelegte Themen diskutiert. Die Moderation des jeweiligen Themas übernehmen die Mitglieder des PK, ggf. ergänzt um Referent/innen aus den dazugehörigen Sessions.

Alle 15 Minuten wird akustisch ein Wechsel signalisiert – die Teilnehmer/innen können dann zu einem anderen Thema ihrer Wahl wechseln.

10.15h: Ende der Themen-Wechsel-Diskussion. Freier Ausklang. PK bleiben als Ansprechpartner/innen bis min. 10.30h im Raum.

09:00 - 11:00

EPrints User Group Meeting

Raum: Talleyrand-Zimmer

10:30 - 11:00

11:00 - 11:30

Eröffnung der Tagung

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Anja Oberländer (Universität Konstanz, Informationsplattform open-access.net)

Grußworte der Veranstalter:
Roland Sauerbrey (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf),
Thomas Bürger (Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden)

11:30 - 13:30

Keynote 1: Nationale Open-Access-Strategien (D-A-CH)

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Christoph Bruch (Helmholtz Open Science Koordinationsbüro, Potsdam)

 

Nationale Strategie Open Access

Referent: Michael Hengartner (Universität Zürich und swissuniversities / CH)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

 

Open Access in Deutschland – Die Strategie der Bundesregierung im föderalen Wissenschaftsgefüge

Referent: Matthias Graf von Kielmansegg (Bundesministerium für Bildung und Forschung / DE)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Wissenschaft befindet sich im steten Umbruch. Das ist Teil ihres Wesens. Der Ruf nach freiem Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen reiht sich hier ein. Mit der Digitalisierung haben sich neue Möglichkeiten aufgetan, wissenschaftliche Texte einfach und schnell zu verbreiten. Dass die Wissenschaft diese Möglichkeiten nutzen will, ist da schon selbstverständlich. Open Access ist ein Konzept aus der Wissenschaft für die Wissenschaft. Der Ruf nach mehr frei zugänglicher Literatur kommt in erster Linie aus der Wissenschaft selbst. Diesen Wunsch der Wissenschaft hat die Bundesregierung mit der Digitalen Agenda 2014 – 2017 aufgegriffen und sich klar zu Open Access bekannt.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat im September 2016 seine Open Access-Strategie „Open Access in Deutschland“ vorgelegt. Mit dieser Strategie hat das BMBF seine Leitlinien für eine flächendeckende Etablierung von Open Access in Deutschland dargelegt. Die Strategie wurde in der Wissenschaft positiv aufgenommen. Für das BMBF ist damit ein wichtiger Schritt getan. Aber das ist erst der Anfang. Die Umsetzung der Strategie erfolgt nun gemeinsam mit der Wissenschaft.

In diesem Vortrag werden die zentralen strategischen Überlegungen, Beweggründe und Kernthesen der Strategie des BMBF aufgezeigt. Die Umsetzungsschritte werden referiert und es wird ein Ausblick auf die kommenden Entwicklungen gegeben.

 

Die „Digital Roadmap“ – die österreichische Wissenschaft am Weg zu einer „digitally remastered science“

Referent: Elmar Pichl (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft / AT)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die nationale und europäische FTI-Politik hat in den letzten Jahren die Entwicklung von digitalen Technologien und die daraus entstehenden Anwendungen und Potenziale gefördert. So kann etwa auf die Politik der Europäischen Kommission verwiesen werden, Open Science und Open Innovation zu fördern, wie auch auf nationale Strategien zur Förderung von Open Access und von spezifischen Forschungsinfrastrukturen, aber auch auf die Open-Innovation-Strategie der Österreichischen Bundesregierung.

Open Science erfordert neue Investitionen in Dateninfrastrukturen (e-Infrastructures) und neue Fähigkeiten und Kompetenzen der WissenschaftlerInnen, um am Prozess erfolgreich partizipieren zu können. Die steigende Notwendigkeit für derartige Investitionen sollte entsprechend bei der Finanzierung und Ausstattung von Hochschulen und Forschungseinrichtungen berücksichtigt werden.

Für die pro-aktive Gestaltung des digitalen Wandels an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen waren in Österreich bislang sowohl bottom-up als auch top-down getragene Maßnahmen von Bedeutung. In Österreich hat sich über den FWF, das Open Access Network Austria (OANA), die Kooperation EMedien Österreich (KEMÖ) sowie e-Infrastructures Austria eine Reihe von eng miteinander zusammenarbeitender Initiativen etabliert, die die Basis sein können, Österreich in den Bereichen Open Access und Open Data sowohl in Europa als auch weltweit als Innovation Leader zu positionieren.“ (BMWFW, Forschungs- und Technologiebericht 2017, 101

13:30 - 15:00

Mittagspause

Raum: Alte Mensa

Treffpunkt für den gemeinsamen Spaziergang zur Alten Mensa: 13:40 Uhr Foyer Trefftz-Bau

14:15 - 15:00

Kommunikative Mittagspause

Raum: Ausstellung / Vortragssaal

Konzept

 

Die „Kommunikative Mittagspause“ schafft Möglichkeiten für einen intensiveren Austausch der Konferenzteilnehmer/innen untereinander und soll die Vernetzung mit Kolleg/innen fördern. Dafür sind Stehtische mit Themen aus dem Bereich Open Access versehen, an denen sich Interessierte frei zum Gespräch zusammenfinden können.

 

15:00 - 16:30

Session 1: Open-Access-Monitoring - Fallstudien

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Andreas Hübner (Open-Access-Büro Berlin)

 

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Sichtbarkeit und Open Access in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) – Ergebnisse einer Befragung an der Universität Wien

Referent/in: Susanne Blumesberger, Juan Gorraiz, Christian Gumpenberger und Steve Reding (Universitätsbibliothek Wien)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Sichtbarkeit und Einschätzung von Forschungsleistung in den Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften (GSK) ist gegenwärtig international ein topaktuelles Thema. 2016 erfolgte an der Universität Wien zu dieser Thematik eine Onlinebefragung, die auch mehrere Open Access spezifische Fragestellungen enthielt. Die Teilnehmenden waren aufgefordert, nach welchen Kriterien wählen Sie Zeitschriften aus, in denen Sie publizieren, den Bekanntheitsgrad der Open Access Policy der Universität Wien sowie ihre bisherigen Erfahrungen mit verschiedenen Open Access Modellen (Green, Gold und Hybrid) anzugeben. Im Vortrag werden die Ergebnisse sowie abgeleitete Empfehlungen kurz vorgestellt. Eine systematische Kenntnis der Spezifika in den jeweiligen Wissenskulturen ist erforderlich, um bedarfsgerechte Maßnahmen und Services für die Forschenden zu entwickeln.

 

 

Aufkommen von hybridem Open Access in der Schweiz am Beispiel der ETH Zürich

Referent/in: Manuela Christen (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, Bibliothek)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Mit der Verabschiedung der nationalen Open-Access-Strategie der Schweiz, nach welcher sämtliche öffentlich finanzierten Forschungsarbeiten der Schweiz bis 2024 im Internet frei zugänglich sein sollen, stellt sich für die Schweizer Forschungsinstitutionen und Forschungsförderorganisationen die Frage, ob diese Vision allein mit dem grünen und dem goldenen Weg des Open Access zu realisieren ist oder ob und inwieweit auch der hybride Weg – der nicht zuletzt wegen der höheren Publikationsgebühren und der Double-Dipping- Problematik Gegenstand von Kontroversen ist – unterstützt werden muss.

 

Um über eine entsprechende Umsetzungsstrategie entscheiden zu können, wären zuverlässige Zahlen zum Aufkommen von hybridem Open Access in der Schweiz unerlässlich. Doch diese sind so gut wie nicht verfügbar: Hybride Artikel werden weder in Web of Science noch in Scopus als solche indiziert, auf Verlagshomepages lassen sie sich nicht gezielt suchen und selbst Verlage haben Mühe, ausserhalb von Offsetting-Vereinbarungen vollständige Zahlen zum lokalen Aufkommen zu liefern. Während mit Transparenzinitiativen und Open- Access-Policies in Grossbritannien, Deutschland oder Österreich erreicht werden konnte, dass Daten zu APC-Zahlungen veröffentlicht werden und damit neuerdings institutsseitig Daten zu hybridem Open Access vereinzelt vorhanden sind, fehlen entsprechende Zahlen für die Schweiz bislang.

 

Um hier die Faktenlage zu verbessern, wurde in einer Fallstudie zu ermitteln versucht, in welchem Umfang und zu welchen Kosten an der publikationsstärksten Hochschule der Schweiz, der ETH Zürich, hybrid publiziert wird. Wie dieses Unterfangen angegangen wurde, welches die Resultate und Beobachtungen dieser Auswertung sind, soll im Rahmen dieses Vortrags präsentiert werden.

 

 

Sind Auswahlpublikationen in Drittmittelanträgen im Open Access verfügbar? Eine Fallstudie am Beispiel der Antragsskizzen für Exzellenzcluster der Universität Göttingen

Referent/in: Najko Jahn (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Zum 3. April 2017 reichten Universitäten im Rahmen der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder ihre Antragsskizzen für zukünftige Exzellenzcluster bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein. Bestandteil der Anträge sind Publikationsverzeichnisse der Principal Investigator (PI), deren Umfang auf bis zu zehn einschlägige Veröffentlichungen je Person begrenzt ist. Der Vortrag widmet sich der Frage, ob und inwieweit diese ausgewählten Veröffentlichungen im Open Access verfügbar sind. Zu diesem Zwecke wurden die Veröffentlichungsangaben aus den persönlichen Publikationsverzeichnissen der sechs Antragsskizzen für Exzellenzcluster der Universität Göttingen je PI extrahiert, bibliographisch erschlossen und automatisch mit einschlägigen Open-Access-Nachweisquellen abgeglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass die Open-Access-Anteile zwischen den Clustern variieren: Während in den vier natur- und technikwissenschaftlich orientierten Vorhaben die Auswahlpublikationen mehrheitlich im Open Access verfügbar sind, bietet sich in den beiden geistes- und sozialwissenschaftlichen Clustern ein anderes Bild. Auch innerhalb der Cluster schwanken die Anteile je PI zum Teil deutlich. Darüber hinaus gibt der Vortrag darüber Auskunft, welche Dienste die PIs zur Umsetzung des Open-Access-Publizierens nutzen und in welchem Umfang sie hierfür auf Angebote der SUB Göttingen wie Open-Access-Repositorien oder Publikationsfonds zurückgreifen.

15:00 - 16:30

Workshop 1: Nachhaltige Modelle für Open-Access-Bücher

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Alexander Grossmann (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig; ScienceOpen)

Referent/in: Jasmin Lange (Brill), Sven Fund (Knowledge Unlatched; Peter Lang Verlag), Alexander Grossmann (Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig / ScienceOpen), Sebastian Nordhoff (Language Science Press) und Viola Voß (Universitäts- und Landesbibliothek Münster)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

In den Disziplinen der Geistes- und Sozialwissenschaften ist die Buchpublikation die maßgebliche Form der wissenschaftlichen Kommunikation. Wenngleich Ebooks seit Jahren in Open Access veröffentlicht werden, dreht sich die Open-Science-Debatte zumeist um die Veröffentlichung von Zeitschriftenartikeln mit dazugehörigen Forschungsdaten oder -materialien.

Jüngste Entwicklungen zeigen jedoch, dass die Anzahl der mit einer Creative Commons Lizenz ausgestatteten Bücher rasant steigt, Finanzierungsmöglichkeiten zunehmen und die Infrastruktur nicht nur für Ebooks, sondern auch für Open-Access-Bücher besser wird. Auf OAPEN, der zentralen Plattform für Open-Access-Bücher, stehen mittlerweile mehr als 3.800 Titel in über 20 Sprachen zur Verfügung. Etablierte Verlage haben in den letzten Jahren erfolgreiche Open-Access-Programme aufgebaut und auf Bücher ausgeweitet. Gleichzeitig entstehen neue innovative Start-ups, die Autoren einen umfassenden Service bieten von Open Authoring Tools über Open Peer Review bis hin zur Printveröffentlichung.

Am Beispiel der Crowdsourcing Plattform Knowledge Unlatched soll im Rahmen dieser Session dargestellt werden, was im Bereich OA-Bücher bisher erreicht wurde und welche Schritte in Zukunft notwendig sind, um Open-Access-Bücher als festen Bestandteil der Wissenschaftskommunikation zu etablieren.

In kurzen Präsentationen gehen die drei Sprecher auf die Möglichkeiten und Herausforderungen des Open-Access-Publizierens im Buchbereich ein. Dabei geht es um Fragen der Finanzierung, Nachhaltigkeit, Autorenbetreuung, Qualitätssicherung, sowie einer bestmöglichen Verbreitung von Open-Access-Büchern. Neben der Perspektive eines etablierten Verlages, neu gegründeten Start-ups und der Finanzierungsplattform Knowledge Unlatched wird im Laufe der moderierten Paneldiskussion die Bibliotheksperspektive ausführlich beleuchtet.

