Open-Access-Messe 2008

Liste der Messestände

Die Messestände sind in vier Bereiche untergliedert:

Open-Access-Verlage

 

Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage

Die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage ist ein Zusammenschluss von 15 Verlagen aus Deutschland, Österreich und Norditalien. Diese Verlage verlegen vorrangig wissenschaftliche Publikationen der eigenen Einrichtungen. Seit 2005 treffen wir uns zum jährlichen Erfahrungsaustausch und präsentieren uns gemeinsam auf Messen und Veranstaltungen.
Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft ermutigen ihre Autoren, nach den Grundsätzen des Open Access zu publizieren. Die elektronische Veröffentlichung mit freiem Online-Zugang wird dabei im Allgemeinen kombiniert mit bedarfsgerechten Auflagen im Print-on-Demand.

 

Copernicus Publications

Copernicus Publications, 1994 als wissenschaftlicher Verlag gegründet, ist seit 2001 ein reiner Open-Access-Verlag mit Schwerpunkt auf Geo- und Weltraumwissenschaft sowie Planetologie, der heute 21 Zeitschriften (peer reviewed) und 11 Diskussionsforen (access reviewed) betreibt. Durch ein eigens entwickeltes, innovatives Begutachtungsverfahren (Public Peer Review) sind Anmerkungen von Gutachter/innen ebenso einsehbar wie die Erwiderungen von Autor/innen und Kommentare aus der übrigen Scientific Community. Obwohl unsere Zeitschriften die übliche Struktur aus Jahrgängen und Heften aufweisen, wird jeder einzelne Artikel unmittelbar nach seiner Annahme veröffentlicht. Unser Dienstleistungsspektrum wird abgerundet durch einen Print-on-Demand-Service.

 

Lemmens Medien

Lemmens Medien ist ein Verlagsunternehmen, das auf die Themen Bildungs-, Hochschul- und Forschungsmanagement sowie Marketing spezialisiert ist. Neben Verlagserfahrungen bietet Lemmens Medien seit mehreren Jahren in Kooperation mit Hochschulen Fort- und Weiterbildungsmodule rund um die oben genannten Themen an. Leitbild von Lemmens Medien ist es, Wissenschaftseinrichtungen sowie forschende Unternehmen bei der Gestaltung der sich entwickelnden Bildungs- und Forschungsmärkte in Europa zu unterstützen. Ein Kennzeichen dieser Entwicklung ist eine Verknüpfung der Phasen Primärausbildung, Forschung, Fort- und Weiterbildung mit der Forschung & Entwicklung der Wirtschaft. Hierin passt sich das Open-Access-Projekt von Lemmens Medien ein; es ist im Aufbau befindlich und lädt interessierte Wissenschaftler/innen und Wissenschaftsmanager/innen ausdrücklich zur Mitgestaltung ein. Fachdisziplinen werden über die o.g. Themenbereiche hinaus auch eingebunden.

Open-Access-Zeitschriften

 

Beilstein Journal of Organic Chemistry
Das Beilstein Journal of Organic Chemistry besteht seit 2005 und ist ein peer-reviewed Open Access Journal, in dem qualitativ hochwertige Publikationen aus der Organischen Chemie veröffentlicht werden. Verantwortlicher Editor-in-Chief ist Prof. Jonathan Clayden, Universität Manchester, U.K. Alle Publikationen stehen online, ohne Zugangsbeschränkungen zur Verfügung. Für Autoren entstehen keine Publikationskosten, da das Journal vom Beilstein-Institut zur Förderung der chemischen Wissenschaften publiziert und finanziert wird.

 

Economics – the Open Access Open Assessment E-Journal
Economics – The Open Access, Open Assessment E-Journal ist eine elektronische Zeitschrift für Wirtschaftswissenschaften, die als interaktive Kommunikations- und Publikationsplattform konzipiert ist. Ziel des Journals ist die Akzeptanz als international anerkanntes Peer-Review-Organ. Daher steht die Qualität der Beiträge im Mittelpunkt, die durch ein doppeltes und offenes Begutachtungsverfahren erreicht werden soll. Zusätzlich zur traditionellen Bewertung der eingereichten Papers durch eingeladene Gutachter werden diese parallel auch durch registrierte Nutzer des Journals bewertet. Die vorgenommenen Bewertungen sind auf den Webseiten offen einsehbar (Open Assessment).
Economics läuft unter der Federführung des Instituts für Weltwirtschaft in Kooperation mit der ZBW und wird von der DFG gefördert.

 

e-Journal of Practical Business Research

Das e-Journal Practical Business Research veröffentlicht ausgewählte Forschungsarbeiten, die in Zusammenarbeit mit Praxispartnern entstanden sind. Bei allen Arbeiten steht die Lösung realer Problemstellungen im Mittelpunkt. Die Themen und die Bearbeitung sind spezifisch. Ob eine Generalisierung oder eine Übertragung auf andere Problemstellungen möglich ist, bleibt meist im Ermessen des Lesers. Doch gerade dies macht die besondere Qualität der Ergebnisse aus. Es geht weniger um Spekulation und Theoretisierung, sondern um sauber erhobene Fakten und konkrete Problemlösungen.
Ein wichtiger Aspekt der Praktischen Forschung sind die verwendeten Forschungsmethoden. Nur methodisch nachvollziehbare Arbeiten genügen dem Kriterium der Wissenschaftlichkeit. Deshalb enthält jede Publikation einen Abschnitt, der die verwendeten Methoden beschreibt und deren Nutzen zur Lösung der Problemstellung begründet.


Forum Qualitative Forschung/Forum: Qualitative Research

FQS ist ein mehrsprachiges Online-Journal für qualitative Sozialforscher/innen. Ziel von FQS ist es, die Diskussion und den Austausch zwischen Forschenden unterschiedlicher Nationalität und Disziplinen (u.a. Anthropologie, Erziehungswissenschaften, Ethnologie, Geschichte, Gesundheits- und Pflegewissenschaften, Informations- und Managementwissenschaften, Kommunikationswissenschaften, Kriminologie, Kulturwissenschaften, Medizin, Pädagogik, Linguistik, Philosophie, Politik, Psychologie, Sozialarbeit, Soziologie und Volkskunde) zu fördern. Hierbei sollen die besonderen Eigenschaften des Internet - Geschwindigkeit, Flexibilität, Interaktivität - so eingesetzt werden, dass verglichen mit traditionellen Print-Medien neue Diskursformen und Qualitätsstandards erreicht werden.

 

German Medical Science
German Medical Science ist ein Open-Access-Portal für Online-Zeitschriften, Kongresse und Forschungsberichte aus dem Gesamtbereich der Medizin und richtet sich an alle, die an und mit wissenschaftlichen Publikationen arbeiten. Es bietet freien Zugang zu hochrangigen und qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln und allen Wissenschaftlern aus dem medizinischen Bereich die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse online zu publizieren.
German Medical Science wird kooperativ erstellt und bereitgehalten von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), der zentralen Fachbibliothek für Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar für die Bundesrepublik Deutschland.

 

GIGA German Institute of Global and Area Studies

Seit Dezember 2007 wird am GIGA German Institute of Global and Area Studies ein Pilotprojekt für die Überführung etablierter sozialwissenschaftlicher Fachzeitschriften in Open Access Journals durchgeführt. Zwei Jahre wird das GIGA und der Kooperationspartner Hamburg University Press von der DFG gefördert. Die Printausgaben werden beibehalten. Im Dezember 2009 werden die Zeitschriften in einem gestuften Verfahren online sein. Dies wird die direkte Diskussion mit den wissenschaftlichen Communities vor Ort verbessern.

 

Living Reviews
Living Reviews sind wissenschaftliche Open-Access-Fachzeitschriften mit einem speziellen redaktionellen Konzept. Publiziert werden Übersichtsartikel (Reviews), die den neuesten Stand der Forschung in einem Fachgebiet darstellen und auf die jeweils wichtigste Literatur aufmerksam machen.
Die Artikel können von ihren Autorinnen und Autoren in regelmäßigen Abständen aktualisiert  werden und so auch die jüngsten Entwicklungen des jeweiligen Forschungsfeldes abbilden (daher 'living'). Living Reviews sind ausschließlich online verfügbar und ermöglichen die Einbindung von Web-Applikationen wie Filmen, herunterladbaren Programmcodes oder Cross-Linking zu anderen Ressourcen.

 

Public Library of Science (PLoS)
The Public Library of Science (PLoS) is a nonprofit organization of scientists and physicians committed to making the world's scientific and medical literature a public resource.
Our goals are to:

  • Open the doors to the world's library of scientific knowledge by giving any scientist, physician, patient, or student - anywhere in the world - unlimited access to the latest scientific research.
  • Facilitate research, informed medical practice, and education by making it possible to freely search the full text of every published article to locate specific ideas, methods, experimental results, and observations.
  • Enable scientists, librarians, publishers, and entrepreneurs to develop innovative ways to explore and use the world's treasury of scientific ideas and discoveries.