 

15:00 - 16:30

Tool-Marktplatz

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Anthony Ross-Hellauer (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) und Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft)

Abstract | Kurzabstracts der Präsentationen

 

Bei den Open-Access-Tagen 2017 soll es erstmals eine Demo-Session für Software-Anwendungen (bevorzugt Open Source) mit einem Bezug zu Open Access geben. Alle ausgewählten Tools sollen während der Konferenz in der Session „Tool-Marktplatz“ den Teilnehmer/innen individuell am Bildschirm vorgeführt werden. Die Präsentator/innen der ausgewählten Tools werden gebeten, für die Demo-Session einen eigenen Rechner mitzubringen. Für die „Marktstände“ werden Tische, Stromanschlüsse und WLAN vom Veranstalter gestellt.

15:00 - 18:00

Workshop 2: Train-the-trainer: Open Access und Forschungsdatenmanagement (Teil 1+2)

Raum: Gruppenraum -2.115

Moderation: Eliane Blumer (Universität Genf) und René Schneider (Haute Ecole de Gestion Genf)

Abstract

Dieser Workshop möchte allen, die wissen oder glauben, dass sie in naher Zukunft eine Veranstaltung zu Open Access oder Forschungsdaten anbieten, die dafür notwendigen und wichtigsten didaktischen Grundlagen vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, eine solche Veranstaltung zu konzipieren.

Lernziele:

- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Methoden zur Vermittlung von daten- bzw. informationswissenschaftlichen Inhalten (bspw. Open Access oder Forschungsdatenkompetenz) kennen.

- Sie erstellen mit Hilfe eigener Inhalte einen eigenen Kursplan.

 

16:00 - 18:00

Netzwerk-Kaffee

Raum: Trefftz-Bau sowie Ausstellung / Vortragssaal

 

ab 19:30

Konferenzdinner

Ort: Sophienkeller im Taschenbergpalais

Mit vorheriger Anmeldung

Dienstag, 12.09.2017

Für den 2. und 3. Konferenztag sind Sie herzlich eingeladen, offene Fragen und Themen in  Spontanen Sessions zu diskutieren. Vorschläge dazu können Sie uns gerne mitteilen. Nähere Informationen zu den einzelnen Spontanen Sessions finden Sie auf der Homepage.

ab 8:00

Registrierung / Tagungsbüro

Ort: Vor dem Vortragssaal

09:00 - 10:00

Keynote 2: Flipping to Open Access Using Consortial Funding Models

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Christina Riesenweber (Freie Universität Berlin)

Referent/in: Martin Paul Eve (Open Library of Humanities)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Article Processing Charges have become a dominant business model in the gold open-access landscape. Yet, this model has a particular consequence of concentrating costs, instead of distributing them, as was previously seen in the subscription landscape. In this talk, Martin Paul Eve will explore the challenges of this business model and detail the alternative model and its progress at the Open library of Humanities.

10:00 - 11:00

Postersession

Raum: Vortragssaal

Moderation: Anja Oberländer (Universität Konstanz) und Esther Chen (Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Berlin)

Abstract | Poster

 

Bei den Open-Access-Tagen 2017 gelten Poster zu aktuellen Forschungsergebnissen oder Projekten im Themenfeld Open Access als vollwertige Konferenzbeiträge. Alle Poster werden in einer eigenen Postersession vorgestellt. Während der Session stehen die Autor/innen zur Verfügung, um mit anderen Tagungsteilnehmer/innen über ihre Poster zu diskutieren.

10:30 - 11:00

11:00 - 12:30

Session 2: Open Software und Open Data

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Ralph Müller-Pfefferkorn (Technische Universität Dresden)

 

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Wissenschaftliche Software – Anspruch und Realität im Forschungsprozess

Referent/in: Uwe Konrad (Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf e.V.)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Wissenschaftliche Software ist heute unverzichtbares Werkzeug im Forschungsprozess, sie ist Voraussetzung für die Nachvollziehbarkeit der (publizierten) Ergebnisse und in vielen Fällen auch selbst ein Ergebnis, das publiziert, genutzt und langfristig bewahrt werden muss. Publikationen bestehen künftig häufig aus zitierfähigen Texten, Daten und Software und müssen entsprechend konsistent behandelt werden, dies ist eine Herausforderung auch für die Bibliotheken. Daraus ergeben sich eine Reihe von Fragestellungen und Aufgaben für die gute wissenschaftliche Praxis im Umfeld der „Offenen Wissenschaft“ (Open Science). Diese Fragen werden in dem Vortrag diskutiert.

Ausgangspunkt ist die Frage, welche Kategorien wissenschaftlicher Software es gibt und was für Rollen diese im Forschungsprozess spielen. Mit der voranschreitenden Digitalisierung von Forschung und Lehre steigt die Abhängigkeit von Software-Lösungen. Die grundlegenden Prinzipien der „guten wissenschaftliche Praxis“ wie Nachvollziehbarkeit, Reproduzierbarkeit, Transparenz und Qualitätssicherung müssen auch bei der Entwicklung und Nutzung von wissenschaftlicher Software angewandt werden. Allerdings gibt es eine Reihe von Besonderheiten für den Umgang mit Software, da diese im Vergleich zu Veröffentlichungen und Daten einem meist kontinuierlichen Entwicklungsprozess unterliegt und im Kontext spezifischer Entwicklungs- und Laufzeitumgebungen zu betrachten sind.

Darüber hinaus sind die Publikation, Nachnutzbarkeit und Verwertung von Software zentrale Herausforderungen. Die Zitation von Quellcode, die Open Source Software-Entwicklung, die Bereitstellung forschungsnaher Infrastrukturen für Entwicklung und Test sowie die Lizenzen und rechtliche Aspekte der Softwarenachnutzung sind noch nicht umfassend in der wissenschaftlichen Praxis realisiert. Darüber hinaus fehlen auch Anreizsysteme für eine nachhaltige Softwareentwicklung in der Forschung.

Für viele dieser Fragen gibt es Lösungsansätze und „best practice“ Beispiele, auf die eingegangen wird. Seit einiger Zeit gibt es dazu internationale und nationale Initiativen wie u.a. die Software Carpentry (1998, US), das Software Sustainability Institute (2008, GB) und sciforge (2014, D). Des Weiteren unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) die Entwicklung dieses Gebietes u.a. mit dem Programm ”Research Software Sustainability”.

 

Erste Ergebnisse des DFG-geförderten Projekts NOA – Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen

Referent/in: Lucia Sohmen (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Abbildungen haben für die Visualisierung und das Verständnis von Forschungsergebnissen heute eine überragende Bedeutung. Open Access vervielfacht das Potenzial der Nachnutzung solcher Abbildungen, zum Beispiel in der Wikipedia, aber auch in der Forschungsliteratur, sowie in Materialien zur Lehre und Wissensvermittlung, wie digitalen Präsentationsfolien oder Unterrichtsblättern, für die eine Lizensierung von Bildmaterial oft eine Barriere darstellt.

Während wissenschaftliche Publikationen durch standardisierte Indizes über Suchmaschinen und in bibliothekarischen Rechercheportalen gefunden und nachgenutzt werden können, fehlt ein vergleichbarer gezielter Zugriff auf die darin enthaltenen oder sie begleitenden Abbildungen. Daher besteht ein Bedarf nach Verfahren zur Sammlung und Erschließung solcher Abbildungen.

Ein Modell für die Sammlung, Erschließung und Verfügbarmachung von Open-Access-Abbildungen ist Wikimedia Commons, ein von der Wikimedia Foundation betriebenes Schwesterprojekt zur Wikipedia und eine der größten freien Mediensammlungen der Welt. In Wikimedia Commons werden frei lizenzierte Multimedia-Dateien samt ihrer Metadaten gespeichert und stehen von dort aus allen Sprachversionen der Wikipedia sowie allen Web-Nutzern zur Verfügung.

In unserem Vortrag wollen wir die ersten sichtbaren Ergebnisse des DFG-geförderten Projekts NOA – Nachnutzung von Open-Access-Abbildungen vorstellen. Ziel des Projekts ist es, basierend auf der Infrastruktur von Wikimedia Commons und Wikidata, ein Verfahren zur automatischen Sammlung (Harvesting), Erschließung und Bereitstellung von ingenieurwissenschaftlichen Abbildungen aus einigen qualitätsgesicherten Open-Access-Journals zu entwickeln und als Index sowie Suchservice verfügbar zu machen. Arbeitspakete umfassen das Harvesting von Open-Access-Artikeln, die Aufbereitung und Erschließung des Textes sowie ggf. enthaltener Abbildungen.

 

Aktuelle Entwicklungen im globalen Repository und Open-Access-Netzwerk: Relevante Themenbereiche aus der technischen Sicht eines Service Providers

Referent/in: Friedrich Summann (Universitätsbibliothek Bielefeld)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

In jüngster Zeit zeichnen sich in der globalen Open Access Netzwerk-Diskussion einige zentrale Themen ab.

Mit ResourceSync existiert ein ernstzunehmender Versuch, das in die Jahre gekommene OAI-PMH perspektivisch abzulösen. OAI-PMH stößt insbesondere bei steigenden Metadatenmengen sowie bei komplexeren Anforderungen an Metadatenformate an seine Grenzen. Zunehmend rücken deshalb APIs der Verlage und von Crossref in den Fokus.

Des Weiteren wurden in jüngster Vergangenheit Vokabularien (z.B. zu Publikationstyp, Open-Access-Status, Lizenzinformation) veröffentlicht bzw. angekündigt. Zwar hat die Vergangenheit gezeigt, dass Standardisierungsbemühungen im Repository-Umfeld einige Zeit brauchen, dennoch sind die jetzt vorgelegten Definitionen von globaler Reichweite und von nicht zu überschätzendem Einfluss auf die zukünftige Metadatenqualität. Dazu gehört auch die wachsende Relevanz von Identifiern für Personen (ORCID), Publikationen (DOIs) und Institutionen, die von verschiedenen Systemen erfasst und weiter gegeben werden.

Bezogen auf den Content wird die zunehmende Bedeutung von Forschungsdaten-Repositories sichtbar, die mit teilweise ähnlichen Strukturen wie publikationsdatenbezogene Repositories Dokumente und Metadaten ausliefern. Ebenso gibt es erste Ansätze, den Nachweis von artikelbezogenen Zahlungen von Open-Access-Publikationsgebühren in ein Repository zu integrieren und diese Daten Harvestern aus dem Open-APC-Kontext zur Verfügung zu stellen.

Die Universitätsbibliothek Bielefeld arbeitet in verschiedenen nationalen und internationalen Projekten mit, bei denen die oben genannten Themen in vielfältiger Weise auftauchen. Gleichzeitig verfügt sie als Service Provider über zahlreiche Informationen zu den Strukturen und ihren Veränderungen. Der Vortrag stellt den aktuellen Diskussionsstand vor und ein Netzwerk-Analyse-Tool, das die oben skizzierten Entwicklungen empirisch nachvollziehbar und transparent darstellt.

11:00 - 12:30

Session 3: Finanzierungsmodelle für Open-Access-Bücher

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Stefan Schmeja (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Session-Abstract

 

Bücher stellen in vielen Fachgebieten nach wie vor eine wichtige Publikationsform dar. Insbesondere Geistes- und SozialwissenschaftlerInnen werden – im Gegensatz zu ihren KollegInnen aus Naturwissenschaften, Technik und Medizin – primär an ihren Monographien gemessen. Doch obwohl mittlerweile auch in diesen Disziplinen die Aufmerksamkeit für Open Access steigt, gibt es bislang nur wenige nachhaltige und transparente Angebote, um wissenschaftliche Bücher und Monographien in einem qualitätsgesicherten Umfeld Open Access publizieren zu können.

 

In den Vorträgen werden die bisherigen Entwicklungen und Modelle auf dem Open-Access-Bücher-Markt analysiert. Darauf aufbauend werden Kriterien für die Finanzierung und Qualitätssicherung formuliert. In der anschließenden Diskussion sollen diese Kriterien gemeinsam geprüft und die Möglichkeiten zur Förderung von Open-Access-Büchern durch die Wissenschafts- und Informationseinrichtungen diskutiert werden.

 

 

Das Buch – Analyse nach Fachgebieten

Referent/in: Stefan Schmeja (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

In diesem ersten Teil wird die Rolle von Monographien nach Fachgebieten sowie ihr Anteil am Publikationsaufkommen vorgestellt. Der Fokus geht über die traditionellen Buchwissenschaften hinaus und berücksichtigt dabei auch die differierenden Funktionen von Büchern im jeweiligen wissenschaftlichen Publikationswesen sowie deren Marktwerte (Qualifikationsschriften, Hand- und Lehrbücher etc.).

 

 

Open Access für Monographien

Referent/in: Monika Pohlschmidt (Institut für Deutsche Sprache, Mannheim)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Publikation von Open-Access-Monographien stellt alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Bestehende Geschäftsmodelle von Open-Access-Zeitschriften können hierbei nicht einfach übernommen werden. In diesem Beitrag werden bereits existierende Modelle für Gold-Open-Access-Monographien in den Geistes- und Sozialwissenschaften vorgestellt und deren besondere Ansprüche und Probleme diskutiert.

 

 

Kriterien und Standards: Finanzierung und Qualitätssicherung

Referent/in: Ulrike Kändler (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Während es zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln in Zeitschriften an vielen Einrichtungen Publikationsfonds mit klar formulierten Förderkriterien gibt, fehlen vergleichbare Modelle für Bücher weitgehend. Der Beitrag diskutiert bestehende Kriterien für die Finanzierung von Open-Access-Büchern (z.B. von Förderern) sowie für die Qualitätssicherung (z.B. von Verlagen) und formuliert Vorschläge für geeignete und zukunftsfähige Konzepte.

11:00 - 12:30

Session 4: Open-Access-Strategien wissenschaftlicher Fachgesellschaften

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft) und Dirk Verdicchio (Universitätsbibliothek Bern)

 

Session-Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Viele wissenschaftliche Fachgesellschaften und Akademien fördern Fachzeitschriften oder geben selbst Fachzeitschriften heraus. Die Publikation dieser Zeitschriften erfolgt meist in Zusammenarbeit mit Wissenschaftsverlagen, seltener werden die Gesellschaften auch selbst verlegerisch tätig. Angesichts der Entscheidung, etablierte Zeitschriften auf Open Access umzustellen, stehen Fachgesellschaften häufig vor einem Dilemma: einerseits möchte man den Open-Access-Gedanken unterstützen, andererseits scheut man den Verlust von Einnahmen aus Zeitschriftensubskriptionen oder Mitgliedsbeiträgen und den Verlust der Reputation bestehender Fachzeitschriften.

In der Session werden Analysen, konkrete Umsetzungen, Haltungen und Erfahrungen von und mit Fachgesellschaften und Akademien vorgestellt und diskutiert.

 

Die Open-Access-Zeitschrift E&G Quaternary Science Journal der Deutschen Quartärvereinigung (DEUQUA)

Referent/in: Margot Böse (Freie Universität Berlin)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Zeitschrift Eiszeitalter und Gegenwart erschien 1951 erstmalig als Jahrbuch der DEUQUA. Sie ist multidisziplinär für alle mit dem Quartär (Erdgeschichte der letzten 2,6 Mio. Jahre) befassten Wissenschaftsbereiche einschließlich der Archäologie angelegt. Bis 2005 erschien die Zeitschrift einmal jährlich und enthielt im Wesentlichen, aber nicht ausschließlich deutschsprachige Beiträge. Ab 2006 erhielt die Zeitschrift einen neuen, englischsprachigen Titel: E&G Quaternary Science Journal. Ab 2006 wurden zunächst vier Bände pro Jahr herausgegeben. Ziel war es, die Zeitschrift für die Aufnahme in den Science Citation-Index vorzubereiten. Die Anzahl der englischsprachigen Beiträge stieg deutlich. Unterstützt wurde dieses durch einige Themenbände von internationaler Bedeutung. Zum Jahr 2009 erfolgte ein Verlagswechsel, verbunden mit einem Wechsel zu einer Open-Access Zeitschrift. Alle älteren Zeitschriften stehen ebenfalls im Archiv online. Umstellungsbedingt erschienen 2009 und 2010 zwei Bände, von 2011 waren es nochmals 4 Bände, einer davon als nationaler Beitrag für den Kongress der International Quaternary Association (INQUA) in Bern. Ab 2012 beschloss der Vorstand der DEUQUA, nur noch zwei Bände pro Jahr herauszugeben. Die Rechte an den Beiträgen verbleiben bei den Autoren. Die Erstellungskosten für die Zeitschrift werden aus den Mitgliedsbeiträgen der DEUQUA finanziert, für die DEUQUA-Mitglieder, Tauschpartner und Abonnenten werden außerdem Druckexemplare erstellt. Die eingereichten Manuskripte werden jeweils von 2 Peer-Reviewern begutachtet, die derzeitige Ablehnungsquote liegt zwischen 15 und 20%.

Leider ist es der DEUQUA bisher nicht gelungen, dass die Zeitschrift in den Citation-Index aufgenommen wurde. Intransparente Kriterien dafür haben der DEUQUA bei Entscheidungen für die Zeitschrift durchaus Probleme bereitet. Dieses hat auch zur Folge, dass junge Wissenschaftler_innen in der Qualifikationsphase nur sehr eingeschränkt bereit sind, Manuskripte einzureichen, was die potentielle Leistungsfähigkeit der Zeitschrift schmälert. Die Zeitschrift hat einen Fokus auf Beiträge aus Deutschland und Mitteleuropa, aber es werden durchaus auch Beiträge aus und über andere Regionen angenommen. Seit 2016 gibt es auch die Rubriken „Express Report“ für kürzere Beiträge und wissenschaftliche Mitteilungen, die einem einfachen Review-Verfahren unterliegen, sowie die Publikationsmöglichkeiten für „Thesis Abstracts“, wo quartärrelevante Dissertationen vorgestellt werden können.

 

Wege zum Open Access – die Periodikaförderung der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften für die Fachgesellschaften

Referent/in: Beat Immenhauser (Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, Bern)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) fördert mit jährlich CHF 1.3 Mio. rund 80 Zeitschriften und Reihen. Diese werden von den 61 geistes- und sozialwissenschaftlichen nationalen Mitgliedgesellschaften der Akademie herausgegeben. Nach der seit 2016 geltenden Open-Access-Strategie der SAGW sollen alle durch die Akademie geförderten Periodika bis 2020 im Green- oder Gold-Open-Access zugänglich sein. Nach heutigen Stand sind rund ein Drittel der Zeitschriften und Reihen frei verfügbar, entweder sofort oder mit einer Sperrfrist von bis zu 12 Monaten. In den kommenden Jahren soll der Übergang vom Closed zum Open Access vollzogen werden. Der Beitrag thematisiert nach einer einleitenden Überblicksdarstellung die Handlungsfelder der Akademie sowie Flipping-Strategien einzelner Fachgesellschaften. Ausserdem sollen die zentralen Herausforderungen, die sich bei der Umsetzung von Open Access immer wieder stellen, sowie mögliche Lösungsansätze angesprochen werden.

 

Quo vadis, ESA publishing? Open Access als eine zentrale Herausforderung für die European Sociological Association (ESA)

Referent/in: Frank Welz (European Sociological Association, Paris)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

 

Als enorm gewachsene wissenschaftliche Fachvertretung der Soziologie auf europäischer Ebene hätte die “European Sociological Association” (ESA) neuerdings die Möglichkeit, ihr bislang kleines Portfolio von zwei wichtigen englischsprachigen Fachzeitschriften nicht nur auszubauen, sondern grundlegend auf “Open Access” als “Public Good” umzustellen. Aber sollte sie dies auch tun? Und falls ja, wie?

Auf der einen Seite erwirtschaften führende amerikanische und britische Fachzeitschriften im gegenwärtigen Publikationsmodell sechsstellige Einkünfte für die jeweiligen Fachverbände – ein beharrende Kraft, die für die jüngere ESA noch gerade nicht zutrifft. Auf der anderen Seite sind die Erwartungen und Orientierungsmuster hinsichtlich “wichtiger Zeitschriften” im allgegenwärtigen numerischen System der Forschungsleistungsbewertung gerade auch seitens jener nichtenglischsprachigen Autoren und Autorinnen aus europäischen Regionen, die (mit eigenen Fachbeiträgen) fast keinen Zugang zu diesen finden, nach wie vor auf die traditionellen Hierarchien des Publikationsmarktes ausgerichtet. Was tun? – ist daher die Frage, die sich sicherlich nicht ohne den kommunikativen Einbezug und die Unterstützung seitens der eigenen großen Fachgemeinschaft beantworten lässt.

11:00 - 12:30

Workshop 3: Einführung in die Arbeit mit Open Journal Systems 3

Raum: Gruppenraum -2.115

Moderation: Anja Konopka (Universitätsbibliothek Heidelberg)

Referent/in: Dennis Twardy (Freie Universität Berlin)

Abstract | Präsentation

Anlässlich des Versionswechsels von Open Journal Systems (OJS) zu Version 3, bietet der Workshop eine Einführung in die Arbeit mit OJS 3 aus Redaktionsperspektive. Zielgruppe des Workshops sind dabei sowohl Personen, die bereits an einer mit OJS betriebenen Zeitschrift arbeiten, aber auch Angehörige von Infrastruktureinrichtungen, die momentan oder in Zukunft Nutzer/innen von OJS beraten möchten. Berücksichtigt werden dabei auch Fragen, die sich im Zuge einer Migration von OJS 2 zu OJS 3 im Hinblick auf die Redaktionsabläufe ergeben.

Kernelemente des Workshops sind:

1.) eine allgemeine Vorstellung von OJS: Geschichte, Nutzungsszenarien, Funktionen und Anpassungsmöglichkeiten und

2.) eine praktische Einführung in OJS: Teilnehmer/innen erhalten die Möglichkeit, im Rahmen einer OJS-Testinstallation die verschiedenen (neuen) Rollen in OJS 3 kennenzulernen. In einem moderierten Durchlauf des kompletten Redaktionsprozesses werden Standard-Abläufe vorgestellt, häufig wiederkehrende Fragen und Probleme adressiert sowie Anpassungsoptionen vorgestellt.

Der Workshop ist offen konzipiert und wird Raum für konkrete Fragen einzelner Teilnehmer/innen lassen. Auch der Grad der aktiven Teilnahme kann von den Teilnehmer/innen, je nach Lerner-Präferenz, selbst gewählt werden.

 

11:00 - 12:30

Spontane Sessions

Zur Verfügung stehende Räume:

 

Konzept

Die Bildung von spontanen Sessions an den Open-Access-Tagen folgen einer Methode, die auch „Birds of a Feather“ genannt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Tagung spontane Zusammenkünfte zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu organisieren, die vom Programm nicht abgedeckt werden. Die spontanen Sessions sind keine privaten Sitzungen, sondern sind Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms. Entsprechend sind die Sessions für alle Teilnehmer/innen der Open-Access-Tage offen.
 
Da die Anzahl der Räume beschränkt ist, gibt es ein formales Verfahren für die Zuteilung von Räumen. Dafür müssen folgende Informationen bereitgestellt werden.

  • Name der Session
  • Name der verantwortlichen Organisatorin oder Organisators und Emailadresse zur Kontaktaufnahme während der Tagung
  • Thema und Beschreibung der Session
  • Session-Agenda bzw. avisiertes Ergebnis des Workshops
  • Zeitfenster, in dem die Session stattfinden soll (siehe ausgehängte Informationen)
  • Erwünschte Ausstattung des Raums (Beamer, Flipchart etc.)

Vorschläge können während der Tagung per Mail (oat2017@slub-dresden.de) eingereicht werden. Die Einreichung werden ausgehängt, so dass sich interessierte Tagungsteilnehmer/innen informieren und eintragen können. Den Sessions, die das größte Interesse hervorrufen, werden die vorhandenen Räume zugewiesen. 

Vorschläge für Sessions, die vormittags stattfinden sollen, sollten spätestens am Abend zuvor eingereicht werden, Vorschläge für nachmittags vor der Mittagspause.
 
Über die stattfindenden Sessions und die zugeteilten Räume wird über Aushang, auf der Website und via Twitter informiert.

12:30 - 14:00

Mittagpause

Raum: Alte Mensa


Treffpunkt für den gemeinsamen Spaziergang zur Alten Mensa: 12:40 Uhr Foyer Trefftz-Bau

13:15 - 14:00

Kommunikative Mittagspause

Raum: Ausstellung / Vortragssaal

Konzept

 

Die „Kommunikative Mittagspause“ schafft Möglichkeiten für einen intensiveren Austausch der Konferenzteilnehmer/innen untereinander und soll die Vernetzung mit Kolleg/innen fördern. Dafür sind Stehtische mit Themen aus dem Bereich Open Access versehen, an denen sich Interessierte frei zum Gespräch zusammenfinden können.

 

14:00 - 15:30

Session 5: Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Anja Oberländer (Universitätsbibliothek Konstanz)

Session-Abstract

 

Der Anfang 2017 gegründete Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE hat die Aufgabe, die Aktivitäten deutscher Einrichtungen im Rahmen der globalen Initiative OA2020 zu unterstützen und zu bündeln. Er wird in den kommenden Jahren ein maßgeblicher Akteur der Open-Access-Bewegung sein.

In der vorgeschlagenen Session soll der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt durch drei Mitglieder seiner Projektgruppe vorgestellt werden:

1.) Roland Bertelmann erläutert den Hintergrund und seine Organisation und stellt die Ziele und das Arbeitsprogramm vor.

2.) Bernhard Mittermaier, stellv. Leiter des Projekts, erläutert die Konzeption der sogenannten „Datenstelle“, die diese Berechnungen möglich macht und fundierte Grundlagen für die erfolgreiche Verhandlung von Transformationsverträgen liefert.

3.) Alexandra Jobmann bricht die nationalen und globalen Berechnungen des White Papers der MPDL herunter auf die Ebene einer einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland und zeigt so auf, unter welchen Rahmenbedingungen eine Open-Access-Transformation möglich ist.