 

Querelles.net

Querelles-Net, eine Online-Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechterforschung, erscheint seit Sommer 2000. Sie enthält Besprechung von aktuellen wissenschaftlichen Publikationen, Fachinformationen zu Schwerpunktthemen und zum allgemeinen Forschungsstand, kommentierte Linksammlungen und Bibliographien sowie ausgewählte Beiträge zu den Themenschwerpunkten. Querelles-net ist die erste und bisher noch einzige Online-Zeitschrift, die sich explizit diesem Forschungsgebiet widmet.

 

Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP3)

SCOAP³ ist ein Projekt führender Träger der Forschung im Bereich der Teilchenphysik (Forschungsinstitute, Großlabore, Autorengemeinschaften, Fachgesellschaften und Bibliotheken). Es wurde von Dr. Robert Aymar, dem Generaldirektor des European Organization for Nuclear Research (CERN) initiiert. Die beteiligten Institutionen haben sich das Ziel gesetzt, mit diesem Pilotprojekt die wichtigsten Fachzeitschriften der Teilchenphysik in Kooperation mit deren Verlagen in Open Access Zeitschriften umzuwandeln. Ab dem Jahr 2009 sollen sämtliche Veröffentlichungen dieses Forschungsgebiets frei zugänglich sein.

Open-Access-Dokumentenserver

 

EconStor
Das fachliche Repository EconStor der ZBW ist konzipiert als Open-Access-Server für wirtschaftswissenschaftliche Publikationen aus Deutschland und enthält bereits über 7000 Volltexte. Dabei handelt es sich überwiegend um Arbeits- und Diskussionspapierserien, für die die Spiegelungsrechte eingeholt wurden. Zukünftig sollen neben den Preprints verstärkt weitere elektronische Publikationsarten, insbesondere Dissertationen, Konferenzbeiträge und Postprints eingeworben und im freien Zugang angeboten werden.
Die Volltexte werden über ein eigenständiges Webangebot mit den entsprechenden Metadaten (Titel, Autor, Abstract, Keywords, JEL) im Internet angeboten und sind in Google indexiert. Eine Teilmenge ist, in Absprache mit den herausgebenden Institutionen, auch in RePEc verzeichnet und über dessen Services IDEAS und EconPapers zugänglich.

[Anm: Das Repository wird derzeit von OPUS auf DSpace migriert und steht ab September mit neuem Webauftritt unter dem Namen EconStor zur Verfügung]

 

edoc-Server der Humboldt-Universität zu Berlin
Der Dokumenten- und Publikationsserver bietet allen Angehörigen der Humboldt-Universität die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen zur elektronischen Publikation wissenschaftlicher Dokumente. Im Rahmen dieses Gemeinschaftsangebotes von Computer- und Medienservice und Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität werden wissenschaftliche Dokumente von hoher Relevanz unter Einhaltung von Qualitätsstandards im Internet für Forschung und Lehre bereitgestellt.
Die elektronischen Dokumente erhalten dauerhafte Adressen und werden über nationale und internationale Bibliothekskataloge, Suchmaschinen sowie andere Nachweisinstrumente erschlossen. Der Dokumenten- und Publikationsserver bietet durch besondere Maßnahmen wie digitale Signaturen und Zeitstempel einen Schutz gegen Verfälschungen. Darüber hinaus wird eine Langzeitarchivierung der elektronischen Dokumente gewährleistet.

 

pedocs – der Dokumentenserver im Fachportal Pädagogik am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Der Dokumentenserver pedocs hat das Ziel, Zweitveröffentlichungen von Zeitschriftenliteratur, vergriffene Werke sowie die Erstveröffentlichung verlagsunabhängiger Beiträge im Bereich Pädagogik und Bildungsforschung zu bündeln. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verfügbarmachung audiovisueller Materialien für die Unterrichts- bzw. Schulforschung.

Gefördert wird das Projekt pedocs von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.

 

PsyDok

PsyDok bietet der psychologischen Community die Möglichkeit, Dokumente unter Open-Access-Bedingungen zu publizieren. Zitierfähigkeit und Langzeitnutzbarkeit sind garantiert, ebenso der Nachweis der Dokumente in fachspezifischen und interdisziplinären Datenbanken und Suchsystemen: Current Web Contents und Web Citation Index  (Thomson), Google Scholar, PsychSpider und Psyndex (ZPID). Für Primärveröffentlichungen wird auch ein Open-Access-Verlag mit psychologischer Sparte eingerichtet.