 

 

Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE: Struktur und Ziele

Referent/in: Roland Bertelmann (Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein, Potsdam)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die in der Allianz der Wissenschaftsorganisationen zusammengeschlossenen Einrichtungen zählen zu den Erstunterzeichnern der Berlin Declaration ebenso wie zu den Erstunterzeichnern der bei der Berlin12-Konferenz beschlossenen „Expression of Interest“ , die der neuen Initiative OA2020 zugrunde liegt. Deren Ziel ist der beschleunigten Übergang zu Open Access im Sinne einer Transformation der bestehenden wissenschaftlichen Zeitschriften vom bisherigen Subskriptionsmodell auf ein Open-Access-Geschäftsmodell.

Ein zentraler Bestandteil der Roadmap dieser Initiative besteht darin, dass in den einzelnen Ländern eine Struktur „nationaler Kontaktpunkte“ aufgebaut werden soll, um die wissenschaftlichen Einrichtungen in ihrer Region gezielt an die Transformation heranzuführen. In Deutschland hat die Allianz der Wissenschaftsorganisationen die Einrichtung eines Nationalen Open-Access-Kontaktpunktes beschlossen. Dieser Kontaktpunkt besteht aus einer Projektgruppe und drei von der Allianz finanzierten Projektstellen.

Inhalte des Vortrags:

- Kurze Skizzierung des Hintergrunds

- Projektorganisation

- Ziele und Arbeitsprogramm

Der Vortragseinreichung ist Teil der Session „Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE“ und ergänzt die Einreichungen von Dirk Pieper und Bernhard Mittermaier.

 

 

Die Datenstelle des Nationalen Open-Access-Kontaktpunkts OA2020-DE

Referent/in: Bernhard Mittermaier (Forschungszentrum Jülich GmbH)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Eine der Projektstelle („Datenstelle“) von OA2020-DE hat die Aufgabe, eine umfassende Plattform aufzubauen, die Daten aus verschiedenen Quellen zusammenführt und in mehreren Dimensionen analysierbar und für nationale Akteure dauerhaft nachnutzbar macht.

Auf Zeitschriftenebene sowie aggregiert auf Verlagsebene werden für einzelne wissenschaftliche Einrichtungen erfasst und verfügbar gemacht:

- Zahl der Publikationen (toll access und open access)

- Publikationsausgaben

- Lizenzausgaben

- Nutzungsstatistiken

Die Datenstelle wird diese Daten nicht selbst erheben, sondern sie aus bereits vorhandenen oder sich in Entwicklung befindlichen Systemen zusammenführen.

Der Vortrag beschreibt das Konzept der Datenstelle, erläutert den Stand der Einzelsysteme, benennt den Entwicklungsbedarf und beschreibt Anwendungsszenarien.

 

 

Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE: Datenanalysen zur Open-Access-Transformation

Referent/in: Alexandra Jobmann (Universität Bielefeld)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Das White-Paper der Max-Planck Digital Library (Schimmer et al. 2015) vertritt die These, dass die Erwerbungsausgaben der Bibliotheken im derzeitigen Subskriptionssystem insgesamt ausreichen, um eine Transformation der bestehenden Zeitschriften in den Open Access über die Finanzierung von Open-Access-Publikationsgebühren zu ermöglichen. Diese globale Betrachtungsweise ist evident, allerdings verteilt sich das Publikationsaufkommen in Zeitschriften nicht gleichmäßig auf Länder und Forschungseinrichtungen. Die „Pay it forward“-Studie (Mellon Foundation, University of California Libraries 2016) hat auf Ebene von einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen in den USA gezeigt, dass in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren forschungsstarke Einrichtungen unter Umständen weitere Finanzierungsquellen für die Open-Access-Transformation benötigen.

Eine wesentliche Aufgabe des Nationalen Open Access Kontaktpunkts ist es, auf Ebene der einzelnen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland dar zu legen, unter welchen Rahmenbedingungen eine Open-Access-Transformation möglich ist. Der Vortrag stellt die Methode und notwendigen Datenkomponenten für entsprechende Berechnungen und erste Ergebnisse vor.

 

14:00 - 15:30

Session 6: Forschungsdaten

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Silke Bellanger (Universitätsbibliothek Basel)

 

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Anforderungen an Open-Access-Publikationen von Forschungsdaten - Empfehlungen für einen offenen Umgang mit Forschungsdaten

Referent/in: Janna Neumann, Elke Brehm, Frauke Ziedorn (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Publikation von Forschungsdaten wird vor allem im Rahmen der Forschungsförderung verstärkt eingefordert, auch um Forschungsergebnisse nachvollziehbar, reproduzierbar und nachnutzbar zu machen. Im Kontext des Umgangs mit Forschungsdaten im gesamten Forschungsprozess gibt es eine Reihe von rechtlich relevanten Regelungen und Vereinbarungen mit unterschiedlich beteiligten Akteuren. In der Regel werden diese unabhängig voneinander vereinbart und wenig aufeinander abgestimmt. Auch im Rahmen von Datenmanagementplänen werden Regelungen zum Umgang mit Forschungsdaten getroffen, die Datenpublikationen mitunter verhindern bzw. erschweren können.

Im Rahmen dieses Vortrags stellen wir vor, wie eine Systematisierung von bestehenden und die Identifizierung von fehlenden Regelungen helfen können, in Schulungen und Beratungsgesprächen zum Forschungsdatenmanagement geeignete Publikations- und Lizenzempfehlungen für Forschungsdaten zu geben. Dabei werden sowohl die am Forschungsprozess beteiligten Akteure, wie Datenproduzenten, Forschungsförderer und Repositoriumsbetreiber als auch der jeweilige rechtliche Rahmen der für im Forschungsprozess benutzten Forschungsdaten betrachtet. Es werden Empfehlungen gegeben, zu welchem Zeitpunkt im Forschungsprozess welche Regelungen vereinbart und welche Akteure einbezogen werden sollten. So können bereits die Datenmanagementpläne für den Forschungsprozess im Hinblick auf die Nachnutzung von Forschungsdaten gestaltet und im Rahmen von Schulungen und Beratungsgesprächen geeignete Lizenzempfehlungen für die Open-Access-Publikation von Forschungsdaten gegeben werden. Ziel ist, möglichst viele publikationsrelevante Daten Open Access publizieren zu können und unnötige Restriktionen sowie Beschränkungen bei der Nachnutzung von Forschungsdaten zu vermeiden.

 

 

Publikation von Forschungsdaten am Julius Kühn-Institut im OpenAgrar-Repositorium – Ein Repositorium für alles?

Referent/in: Ulrike Stahl, Anja Hühnlein, Silvia Ballhause und Olaf Hering (Julius Kühn-Institut Dresden)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Das Julius Kühn-Institut (JKI) ist das Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzenforschung und forscht, berät und prüft als eine außer-universitäre Forschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Die Transparenz dieser Aufgaben sowie die Beratung der Öffentlichkeit sind dabei von besonderer Bedeutung. In diesem Jahr hat das JKI eine Datapolicy beschlossen, in der es sich zu einem offenen Zugang zu Forschungsdaten bekennt. Um Forschungsdaten öffentlich zugänglich und zitierbar zu machen, nutzt das JKI zusammen mit den Ressortforschungseinrichtungen des BMEL das OpenAccess Repositorium OpenAgrar (www.openagrar.de), welches neben Textdokumenten wie z.B. Artikeln in Fachzeitschriften, Dissertationen und Stellungnahmen auch für Forschungsdaten geeignet ist und entsprechend etablierter Standards sowie anhand der Bedarfe der Institute, angepasst und ausgebaut wird. In diesem Vortrag geben wir einen Überblick über verschiedene Publikationsworkflows von Forschungsdaten am JKI, diskutieren Möglichkeiten der Datenpublikation über das Open Journal Systems (OJS) und dessen Anbindung an OpenAgrar und zeigen, mit welchen Metadaten und PIDs Forschungsdaten versehen und verknüpft sind, um somit optimal von Nutzern gefunden werden zu können. Ebenso präsentieren wir angestrebte Entwicklungen am Beispiel von OpenAgrar, die sowohl der Dokumentation und Berichterstattung der gesamten Forschungsleistung einer Institution dienen, als auch für lesende Nutzer eine Plattform bilden, um sich umfassend zu agrarrelevanten Themen zu informieren und danach zu suchen.

 

 

Datenkuratierung in den Sozial- und Wirtschaftswissenschaften: Qualität statt Quantität?

Referent/in: Julian Naujoks, Patrick J. Droß (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Ziele der Open-Access-Bewegung sind klar umrissen: Alle Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung sollen der Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden. Damit Wissen zum Gemeingut werden kann, muss es umfassend und frei zugänglich gemacht werden. Während sich frühe Open-Access-Initiativen (z.B. die Budapester Erklärung) noch vornehmlich auf Textpublikationen bezogen, wurde spätestens mit der Berliner Erklärung von 2003 ein freier Zugang zu sämtlichen Ergebnissen aus dem Forschungsprozess gefordert.

Der direkte Vergleich von Textpublikationen und Forschungsdaten macht jedoch deutlich, dass sich die Umsetzung des offenen Zugangs teils erheblich unterscheidet. Neben der Notwendigkeit, neue technische Infrastrukturen aufzubauen (Datenrepositorien), stößt die Idee des Data-Sharings auch in der Arbeitskultur der Forschenden nach wie vor auf Hindernisse: Die Veröffentlichung von Forschungsdaten ist aufwendiger als die von Textpublikationen, eine Honorierung ist noch nicht gegeben und das Potenzial der Nachnutzung kollidiert mit dem Erstnutzungsanspruch der Forschenden.

Unserer Ansicht nach gibt es aber noch einen weiteren wichtigen Unterschied, der spätestens mit dem Anspruch der Nachhaltigkeit an den offenen Zugang deutlich wird: Forschungsdaten sind wohl vor allem dann dauerhaft nachnutzbar, wenn sie gut aufbereitet, ausreichend dokumentiert und nach aktuellen fachlichen Standards beschrieben sind. Auch wenn hier gewiss disziplinspezifische Besonderheiten berücksichtigt werden müssen, sollte das Ziel von Open Data weniger in der Quantität der Veröffentlichungen liegen, sondern vielmehr den deutlichen Fokus auf eine Qualitätssicherung setzen. Dies ist ein Umstand, der die Open-Access-Bewegung in ihrem Streben nach einer schnellen und unmittelbaren Verfügbarmachung durchaus vor Herausforderungen stellt.

Stellvertretend für das Feld der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften gehen wir am Beispiel der Projektarbeit im Rahmen von SowiDataNet, dem Forschungsdatenrepositorium für Sozial- und Wirtschaftsdaten, diesem Sachverhalt nach. Neben der Einbindung der Forschenden sind im Workflow des Repositoriums Funktionen für eine institutionelle Forschungsdatenkuratierung vorgesehen, die zur Sicherung der Qualität und damit zur Erhöhung der Nachnutzbarkeit beitragen sollen. Im Beitrag für die Open-Access-Tage 2017 befassen wir uns mit diesen Aspekten der Datenkuratierung und widmen uns dabei folgenden Fragen: Wie verhält sich das Streben nach Qualität zur anvisierten Offenheit? Welche speziellen Herausforderungen stellen sich bei der Kuratierung von Forschungsdaten? Und inwieweit hemmt oder fördert eine forschungsnahe Infrastruktur die Open-Access-Bewegung als solche?

 

14:00 - 15:30

Workshop 4: Fair Open Access, Open Library of Humanities and Flipping of National Journals to Open Access

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Anthony Ross-Hellauer (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Referent/in: Saskia de Vries (Sampan – academia and publishing, Leiden), Martin Paul Eve (Birkbeck, University of London) und Beat Immenhauser (Swiss Academy of Humanities and Social Sciences, Bern)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

On the 27th of May, 2016, the EU Council proposed that a move to full open-access should be achieved by 2020. But the actual transition from a subscription publishing model to an open-access model is not easily achieved. The peculiarities of the scholarly communications market have actually raised the total price of publishing worldwide. Clearly, new models are needed if the transition to open access is to be both swift and affordable. Various routes are being explored at the moment, from OA offsetting deals with the commercial publishers to transitioning existing subscription journals to an open-access model. We will discuss our Fair Open Access model, including the Open Library of Humanities (OLH) and the flipping of National Journals to Open Access that is being done in the Netherlands, Sweden, Switzerland and Serbia.

We will demonstrate the success of the Linguistics in Open Access (LingOA) project (see www.lingOA.eu), supported by the Open Library of Humanities (OLH - www.openlibhums.org/). LingOA also calibrated the conditions of Fair Open Access: The Open Access publisher has to comply with the following conditions, a.k.a. the Fair Open Access Principles:

1. The journal has a transparent ownership structure, and is controlled by and responsive to the scholarly community.

2. Authors of articles in the journal retain copyright.

3. All articles are published open access and an explicit open access licence is used.

4. Submission and publication is not conditional in any way on the payment of a fee from the author or its employing institution, or on membership of an institution or society.

5. Any fees paid on behalf of the journal to publishers are low, transparent, and in proportion to the work carried out.

Finally we will go into the various approaches to ‘flip’ national journals to Open Access in the Netherlands, Sweden, Switzerland and Serbia.

14:00 - 15:30

Spontane Sessions

Zur Verfügung stehende Räume:

 

Konzept

Die Bildung von spontanen Sessions an den Open-Access-Tagen folgen einer Methode, die auch „Birds of a Feather“ genannt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Tagung spontane Zusammenkünfte zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu organisieren, die vom Programm nicht abgedeckt werden. Die spontanen Sessions sind keine privaten Sitzungen, sondern sind Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms. Entsprechend sind die Sessions für alle Teilnehmer/innen der Open-Access-Tage offen.
 
Da die Anzahl der Räume beschränkt ist, gibt es ein formales Verfahren für die Zuteilung von Räumen. Dafür müssen folgende Informationen bereitgestellt werden.

  • Name der Session
  • Name der verantwortlichen Organisatorin oder Organisators und Emailadresse zur Kontaktaufnahme während der Tagung
  • Thema und Beschreibung der Session
  • Session-Agenda bzw. avisiertes Ergebnis des Workshops
  • Zeitfenster, in dem die Session stattfinden soll (siehe ausgehängte Informationen)
  • Erwünschte Ausstattung des Raums (Beamer, Flipchart etc.)

Vorschläge können während der Tagung per Mail (oat2017@slub-dresden.de) eingereicht werden. Die Einreichung werden ausgehängt, so dass sich interessierte Tagungsteilnehmer/innen informieren und eintragen können. Den Sessions, die das größte Interesse hervorrufen, werden die vorhandenen Räume zugewiesen. 

Vorschläge für Sessions, die vormittags stattfinden sollen, sollten spätestens am Abend zuvor eingereicht werden, Vorschläge für nachmittags vor der Mittagspause.
 
Über die stattfindenden Sessions und die zugeteilten Räume wird über Aushang, auf der Website und via Twitter informiert.

14:00 - 17:30

Workshop 5: Train-the-trainer - Wie erstelle ich einen Kurs zu Open Access oder Forschungsdatenmanagement? (Teil 1+2)

Raum: Gruppenraum -2.115

Moderation: Eliane Blumer (Universität Genf) und René Schneider (Haute Ecole de Gestion Genf)

Abstract

Dieser Workshop möchte allen, die wissen oder glauben, dass sie in naher Zukunft einen Kurs zu Open Access oder Forschungsdaten leiten, die dafür notwendigen und wichtigsten didaktischen Grundlagen vermitteln und ihnen die Möglichkeit geben, einen eigenen Kurs zusammenzustellen.

Lernziele:

- Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen Methoden zur Vermittlung von daten- bzw. informationswissenschaftlichen Inhalten (bspw. Open Access oder Forschungsdatenkompetenz) kennen.

- Sie erstellen mit Hilfe eigener Inhalte einen eigenen Kursplan.

 

15:30 - 16:00

Kaffeepause

Raum: Raum: Trefftz-Bau sowie Ausstellung / Vortragssaal

16:00 - 17:30

Session 7: Debatten

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Christina Riesenweber (Freie Universität Berlin)

 

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Open Access: Von Inklusion zu Exklusion?

Referent/in: Ulrich Herb (Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek, Saarbrücken)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Open Access scheint sich gewandelt zu haben. Um die Jahrtausendwende wurde er in Fach- und journalistischen Publikationen romantisierend dargestellt und war in ein Begriffsensemble aus Partizipation, Nivellierung, Demokratisierung, digitaler Allmende und Gleichberechtigung eingeordnet. Heute scheint Open Access exklusiver zu werden: In dem Maß, indem kommerzielle Akteure ihn als Geschäftsmodell entdeckten und Artikelgebühren zu einem prägenden Merkmal des goldenen Open Access wurden, entwickelte sich Open Access zusehends zu einem Exzellenzmerkmal und Exklusivitätsfaktor. Wissenschaftler beginnen mittlerweile die Wahl einer Hochschule oder Forschungseinrichtung als Arbeitgeber auch danach zu richten, ob diese anfallende Artikelgebühren in impact-trächtigen, aber hochpreisigen Journalen übernehmen wollen. Erstaunlicherweise wird diese Wandelung des Open Access weder in Fach- noch journalistischen Publikationen nennenswert thematisiert, vielmehr herrscht hier immer noch die Vorstellung der digitalen Wissensallmende. Dieser Beitrag führt die These aus, Open Access sei dabei von einem wissenschaftssozialen Unterfangen zu einem gewinnmaximierenden und Exklusivität wie Distinktion herstellenden Projekt zu werden – der Vortragende freut sich auf kontroverse Diskussionen.

 

 

Open-Access-Konventionen. Update erforderlich

Referent/in: Herbert Hrachovec (Universität Wien)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Das von Alexandra Elbakyan gegründete, umstrittene russische Wissenschaftsportal Sci-Hub propagiert Open Access. Einträge im „Directory of Open Access Journals“ enthalten nachweislich Beiträge, die nur als Ramsch charakterisiert werden können. Umgekehrt tagte 2015 die 12., von der Max-Planck-Gesellschaft organisierte, Folgekonferenz zum Berliner Treffen, das 2003 die „Berliner Erklärung“ beschlossen hatte. Ihre Webseite informiert: „(It) will be an invitation-only workshop for high-level representatives of the world’s most eminent research organizations.“ Im Gefolge der Budapester und Berliner Erklärungen hat sich die Schere zwischen para-legalen und elitären Umsetzungen der Leitidee weit geöffnet.

Ein maßgeblicher Grund für diese Entwicklung ist die appellative Unschärfe, die sich in den Deklarationen findet. Sie hat sicherlich dazu beigetragen, das Anliegen griffig darzustellen und programmatisch zu fördern. Eine unvorhergesehene Folge des kaum differenzierten Gebrauches von Termini wie „Wissenschaft“, „Internet“ und „offen“ bereitet allerdings Schwierigkeiten. Sie besteht darin, dass diese Ausdrücke vor Gebrauchsweisen, die ohne Rücksicht auf die anfänglichen Absichten verfahren, unzureichend geschützt sind. Ein Journalbeitrag, der ohne jegliche sachgerechte Prüfung in einer selbstdeklariert wissenschaftlichen, restriktionsfrei im Internet zugänglichen, Zeitschrift erscheint, erfüllt die formalen Bedingungen von Open Access.

Die Deklarationen, die mittlerweile eineinhalb Jahrzehnte alt sind, haben ein Update nötig. Sie sollten den Bedingungen angepasst werden, die sich, teilweise durch ihren eigenen Erfolg, in der Zwischenzeit geändert haben. Zu diesem Zweck sind die Dokumente aus heutiger Sicht zu prüfen. Der geplante Beitrag diskutiert mögliche Präzisierungen und Änderungsvorschläge, in denen ihre deklarative Kraft beibehalten, aber gegen Trittbrettfahrer besser geschützt wird.

 

16:00 - 17:30

Session 8: Regionale Perspektiven

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Isabella Meinecke (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

 

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Wenn Goethe das gekonnt hätte …. Konvergenz und Kooperation.

Angebote zum Open-Access-Publizieren in Thüringen

Referent/in: Angela Hammer (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Elektronisches Publizieren stellt im digitalen Zeitalter ein ebenso innovatives wie bedeutendes Aufgabenfeld für wissenschaftliche Bibliotheken dar. In Thüringen, einem Bundesland mit zehn inhaltlich und strukturell sehr unterschiedlich ausgerichteten Hochschulen, wurde durch die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena (ThULB) bereits frühzeitig eine nachhaltige institutions- und fächerübergreifende Infrastruktur für das Open-Access-Publizieren auf dem Goldenen und dem Grünen Weg etabliert. Darüber hinaus kooperiert die ThULB im Bereich des Digitalen Publizierens mit zahlreichen weiteren Wissenschafts-, Bildungs-, Kultur- und Landeseinrichtungen, welche ebenfalls die Services der ThULB nutzen.

Der Vortrag wird nicht nur überblickartig die gemeinsamen Angebote der Thüringer Universitäten und Fachhochschulen im Bereich Elektronisches Publizieren und Open Access skizzieren, sondern auch aufzeigen, wie diese Services in ständiger Kooperation zwischen den einzelnen Hochschulen sowie mit weiteren Bildungs- und Kultureinrichtungen des Freistaates entstanden sind, derzeitig genutzt und kontinuierlich weiterentwickelt werden.

Das kooperativ genutzte Repositorium ‚Digitale Bibliothek Thüringen‘ wird dabei ebenso vorgestellt wie Angebote zur Publikation institutioneller Open-Access-Zeitschriften und auch zur digitalen Präsentation kultureller Überlieferung. Neben technischen und bibliothekarischen Komponenten, wie zum Beispiel der Implementierung einheitlicher Software, abgestimmten Workflows und einem gemeinsamen Metadatenmanagement, stehen auch Informations-, Vermittlungs- und Fortbildungsangebote für das wissenschaftliche Publizieren im Fokus der Betrachtungen.

Das erfolgreiche Thüringer Kooperationsmodell im Bereich des elektronischen Publizierens realisiert nicht zuletzt eine Vision Goethes. Der Dichter träumte bereits Ende des 18. Jahrhunderts davon, Bestände „virtualiter“ zusammenzuführen…

 

Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht: Open Access an der Universität verankern

Referent/in: Dagmar Schobert (Technische Universität Berlin)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Open-Access-Beratung ist bunt und vielfältig: Vorträge, persönliche Beratung, Webseiten, Flyer, Poster, Social-Media-Aktivitäten, Pressebeiträge etc. Ein gutes Angebot allein reicht jedoch nicht aus, es muss die Zielgruppen auch erreichen.

Mit welcher Strategie kann man eine Universität dazu bewegen, sich das Thema Open Access auf die Fahnen zu schreiben? Wie gewinnt man die Universitätsleitung? Welche Schritte sind nötig, um einen universitätsweiten Diskussionsprozess auf den Weg zu bringen?

Der Vortrag stellt vor, wie sich die in Berlin geforderte Open-Access-Transformation konkret in der Arbeit der Universitätsbibliothek der TU Berlin niederschlägt. Vorgestellt wird ein Toolkit für den vielfältigen Einsatz: Handlungsfelder für den praxisnahen Open-Access-Alltag ebenso wie Leitlinien für die strategische Ausrichtung. Dabei ist Open Access kein Thema für ein Projekt oder eine Sonderabteilung, es zieht sich wie ein roter Faden durch alle Geschäftsgänge und Dienstleistungen der Bibliothek. Indem die Universitätsbibliothek als kompetente Ansprechpartnerin für alle Fragen des Publizierens wahrgenommen wird, lässt sich über die Beratung zu Publikationsstrategien schlüssig vermitteln, warum Open Access die Informationsversorgung der Universität verbessert und welche Wege der Umsetzung von Open Access sich anbieten.

 

Prozesse und Werkzeuge zur Umsetzung der Berliner Open-Access-Strategie

Referent/in: Andreas Hübner (Open-Access-Büro Berlin) und Christina Riesenweber (Freie Universität Berlin)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

In der Open-Access-Strategie für Berlin sind sehr konkrete Ziele formuliert, unter anderem eine Erhöhung des Anteils von Open-Access-Publikationen in Zeitschriften auf 60% bis 2020. In diesem Vortrag werden Prozesse und Werkzeuge vorgestellt, die im Rahmen der Umsetzung der Berliner Open-Access-Strategie angewendet werden, um diese Ziele zu erreichen.

Eine große Herausforderung der landesweiten Open-Access-Arbeit besteht in der Vernetzung einer Vielzahl von Akteuren. In Berlin kommen mehr als 20 Institutionen mit sehr unterschiedlichen Charakteristika zusammen, darunter die Universitäten und Fachhochschulen, Hochschul- und Zentralbibliotheken, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie zusätzlich eine Vielzahl an Kultureinrichtungen, Museen und Archiven. Die Umsetzung der Open-Access-Strategie erfordert den Aufbau eines koordinierten Angebots für diese Einrichtungen mit ihren sehr unterschiedlichen Infrastrukturen, Bedürfnissen und Budgets.

Zu den adressierten Themenfeldern der Open-Access-Strategie gehören die Einrichtung eines verlässlichen Open-Access-Monitorings, Aufbau und Weiterentwicklung von Open-Access-Kompetenz in den verschiedenen Einrichtungen (Berufung von Open-Access-Beauftragten, Bereitstellung von Infrastrukturen), Beratung bei der Entwicklung von Open-Access-Policies und -Strategien, Abstimmung von Drittmittelvorhaben und die koordinierte Entwicklung von landesweit abgestimmten Lösungen für übergreifende Themen wie Publikationsfinanzierung und -infrastrukturen.

Ein zentraler Faktor für den Erfolg der Berliner Open-Access-Strategie ist die vom Berliner Senat berufende Arbeitsgruppe, in der alle beteiligten Institutionen durch Mitglieder auf Leitungsebene vertreten sind. Durch regelmäßige Treffen und Abstimmung mit der Senatskanzlei für Wissenschaft und Forschung ist ein kontinuierlicher Austausch gewährleistet, Handlungsaufträge können verbindlich erteilt und Ergebnisse zeitnah evaluiert werden. Teilaufgaben werden in institutions-übergreifenden Teams adressiert und gelöst (z.B. Ermittlung von OA-Publikationsvolumen, Konzeptentwicklung für gemeinsame Publikationsinfrastrukturen, Abstimmung des Umgangs mit der Erstattung von Publikationsgebühren).