 

Social Science Open Access Repository (SSOAR)
Mit dem Dokumentenserver SSOAR werden Volltexte zu qualitativer Forschung (und nach der 2008 endenden Pilotphase darüber hinaus) frei und ohne weitere Nutzungskosten zugänglich gemacht. SSOAR ist die Umsetzung des grünen Wegs im Rahmen der Open-Access-Strategien, d.h. Postprints insbesondere von Zeitschriftenbeiträgen, aber auch Artikel aus Sammelbänden und Konferenzproceedings sowie referierte Forschungs-/Arbeitsberichte werden elektronisch vorgehalten. SSOAR wird kooperativ vom Center für Digitale Systeme (CeDiS) in Absprache mit dem Institut für Qualitative Forschung an der Freien Universität Berlin und von GESIS-IZ Sozialwissenschaften (Bonn) aufgebaut.

 

Zurich Open Repository and Archive (ZORA)

Open Access garantiert den Autoren/innen die Rechte an ihrem Werk und erhöhte Sichtbarkeit. Die Universität Zürich hat Open Access zum strategischen Ziel erklärt und betreibt mit dem Zurich Open Repository and Archive (ZORA) einen Server, in dem ihre Forschenden ihre Publikationen offen zugänglich hinterlegen. Verbindliche Leitlinien, Dienstleistungen zum wissenschaftlichen Publizieren und Mehrwert durch Verbindung von ZORA mit dem Jahresbericht der Universität fördern die Umsetzung von Open Access.

 

Weitere Open-Access-Projekte und Aktivitäten

 

Berlin 6 Conference
Im Oktober 2003 wurde von der Max-Planck-Gesellschaft und European Cultural Heritage Online (ECHO), einer Initiative zur Integration sozial- und geisteswissenschaftlicher Inhalte in ein digitales Umfeld, die eine Konferenz in Berlin initiiert und organisiert, deren Zielsetzung die Ermittlung von Wegen für die Entwicklung einer neuen web-basierten Forschungsumgebung der Zukunft für die verschiedenen Wissenschaftsfelder war. Am Ende der Konferenz wurde die Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, in der sich die Unterzeichner deutlich zu Open Access bekennen, veröffentlicht und von renommierten nationalen und internationalen Wissenschaftsorganisationen unterzeichnet. In einem andauernden Prozess werden von den Unterzeichnern gemeinsam Lösungen hinsichtlich vorherrschender Problemstellungen wie Qualitätssicherung oder Akzeptanz von Open Access Publikationen gesucht. Daraus sind die Berliner Folgekonferenzen, entstanden. Vom 11. – 13. November 2008 findet die Berlin 6 Conference in Düsseldorf statt.

 

DINI e.V.
Die Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren unterstützt das elektronische Publizieren an deutschen Hochschulen durch die Erarbeitung von Empfehlungen für Dokumenten- und Publikationsservices und durch die Organisation von Schulungen und Veranstaltungen zum Thema. Die AG EPUB vergibt seit 2003 in einem normierten Verfahren ein Zertifikat für Dokumenten- und Publikationsservices. Zusätzlich zum Zertifikat werden auch Beratung und Hilfestellungen für Betreiber von Dokumenten- und Publikationsservices beim Aufbau qualifizierter Dienstleistungen angeboten. DINI unterstützt die Anwendung, Verbreitung und den Aufbau von OAI-kompatiblen Services in Deutschland mit der Durchführung von Informationstagen und Anwender-Workshops. Weiterhin fördert DINI über die AG den Informationsaustausch mit der internationalen OAI Community und die Entwicklung von OAI-basierenden Diensten. DINI unterstützt aktiv den Aufbau eines nationalen Netzwerks zertifizierter Open Access Repositories als Baustein einer europäischen Forschungsinfrastruktur, die im Rahmen des EU-Projektes DRIVER verwirklicht wird.


Digital Peer Publishing NRW (DIPP NRW)

Die Initiative Digital Peer Publishing NRW unterstützt neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation, indem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern -- in Zusammenarbeit mit Bibliotheken -- technische, rechtliche und organisatorische Hilfen an die Hand gegeben werden, um Informationen über ihren Forschungszweig für Ihre Peers auf digitalem Wege zu verbreiten. Ein webbasiertes Peer-Review-Verfahrens stellt hierbei die hohe wissenschaftliche Qualität der Artikel sicher. Mit der Digital Peer Publishing Lizenz (DPPL) werden Nutzungsbedingungen für die Inhalte autorenfreundlich geregelt.