Als erstes deutsches Bundesland hat Berlin zudem eine zentrale Koordinationsstelle für alle beteiligten Einrichtungen institutionalisiert: das Open-Access-Büro Berlin. Als Schnittstelle zwischen Leitungsentscheidungen und operativer Umsetzung koordiniert das Büro die Open-Access-Aktivitäten in Berlin und verbindet und vernetzt die Akteure (z.B. regelmäßige Treffen der Open-Access-Beauftragte der Universitäten und Fachhochschulen, Informations- und Beratungsangebote).

Der Vortrag wird das Konzept und den Stand der Umsetzung vorstellen sowie über die gemachten Erfahrungen berichten und zukünftige Entwicklungen diskutieren.

16:00 - 17:30

Workshop 6: Metrics Workshop: Wie vermessen ist das Vermessen von wissenschaftlicher Kommunikation

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Astrid Orth und Maxie Gottschling (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Open Access ermöglicht neue Formen der Interaktion mit wissenschaftlichem Output. Artikel, die man auf offenen Plattformen und Repositorien rezipieren kann, führen zu einer direkteren Auseinandersetzung mit den dargestellten Methoden und Ergebnissen. Diese können auf wissenschaftlichen Plattformen angeschaut und heruntergeladen werden, es können Lesezeichen gesetzt und Favoritenlisten angelegt werden. Dienste mit sozialen Funktionen erlauben das Teilen und Kommentieren von Artikeln sowie das Abonnieren von Unterhaltungen, etc. Diese Interaktionen sind ein Maß für die Wahrnehmung von wissenschaftlichem Output und erheben zunehmend den Anspruch darauf, den Impact wissenschaftlicher Ergebnisse abbilden zu können. Sie treten damit gleichberechtigt neben etablierte Kenngrößen für wissenschaftlichen Output (siehe zitationsbasierte Indikatoren wie den Journal Impact Factor). Da die traditionellen Metriken eine Reihe von Nachteilen aufweisen (u. a. sind sie zeitverzögert, nicht artikelbasiert, nicht transparent bzw. schwer nachvollziehbar) stellt die Suche nach bzw. die Forschung an neuartigen Metriken ein dynamisches hochaktuelles Feld dar. Das Projekt *metrics leistet einen Beitrag dazu, indem es die Aussagekraft und Interpretation von Metriken untersucht. Im Workshop sollen die ersten Ergebnisse des im Januar gestarteten Projektes vorgestellt werden. Das Projekt legt großen Wert auf frühzeitiges Feedback auf seine Arbeit und das Fachpublikum der OA-Tage ist in hervorragender Hinsicht geeignet, die Ergebnisse einschätzen und Rückmeldungen geben zu können. Kommentare und Diskussionen werden daher einen wesentlichen Teil der Session ausmachen.

 

Das *metrics-Projekt

Referent/in: Daniel Beucke und Astrid Orth (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Im ersten Vortrag wird ein Überblick über das Projekt *metrics gegeben und der aktuelle Stand sowie die anstehenden Forschungsfragen vorgestellt. Unter anderem wird auf die Umfragen eingegangen, mit denen die Nutzung und Wahrnehmung der Social Media Plattformen durch Wissenschaftler erhoben werden. Die Teilnehmer erhalten Einblick in die aktuellen Fragestellungen und können mit ihrem Feedback Einfluss auf die weiteren Schritte nehmen.

 

Vorstellung der *metrics-Registry

Referent/in: Astrid Orth (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen) und Diana Lindner (GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Innerhalb des *metrics-Projektes wird ein Verzeichnis von Social Media Plattformen, die Interaktionen mit wissenschaftlichen Ergebnissen ermöglichen, erarbeitet. Diese Interaktionen können auf verschiedene Arten gemessen und ausgewertet werden. Die Registry beleuchtet die Zugänglichkeit und die Verfügbarkeit derartiger Indikatoren. Insbesondere wird evaluiert, welche Daten über die jeweiligen APIs (Application Programming Interfaces) zur Verfügung gestellt werden. Daraus lässt sich ableiten, welche Aussagekraft die daraus generierten Metriken haben (können). Zusätzlich wird darauf eingegangen, welche Daten die derzeit verfügbaren metrics-Aggregatoren daraus generieren und für ihre Services nutzen.

 

Evaluierung von Open Source Software zur Erfassung von *metrics-Indikatoren

Referent/in: Michael Kusche und Andreas Krausz (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Zur Beurteilung der Abbildbarkeit von Interaktionen mit wissenschaftlichem Output auf Social Media Plattformen werden im Rahmen des Projektes die verfügbaren Open Source-Softwarelösungen untersucht und bewertet. Auf Basis von Testdaten werden die Daten verglichen, die von verschiedenen Programmen mit den jeweils verfügbaren Schnittstellen geliefert werden. Dabei stehen Vollständigkeit und Reproduzierbarkeit im Fokus. Das Ziel für die weitere Projektarbeit ist eine (anpassbare und idealerweise Open Source) Software, die einen transparenten Zugriff auf die durch Wissenschaftler genutzten Social Media Plattformen erlaubt. Damit werden Untersuchungen zur Qualität der Daten und weitere Studien zur Wahrnehmung von Metriken durch Wissenschaftler möglich.

16:00 - 17:30

Spontane Sessions

Zur Verfügung stehende Räume:

 

Konzept

Die Bildung von spontanen Sessions an den Open-Access-Tagen folgen einer Methode, die auch „Birds of a Feather“ genannt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Tagung spontane Zusammenkünfte zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu organisieren, die vom Programm nicht abgedeckt werden. Die spontanen Sessions sind keine privaten Sitzungen, sondern sind Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms. Entsprechend sind die Sessions für alle Teilnehmer/innen der Open-Access-Tage offen.
 
Da die Anzahl der Räume beschränkt ist, gibt es ein formales Verfahren für die Zuteilung von Räumen. Dafür müssen folgende Informationen bereitgestellt werden.

  • Name der Session
  • Name der verantwortlichen Organisatorin oder Organisators und Emailadresse zur Kontaktaufnahme während der Tagung
  • Thema und Beschreibung der Session
  • Session-Agenda bzw. avisiertes Ergebnis des Workshops
  • Zeitfenster, in dem die Session stattfinden soll (siehe ausgehängte Informationen)
  • Erwünschte Ausstattung des Raums (Beamer, Flipchart etc.)

Vorschläge können während der Tagung per Mail (oat2017@slub-dresden.de) eingereicht werden. Die Einreichung werden ausgehängt, so dass sich interessierte Tagungsteilnehmer/innen informieren und eintragen können. Den Sessions, die das größte Interesse hervorrufen, werden die vorhandenen Räume zugewiesen. 

Vorschläge für Sessions, die vormittags stattfinden sollen, sollten spätestens am Abend zuvor eingereicht werden, Vorschläge für nachmittags vor der Mittagspause.
 
Über die stattfindenden Sessions und die zugeteilten Räume wird über Aushang, auf der Website und via Twitter informiert.

ab 18:30

Abendveranstaltung im Kulturpalast

Ort: Städtische Bibliotheken Dresden, Zentralbibliothek im Kulturpalast

Mit vorheriger Anmeldung

Programm:

18:30 Uhr Führung durch die neuen Räume der Zentralbibliothek

19:30 Uhr Open Access-nicht nur ein Thema für wissenschaftliche Bibliotheken, Referentin: Jasmin Schmitz (ZB MED, Köln)

20:40 Uhr "Die blaue Hortensie", Erik Lehmann, Kabarettist

21:05 Uhr Sektempfang

21:30 Uhr Ende der Veranstaltung

 

 

Mittwoch, 13.09.2017

Für den 2. und 3. Konferenztag sind Sie herzlich eingeladen, offene Fragen und Themen in Spontanen Sessions zu diskutieren. Vorschläge dazu können Sie uns gerne mitteilen. Nähere Informationen zu den einzelnen Spontanen Sessions finden Sie auf der Homepage.

ab 8:00

Registrierung / Tagungsbüro

Ort: Vor dem Vortragssaal

09:00 - 10:30

Session 9: Open-Access-Monitoring - Praxis und Reflexion

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Torsten Reimer (The British Library, London)

 

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Ermittlung von Open-Access-Kennzahlen: ein Bericht aus der Praxis

Referent/in: Eva Bunge (Deutsches Museum München)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Die Ermittlung von Open-Access-Kennzahlen wie Publikationsaufkommen und Open-Access-Anteil ist ein zentrales Anliegen bei verschiedensten Aktivitäten einer Einrichtung, von Drittmittelanträgen bis hin zu Umsetzung und Monitoring einer Open-Access-Strategie. Die Erhebung dieser Kennzahlen stellt in vielerlei Hinsicht eine Herausforderung dar, insbesondere wenn die Datengrundlage – zum Beispiel durch eine lückenhafte oder nicht vorhandene institutionelle Bibliografie – nicht ausreichend ist.

An der TU Berlin wurde daher 2015/16 ein Lösungsansatz für dieses Problem entwickelt, der zuerst für die Antragstellung eines Publikationsfond eingesetzt wurde und anschließend angepasst wurde, um das Publikationsaufkommen und den Open-Access-Anteil wissenschaftlicher Zeitschriftenartikel des Landes Berlin zu ermitteln.

Konkret wurden Publikationsdaten aus bis zu 16 wissenschaftlichen Datenbanken abgefragt und dann in einem selbstgeschriebenen Skript automatisiert aggregiert, normalisiert, auf Dubletten geprüft und analysiert. Auf diese Weise kann eine einheitliche und umfassende Datengrundlage für das Monitoring von Publikationsaktivitäten geschaffen werden.

Im Vortrag soll das verwendete Verfahren vorgestellt und diskutiert werden. Mögliche Datenquellen, deren Kombination und Anreicherung kommen zur Sprache, ebenso wie gewonnene Erfahrungswerte aus dem Umgang mit erlebten Hindernissen: die Zuordnung der Forschenden zur korrekten Einrichtung, das Fehlen von Angaben zur Verantwortlichkeit der Zahlung von Artikelgebühren, stark variierende Publikationsmuster in den verschiedenen Fachdisziplinen und nicht zuletzt technische Einschränkungen sowie das Fehlen verbindlicher Standards bei der Berechnung von Open-Access-Kennzahlen.

Zum Abschluss werden Grenzen der Vorgehensweise angesprochen sowie Maßnahmen, die sich daraus ergeben, um die institutionelle Datengrundlage zu verbessern und so ein besseres Monitoring zu erlauben.

 

Open Access in Berlin: Jeder Artikel zählt

Referent/in: Michaela Voigt (Technische Universität Berlin) und Christian Winterhalter (Humboldt-Universität Berlin)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Das Land Berlin hat 2015 eine Open-Access-Strategie verabschiedet, in der unter anderem das Ziel formuliert ist, dass bis 2020 60 % aller Aufsätze von Angehörigen der Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin Open Access zugänglich sein sollen. Man kann nur ahnen: Um dieses Ziel zu erreichen, sind außerordentliche Anstrengungen auf dem „grünen“ wie auf dem „goldenen“ Weg erforderlich. Doch wo stehen wir aktuell in Sachen OA-Anteil, und was müssen wir in Berlin leisten, um 60 % OA in 2020 zu erreichen?

Dabei stellen sich mehrere Herausforderungen: Wie ermittelt man einheitlich das Aufkommen von Artikeln für mehrere Institutionen, die jeweils eigene und heterogene Nachweis- und Reporting-Systeme einsetzen? Und wie ermittelt man den Open-Access-Anteil? Im Sommer/Herbst 2016 haben wir uns dieser Frage gestellt: Das Ergebnis sind Zahlen über das gesamte Publikationsaufkommen Berliner Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Zeitraum 2013–2015, der Open-Access-Anteil und der Anteil der Artikel, für die Angehörige der Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin die Korrespondenzautorschaft übernommen haben.

Im Vortrag stellen wir die Herausforderungen, das Vorgehen und die Ergebnisse dieser Analyse vor. Wir diskutieren Fallstricke, Grenzen der Methode sowie offene Fragen. Wir stellen Überlegungen an, wie man das Verfahren weiterentwickeln kann und welche Instrumente nötig sind, um ein zuverlässiges Open-Access-Monitoring auf Ebene der einzelnen Institutionen und des Landes Berlin zu etablieren.

 

Open-Access-Monitoring zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Referent/in: Marco Tullney (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Open-Access-Monitoring ist ein vage definiertes, aber immer wichtiger werdendes Tätigkeitsfeld im Open-Access-Kontext. Es korrespondiert mit Open-Access-Strategien und -Vorgaben und dient sowohl der Planung von Open-Access-Aktivitäten als auch der Messung von deren Erfolg. Unter Zeitdruck werden Open-Access-Kriterien nicht immer sauber ausdefiniert, und pragmatische und interessengeleitete Abkürzungen tauchen auf. Im Zuge der Open-Access-Transformation wird es mehr denn je wichtig sein, transparente und vergleichbare Messungen von Open Access vornehmen zu können. Transparenz im Hinblick auf verwandte Definitionen, Daten und Instrumente ist dabei ebenso wichtig wie der Zugriff auf standardisierbare und stabile Informationen zum Publikationsoutput.

Im Vortrag sollen a) Kriterien für eine Open-Access-Zählung vorgestellt werden, b) existierende (dokumentierte) Verfahren präsentiert werden und c) eine abschließende Handlungsempfehlung diskutiert werden.

09:00 - 10:30

Workshop 7: Open Education als gemeinsames Zukunftsprojekt für Hochschulen und Bibliotheken: Potentiale, Strukturen und Strategien

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Anne Lauber-Rönsberg (Technische Universität Dresden)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Wissen frei und für jedermann zugänglich bereitstellen – so lautet der Grundgedanke von Open Education. Aber wie kann das umgesetzt werden? Was ist mit den Interessen und Rechten von Verlagen, Forschenden und Lehrenden? Ist Open Education mit den Lehr-, Forschungs- und Publikationskulturen an deutschen Hochschulen überhaupt vereinbar?

 

Im Rahmen des Workshops werden Erscheinungsformen und Gestaltungsmöglichkeiten von Open Education in der aktuellen Hochschulbildungslandschaft diskutiert. Der Fokus liegt dabei auf den Schnittstellen zwischen Hochschulen und (Hochschul-)Bibliotheken. Unter Einbeziehung unterschiedlicher Experten aus den Bereichen Medienrecht, Bibliothekswesen sowie Medieninformatik und -pädagogik werden Handlungsfelder identifiziert und operationalisiert. Als konkretes Praxisbeispiel dient das Projekt „OERsax – Etablierung freier Bildungsinhalte im sächsischen Hochschulraum.“

 

Open Education an Hochschulen: Potentiale und Hemmnis

Referent/in: Aline Bergert (Technische Universität Bergakademie Freiberg)

Präsentation

 

Open Education an (Hochschul-)Bibliotheken: Ideen und Strukturen

Referent/in: Sabine Stummeyer (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

Präsentation

 

Vom Beispiel zur Strategie: Projekt OERsax

Referent/in: Sebastian Horlacher (Technische Universität Dresden)

Präsentation

09:00 - 10:30

Workshop 8: Open-Access-Beratung - aber wie?: Themenfelder und Tools

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Ursula Arning , Jasmin Schmitz (ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften, Köln)

Abstract | Präsentation

Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu motivieren, die eigenen Angebote in Bezug auf Open Access wie z.B. Publikationsfonds, Zweitveröffentlichungsmöglichkeiten im Repositorium oder eigene Publikationsdienste zu nutzen, ist es notwendig, eine umfassende Beratung zu diesem Themenfeld anzubieten. Nicht selten ist dabei auch Bewusstseinsbildung zu leisten, indem grundsätzliche Vorteile von Open Access benannt oder Bedenken ausgeräumt werden; auch wird oft Unterstützung bei der Umsetzung der Strategie der Einrichtung und der Vorgaben von Mittelgebern angeboten. Im Rahmen des Workshops soll gemeinsam mit den Teilnehmenden diskutiert werden, welche Beratungsinhalte zwingend oder optional abgedeckt werden sollten und welche Formate sich hierzu jeweils anbieten.

Ziel des Workshops ist es, dass jede/r Teilnehmende durch aktiven Austausch Anregungen und Beispiele für die eigene Open-Access-Beratungsarbeit mit nach Hause nimmt.

 

09:00 - 10:30

Spontane Sessions

Zur Verfügung stehende Räume:

 

Konzept

Die Bildung von spontanen Sessions an den Open-Access-Tagen folgen einer Methode, die auch „Birds of a Feather“ genannt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Tagung spontane Zusammenkünfte zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu organisieren, die vom Programm nicht abgedeckt werden. Die spontanen Sessions sind keine privaten Sitzungen, sondern sind Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms. Entsprechend sind die Sessions für alle Teilnehmer/innen der Open-Access-Tage offen.
 
Da die Anzahl der Räume beschränkt ist, gibt es ein formales Verfahren für die Zuteilung von Räumen. Dafür müssen folgende Informationen bereitgestellt werden.

  • Name der Session
  • Name der verantwortlichen Organisatorin oder Organisators und Emailadresse zur Kontaktaufnahme während der Tagung
  • Thema und Beschreibung der Session
  • Session-Agenda bzw. avisiertes Ergebnis des Workshops
  • Zeitfenster, in dem die Session stattfinden soll (siehe ausgehängte Informationen)
  • Erwünschte Ausstattung des Raums (Beamer, Flipchart etc.)

Vorschläge können während der Tagung per Mail (oat2017@slub-dresden.de) eingereicht werden. Die Einreichung werden ausgehängt, so dass sich interessierte Tagungsteilnehmer/innen informieren und eintragen können. Den Sessions, die das größte Interesse hervorrufen, werden die vorhandenen Räume zugewiesen. 

Vorschläge für Sessions, die vormittags stattfinden sollen, sollten spätestens am Abend zuvor eingereicht werden, Vorschläge für nachmittags vor der Mittagspause.
 
Über die stattfindenden Sessions und die zugeteilten Räume wird über Aushang, auf der Website und via Twitter informiert.

10:30 - 11:00

11:00 - 12:00

Keynote 3: Distributed, Radical and Resilient - Speculations on a Community-Led Future for Open Access Publishing

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Dirk Verdicchio (Universitätsbibliothek Bern)

Referent/in: Janneke Adema (Coventry University)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Open access publishing is finally gaining ground. Yet with its rise to prominence questions emerge about its implementation, where it is a certain type of APC or BPC-supported open access that is increasingly being adapted by commercial publishers and funders alike to support the publication process. In addition to this, many of the publishers currently adopting open access do so not so much to support a radical alternative to the business ethics underlying scholarly communication, but to explore APCs as a profitable business model. Here open access is being made to serve the need for further commercialisation of knowledge and research. Yet for others open access has always been about more than just providing free access to scholarly content at the point of consumption: it has been about moving towards a fair, ethical, scholar-focused publishing system; about offering counter-institutional alternatives to the large, established, commercial firms; about a continuous rethinking of the material practices and social relations underlying scholarly communication. In this talk I will explore notions of resiliency and distribution and the benefits of community knowledge production, promoting the commons. I will discuss the Radical Open Access Collective and the growing movement of scholar-led presses in the humanities, initiated within a community setting to challenge commercial hegemonies, to provide a real ethical alternative—bottom-up, pluralistic and community-led—and to stimulate diversity, criticality and creativity in the publishing ecosystem. The diverse set of practices they represent reflects a vision in which open access should be understood not as a homogeneous project striving to become a dominant model, nor as a concept with a pre-described meaning or ideology, but as a project with an unknown outcome engaged in a continuous series of critical struggles.

 

12:00 - 13:00

Session 10: Open-Access-Dienstleistungen - Projekte und Konzepte

Raum: Trefftz-Bau HS 204

Moderation: Marco Tullney (Technische Informationsbibliothek, Hannover)

 

Session-Abstract folgt

 

 

“Electronic Library of Mathematics“ (eLibM) - Aufbau einer Publikationsplattform für mathematische Open-Access-Zeitschriften

Referent/in: Vanessa Kapfer-Gördes (FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, Eggenstein-Leopoldshafen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Ziel des auf 2 Jahre (2016-2018) angelegten, DFG-geförderten Projekts ist der Aufbau und das Angebot einer Plattform für einen Peer Review Open-Access-Publikationsprozess mathematischer Journale unter Verwendung einer Open Source Software. Mit dem "Open Journal System" (OJS) für den Review Prozess und ein DSpace-Repositorium als Präsentationsebene und für die Langzeitarchivierung wird eine breite mathematik-spezifische Infrastruktur implementiert, innerhalb derer die spezifischen Anforderungen an mathematische Publikationen und deren Herstellung bereits in den Produktionsprozess mit einbezogen sind. Innerhalb dieser zu implementierenden Software werden die verlegerischen Tätigkeiten von der Manuskripteinreichung über das Peer Reviewing bis zur online Webpräsenz der Artikel durch entsprechend Konfiguration der Workflowmodule unterstützt. Zusätzlich werden z.T. speziell auf mathematische Anforderungen zugeschnittene neue Komponenten, Bearbeitungs- und Verlinkungsmöglichkeiten entwickelt. Hervorzuheben sind dabei die Prozessierung und Verwaltung von TeX Vorlagen, die mathematische Formelsuche und die Einbindung von mathematischer Software. Flankiert wird diese Infrastruktur von optionalen Mehrwertangeboten seitens FIZ Karlsruhe, wie z.B. technischer und organisatorischer Support in Bezug auf die Nutzung der Plattform, Lektoratsarbeiten, Metadaten-Standardisierung, Reference Linking, Nutzungsstatistiken usw.

Das Projekt wird mit Unterstützung der Deutschen Mathematiker-Vereinigung (DMV, Berlin) durchgeführt, deren Zeitschrift „Documenta Mathematica“ die erste Publikation sein wird, die diese neu geschaffene Infrastruktur nutzen wird.

Für das Projekt ergeben sich diverse Herausforderungen um im Rahmen der Open Access spezifische Anforderungen konform agieren zu können.

Weitere Information finden Sie auf unserer Projekt-Homepage: www.elibm-project.org/display/RD/Home

 

‘Everything Available’ – wie die British Library sich als Open Science-Dienstleister neu definiert

Referent/in: Torsten Reimer (The British Library, London)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Hat eine Nationalbibliothek als Forschungsbibliothek noch Zukunft? Angesichts steigender Kosten für die wissenschaftliche Literaturversorgung kann eine Nationalbibliothek nicht mehr alle relevanten Publikationen erwerben. Viele Wissenschaftler wenden sich sowieso zuerst an Google und vielleicht an ihre Universitätsbibliothek, wenn Veröffentlichungen nicht via Open Access (oder SciHub) direkt verfügbar sind. In einer Open Access-Welt wird die Nationalbibliothek weder für die Publikation noch für den Zugriff auf wissenschaftliche Literatur unbedingt benötigt. Etablierte Services, etwa Dokumentlieferdienste wie British Library on Demand, verlieren an Bedeutung.

Die British Library stellt sich dieser Herausforderung unter dem Schlagwort Everything Available. Diesem Change Management-Portfolio liegt die Annahme zu Grunde, dass sich Bibliotheken nicht mehr zuerst über die Kontrolle über Dokumente, sondern über Informationsdienstleistungen nützlich machen können. Konkret bedeutet das eine Abkehr von dem Model, Just-in-Case alle wissenschaftlichen Publikationen zu erwerben und darauf zu warten, dass Nutzer sich in unsere Lesesäle bewegen. Statt die Dienstleistungen in erster Linie über die Bestände der Bibliothek zu definieren, liegt der Schwerpunkt nun darauf, relevante Informationen zu beschaffen, egal wo diese (oder die Nutzer) sich befinden, und vermehrt zu den internationalen Infrastrukturen beizutragen, die einen nachhalten Informationsfluss ermöglichen. Das bedeutet, Daten, Software und Open Access ins Herz der Bibliothek zu bringen – und die gesamte Bibliotheksinfrastruktur zu erneuern. Institutionell hat sich dieser Wandel zum Teil schon vollzogen, seit die British Library das Alan Turing Institute beherbergt, das nationale Zentrum für Data Science.

Everything Available umfasst unter anderem:

Open Access-Discovery, u.a. die Federated Search-Technologie Magellan

Pläne für den Aufbau einer Infrastruktur für die Langzeitarchivierung von Open Access

Open Access-Repositorien als shared service

Datendienste für Langzeitarchivierung und Zugriff auf Forschungsdaten

Der Vortrag wird in das Everything Available-Model einführen (besonders mit Bezug auf Open Access) und zur Diskussion stellen.

 

12:00 - 13:00

Session 11: Publikationsinfrastrukturen für Open-Access-Bücher

Raum: Trefftz-Bau HS 203

Moderation: Isabella Meinecke (Staats- und Universitätsbibliothek, Hamburg)

Session-Abstract folgt

 

Die Gründung eines Open-Access-Verlags am Beispiel von "Heidelberg University Publishing (heiUP)": Herausforderungen, Risiken, Chancen

Referent/in: Anja Konopka (Universitätsbibliothek Heidelberg)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Mit dem Anspruch „Exzellente Forschung sichtbar machen“ gründete die Universitätsbibliothek Heidelberg in enger Zusammenarbeit mit dem Rektorat der Universität im Jahr 2015 den Universitätsverlag Heidelberg University Publishing (heiUP). Das Mission Statement formuliert das Selbstverständnis des Open-Access-Verlags und bringt den hohen Anspruch zum Ausdruck, mit dem der junge Wissenschaftsverlag an den Start ging: „Heidelberg University Publishing steht für den freien Zugang zu hervorragenden wissenschaftlichen Publikationen. Wir begreifen die Möglichkeiten digitalen Publizierens als Auftrag, Forschungsergebnisse über Disziplingrenzen hinweg sichtbar zu machen. Das bedeutet für uns: Wir publizieren im Open Access, wir verfolgen eine konsequente e-Strategie, wir nutzen innovative digitale Publikationsformen und sichern die Qualität durchgängig durch ein doppeltes Peer-Review-Verfahren.“

Zwei Jahre später und um viele Erfahrungen reicher ist es Zeit für einen Rückblick und eine erste Zwischenbilanz: Welches waren die Etappen in der Gründung und dem Aufbau des Verlages? Welche Entscheidungen haben sich als richtig erwiesen, was würden wir heute anders machen? Welche Faktoren tragen zum Erfolg bzw. Misserfolg einer Verlagsgründung bei? Mit welchen Schwierigkeiten haben wir gerechnet, mit welchen nicht, was lief unerwartet gut? Und nicht zuletzt: Welche Chancen bietet die Gründung eines Open-Access-Verlags für eine Universitätsbibliothek, welche positiven Erfahrungen haben wir gemacht?