 

Directory of Open Access Journals (DOAJ)
Das Ziel des Directory of Open Access Journals (DOAJ) ist es, die Sichtbarkeit und die einfache Nutzung von wissenschaftlichen Open-Access-Zeitschriften zu erhöhen, um so die zunehmende Nutzung und Wirkung zu fördern. Das Verzeichnis soll umfassend sein und beinhaltet Open-Access-Zeitschriften, die ein Qualitätskontrollesystem garantieren. Derzeit (September 2008) werden über 3.600 Volltexte aus mehr als 2000 Verlagen in 91 verschiedenen Ländern aufgelistet.

 

EPrints Services
EPrints Services ist ein spin-off Unternehmen der Universität Southampton, UK. Das Unternehmensziel besteht in einer nachhaltigen Weiterverbreitung der Open Source Software EPrints.
EPrints Services bietet:

  • Hosting und technische Wartung von EPrints Repositories
  • Maßgeschneiderte Anpassung an Kundenanforderungen
  • Import von bestehenden Daten
  • Technischen Support
  • Kundenspezifisches Training
  • Beratung bei der Entwicklung von Policies
  • Unterstützung bei der institutionellen Überzeugungsarbeit und Bewerbung
  • Professionelles Projektmanagement

 

Helmholtz Open Access Projekt
Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie deren Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung von Open Access. Der eigene Newsletter und die Open-Access-Workshops sind nur zwei Beispiele dafür, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über neueste Entwicklungen, Strategien und Ideen informiert und beraten werden.Auf dem Messestand informiert das Projekt über seine Aktivitäten. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,35 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Dieses Bekenntnis zu Open Access wurde anschließend durch die Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft ausdrücklich bestätigt.


Kooperativer Bibliotheksverbund Berlin-Brandenburg (KOBV)
Zur Unterstützung der Bibliotheken bei ihren Open-Access-Aktivitäten betreibt die Verbundzentrale des KOBV den Service Opus- & Archivierungsdienste. Der Service umfasst den Betrieb lokaler Publikationsserver sowie die Archivierung der elektronischen Dokumente in bibliotheksspezifischen Repositories. In dem arbeitsteilig betriebenen Modell ist die KOBV-Zentrale für alle technischen Belange zuständig; die Bibliotheken brauchen sich lediglich um die inhaltlich-organisatorischen Dinge zu kümmern.

 

MyCoRe

MyCoRe ist eine Open-Source-Software, die in einem Gemeinschaftsprojekt bundesweit entwickelt wird. Das MyCoRe-Projekt stellt einen Softwarekern für Dokumenten- und Publikationsserver oder Archivlösungen bereit. Darauf aufsetzend können MyCoRe-Anwendungen für verschiedene Einsatzbereiche entwickelt werden: als Archiv, Zeitschriftenportal, Bibliothekssystem, Dokumentenserver, Lexikon oder Verlag. Die Beispielanwendung DocPortal zeigt das Spektrum an MyCoRe-Funktionalität.

 

Union der Deutschen Akademien der Wissenschaften

Arbeitsgruppe 'Elektronisches Publizieren'

Es wird über mehrere im Open Access zugängliche Ressourcen informiert, die in Arbeitsvorhaben der deutschen Akademien der Wissenschaften erstellt wurden.
Unter diesen Ressourcen sind häufig genutzte und früher nur in Buchform zugängliche Publikationen besonders hervorzuheben, vor allem Wörterbücher wie das Deutsche Rechtswörterbuch, das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm, das Goethe-Wörterbuch und das Wörterbuch der deutschen Gegenwartssprache sowie wissenschaftliche Editionsreihen wie die Monumenta Germaniae Historica.

 

WALS Online
Durch die Zusammenarbeit der Max Planck Digital Library und der Abteilung für Linguistik des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie ist es gelungen, alle Daten und Texte des World Atlas of Language Structures auf WALS Online Open Access zur Verfügung zu stellen. Die Materialien wurden unter einer Creative-Commons-Lizenz veröffentlicht, was den freien Zugang für Nutzer/innen garantiert und Wissenschaftler/innen zur Nachnutzung einlädt. WALS Online ist die mit Abstand wichtigste Webseite zur Sprachenvielfalt der Welt.

WALS Online liefert Daten zu über 2.500 Sprachen, für die über 6.500 Quellenwerke ausgewertet wurden. Suchen und Recherchieren ist über strukturelle Sprachmerkmale, den Namen der Sprache oder der Sprachfamilie möglich. Die Karten können in verschiedenen Größen und die Kartensymbole in verschiedenen Formen und Farben angezeigt werden. Eine Vielzahl von Exportfunktionen ist verfügbar.