 

 

HIRMEOS - High Integration of Research Monographs in the European Open Science infrastructure

Referent/in: Andrea Bertino (Georg-August-Universität Göttingen) und Margo Bargheer (Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen)

Abstract | Aufzeichnung | Präsentation

Auch wenn Open Access-Publikationsmodelle weiter an Bedeutung für die wissenschaftlichen Arbeiten gewinnen, bleiben herkömmliche Monographien das führende Veröffentlichungsformat für die Geisteswissenschaften und qualitativen Sozialwissenschaften. Und für deren kostenfreie Bereitstellung im Internet als Open Access Versionen bestehen noch zahlreiche Hürden, sowohl im Verlagswesen und im Buchmarkt als auch bei Produzenten und Konsumenten. In unserem Vortrag stellen wir das Projekt HIRMEOS zur Diskussion, das die beste Integration von Forschungsmonographien in der europäischen Open Science Infrastruktur anstrebt.

High Integration of Research Monographs in the European Open Science infrastructure (HIRMEOS) ist ein 30-monatiges H2020 Projekt der EU und zielt darauf ab, innovative Zusatzservices für Monographien auf bestehenden Open Science-Publikationsinfrastruktur zu implementieren. So werden ergänzende Daten und standardisierte Informationen bereitgestellt und Interaktionen mit den Dokumenten ermöglicht, womit gleichzeitig neue Ansätze der Forschungsevaluierung unterstützt werden. Damit wird das Open Science-Paradigma für weitere Disziplinen wie die buchorientierten Geistes- und Sozialwissenschaften ermöglicht und dessen Verbreitung gefördert, indem existierende Publikationsplattformen und Repositorien, die ebenfalls an der OpenAIRE-Infrastruktur teilnehmen, durch HIRMEOS verbessert und verstärkt werden.

Dank HIRMEOS werden die beteiligten Plattformen (OpenEdition Books, OAPEN Library, EKT Open Book Press, Ubiquity Press und Göttingen University Press) mit verschiedenen Tools ausgestattet. Diese ermöglichen Identifizierung, Authentifizierung und Interoperabilität (über DOI, ORCID, Fundref), Information und Entity Extraction (INRIA (N) ERD), Annotation von Monographien (Hypothes.is), so wie Sammlung von Nutzungsdaten und alternativen bibliometrischen Kennzahlen. HIRMEOS wird auch die technischen Kapazitäten des Directory of Open Access Books (DOAB), eines der wichtigsten Indizierungsdiensten für Open Access Monographien weltweit, bereichern, um automatisierte Informationen für die Integration von Monographien zu empfangen. Zugleich wird auch ein strukturiertes Zertifizierungssystem für den Peer-Review von Monographien entwickelt.

Unser Vortrag präsentiert konkrete Fakten und Zahlen über

• die beteiligten Plattformen und ihre Kataloge,

• die Art der zu implementierenden Dienstleistungen und die verwendeten Standards,

• der erwartete Nutzen für die Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaftler,

• die globalen Vorteile für das Open-Science-Umgebung.

 

12:00 - 13:00

Session 12: Open Authoring

Raum: Kleiner Lesesaal

Moderation: Felix Lohmeier (Open Culture Consulting)

Session-Abstract

 

Der Schwerpunkt der Open-Access-Bewegung lag bisher auf dem freien Zugang für Leser. Freie Lizenzen erlauben einen einfachen Zugang zum veröffentlichten Dokument und einfache Weiterverbreitung. Ein Aspekt, der dahingegen bisher weniger Beachtung gefunden hat, ist, dass durch den Wegfall der urheberrechtlichen Hürden sich auch auf Autorinnenseite neue Möglichkeiten ergeben, und zwar vor, während und nach der "offiziellen" Veröffentlichung.

Der Verzicht auf ein kommerzielles Verwertungsrechtemonopol erlaubt es, Vorabversionen zur allgemeinen Kommentierung ins Netz zu stellen, ggf. in mehreren Iterationen. Desgleichen ist es auch möglich, nach der offiziellen Veröffentlichungen weiter Kommentare einzupflegen und diese in neuen Auflagen zu berücksichtigen. Schließlich ist es bei Vorliegen der Rohdokumente auch möglich, dass Dritte diese abgeändert (gekürzt, ergänzt, übersetzt) in einem eigenen Publikationsprojekt weiterverwenden.

In dieser Session wird Open Authoring aus Sicht eines Verlages (Language Science Press), eines technischen Dienstleisters (PaperHive) und einer Aggregationsplattform (ScienceOpen) beleuchtet und die Unterschiede und Vorteile im Vergleich zu einem Closed-Access-Paradigma herausgearbeitet.

 

 

Annotationen und kontextuelle Diskussionen als Post-Publication Reviewing akademischer Texte

Referent/in: Alexander Naydenov (PaperHive, Berlin)

Abstract | Präsentation

PaperHive ermöglicht das Begutachten und Diskutieren von wissenschaftlichen Dokumenten über alle Phasen des Lebenszyklus einer Publikation im Web-Browser.

Auf der Plattform können WissenschaftlerInnen kollaborativ und in Echtzeit Entwürfe oder bereits publizierte Artikel und Bücher öffentlich oder privat annotieren. Die Diskussionen und Reviews vor der offiziellen Veröffentlichung sind transparent archiviert und können auch zu einem späteren Zeitpunkt gelesen werden.

Von LeserInnen gemachte Ergänzungen und Korrekturen, entdeckte Fehler, beigetragene neue Ideen und Updates nach der offiziellen Veröffentlichung können die Relevanz und Qualität von Publikationen auf die lange Dauer aufrechterhalten. Diese zitierbaren Annotationen und Diskussionen, die unter den Creative Commons lizenziert sind, werden somit Teil des wissenschaftlichen Diskurses. PaperHive erweitert das Konzept des lebenden Dokuments. Dies führt zu einer stärkeren Interaktion von Schreibenden und Lesenden und ermöglicht den Lesenden, die rein passive Rezipientenrolle zu verlassen. Das kontextuelle Post-Publication Peer-Review ermöglicht somit einen fortwährenden, dezentralisierten Prozess der Evaluierung, Aktualisierung und langfristigen Qualitätssicherung von Forschungsergebnissen.

 

 

Language Science Press: Der Lebenszyklus einer offenen Publikation

Referent/in: Sebastian Nordhoff (Language Science Press, Berlin)

Abstract | Präsentation

Dieser Beitrag stellt den maximal offenen Erstellungsprozess eines Buches bei Language Science Press dar. Dadurch, dass Language Science Press bereits als digitaler Open-Access-Verlag gegründet wurde, musste auf keine traditionellen Prozesse Rücksicht genommen werden. Stattdessen konnte von Anfang an die Offenheit von Manuskripten und Dokumenten in den Vordergrund gestellt werden.

Die einzelnen Meilensteine der Buchpublikation bei Language Science Press sind:

Einreichung

Open-Review-Version

Proofreading-Version

Veröffentlichte Version

Zweite Auflage

Dritte Auflage

...

Ab der Annahme eines Manuskriptes sind alle Veränderungen im Versionierungssystem git abgebildet (github/Overleaf). Ab der Open-Review-Phase steht In jeder Phase der jeweilige Meilenstein als pdf zur allgemeinen Kommentierung auf Paperhive zur Verfügung. Die auf Paperhive abgegebenen Kommentare werden für den jeweils folgenden Meilenstein berücksichtigt und eingearbeitet. Veröffentlichte Versionen stehen als Repositorien auf github mit allen Hilfsdateien zur Verfügung (Latex-Quelltexte, Grafiken, Skripte, Makefiles). In diesem Vortrag werden anhand von einem Lehrbuch, einem Sammelband und einer Monographie jeweils verschiedene Phasen des Lebenszyklus beleuchtet und es wird dargestellt, inwieweit offene Lizenzen hier weit mehr ermöglichen als den puren Lesezugriff.

 

 

“Discoverability” für das Open-Authoring Model

Referent/in: Stephanie Dawson (ScienceOpen, Berlin)

Abstract | Präsentation

Über die letzten Jahre wurde ein großer Anstieg an Open-Authoring-Modellen verzeichnet. Diese erreichten Rekordzahlen für Preprint-Versionen, welche im vergangenen Jahr veröffentlicht, begutachtet und überarbeitet wurden. Dieser frühzeitige und offene Umgang mit Artikeln oder einzelnen Kapiteln ermöglicht nicht nur eine Beschleunigung im Kontext der Forschungsarbeit, sondern ebnet gleichzeitig den Weg zu einem allumfassenden Open-Access-Ansatz.

Jedoch gibt es gerade im Zusammenhang mit der Auffindbarkeit, der Nachvollziehbarkeit einzelner Versionen, der Maschinenlesbarkeit und der Kontinuität eindeutiger Identifikatoren noch Herausforderungen, die es gemeinsam zu bewältigen gilt, um das inhärente Potenzial zur Gänze auszuschöpfen.

ScienceOpen hat es sich als Recherche- und Entdeckungs-Plattform zur Aufgabe gemacht, den Forschern/Forscherinnen die Suche nach den jeweils relevantesten Veröffentlichungen durch die optimale Nutzbarmachung der Informationen aus den Quellen und Metadaten zu vereinfachen. So kann z.B. die Auffindbarkeit durch strukturierte Daten im Vergleich zu einer „toten“ pdf-Datei um das zwanzigfache gesteigert werden. Autoren/Autorinnen selbst können hierbei eine nicht zu verachtende Rolle spielen, indem sie sicherstellen, dass ihre Inhalte den FAIR-Richtlinien (Findable, Accessible, Interoperable, Reuseable) folgen. Plattformen, die ein Open Authoring Modell unterstützen, sollten diese Prinzipien der vereinfachten Auffindbarkeit, Zugänglichkeit, Zusammenführbarkeit, und Nutzbarmachung großschreiben.

 

12:00 - 13:00

Spontane Sessions

Zur Verfügung stehende Räume:

 

Konzept

Die Bildung von spontanen Sessions an den Open-Access-Tagen folgen einer Methode, die auch „Birds of a Feather“ genannt wird. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen, im Rahmen der Tagung spontane Zusammenkünfte zu aktuellen Themen und Entwicklungen zu organisieren, die vom Programm nicht abgedeckt werden. Die spontanen Sessions sind keine privaten Sitzungen, sondern sind Teil des offiziellen Veranstaltungsprogramms. Entsprechend sind die Sessions für alle Teilnehmer/innen der Open-Access-Tage offen.
 
Da die Anzahl der Räume beschränkt ist, gibt es ein formales Verfahren für die Zuteilung von Räumen. Dafür müssen folgende Informationen bereitgestellt werden.

  • Name der Session
  • Name der verantwortlichen Organisatorin oder Organisators und Emailadresse zur Kontaktaufnahme während der Tagung
  • Thema und Beschreibung der Session
  • Session-Agenda bzw. avisiertes Ergebnis des Workshops
  • Zeitfenster, in dem die Session stattfinden soll (siehe ausgehängte Informationen)
  • Erwünschte Ausstattung des Raums (Beamer, Flipchart etc.)

Vorschläge können während der Tagung per Mail (oat2017@slub-dresden.de) eingereicht werden. Die Einreichung werden ausgehängt, so dass sich interessierte Tagungsteilnehmer/innen informieren und eintragen können. Den Sessions, die das größte Interesse hervorrufen, werden die vorhandenen Räume zugewiesen. 

Vorschläge für Sessions, die vormittags stattfinden sollen, sollten spätestens am Abend zuvor eingereicht werden, Vorschläge für nachmittags vor der Mittagspause.
 
Über die stattfindenden Sessions und die zugeteilten Räume wird über Aushang, auf der Website und via Twitter informiert.

13:15 - 13:45

Tagungsabschluss und Tagungsausblick 2018

Raum: Trefftz-Bau HS 204

13:45 - 14:30

Mittagspause

Raum: Alte Mensa

Treffpunkt für den gemeinsamen Spaziergang zur Alten Mensa: 13:50 Uhr Foyer Trefftz-Bau

Gremien- / Arbeitssitzungen