Liste der Messestände
Hier finden Sie die auf der Messe vorgestellten Open-Access-Projekte und Open-Access-Angebote.
Anmeldungen für einen Messestand sind weiterhin möglich. Bitte beachten Sie hierfür unsere Informationen für Messeaussteller und die Hinweise zur Anmeldung.
Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage / Open Access Publishing in European Networks (OAPEN)
Die Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage (AG Univerlage) ist ein Zusammenschluss von 17 Verlagen aus Deutschland, Österreich und Norditalien, die wissenschaftliche Publikationen unterschiedlichster Provenienz verlegen. Die seit 2005 bestehende Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft dient neben dem kollegialen Erfahrungsaustausch und
der Etablierung von Best Practices vor allem der Außendarstellung unserer Arbeit und Dienstleistungen. Die Arbeitsgemeinschaft ist unter anderem regelmäßig auf der Frankfurter Buchmesse und dem Deutschen Bibliothekartag vertreten.
Auf europäischer Ebene verfolgt seit 2008 das EU-geförderte konsortiale Projekt Open Access Publishing in European Networks (OAPEN) das Ziel, ein nachhaltiges Publikationsmodell sowie ein Netzwerk für die Open-Access-Publikation von Monographien aus den Geistes- und Sozialwissenschaften zu entwickeln. Die praktischen Entwicklungen werden ergänzt durch zielgerichtete Studien zu Publikationsgewohnheiten und -strukturen in den Geistes- und Sozialwissenschaften. An OAPEN sind acht europäische Hochschulen und Wissenschaftsverlage beteiligt.
Beide Initiativen unterstützen Hochschulen und ihre Autoren beim Publizieren nach dem Open-Access-Prinzip, beispielhaft umgesetzt in der Hybridveröffentlichung als Print-on-Demand-Druckfassung kombiniert mit
einer Open-Access-Verfügbarmachung über ein digitales Repositorium.
- AG Univerlage: Folien zum Vortrag (PDF, 1.549 KB)
- OAPEN: Folien zum Vortrag (PDF, 116 KB)
Copernicus Publications
Copernicus Publications ist seit 1994 als Wissenschaftsverlag am Markt etabliert, seit 2001 als Open Access Publisher. Copernicus Publications publiziert momentan 22 begutachtete Zeitschriften und 12 wissenschaftliche Diskussionsforen und ist vornehmlich im Bereich der Geowissenschaften aktiv.
Link zum Vortrag
Digital Peer Publishing NRW (DiPP NRW)
Die Initiative Digital Peer Publishing NRW unterstützt neue Formen der wissenschaftlichen Kommunikation, indem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern – in Zusammenarbeit mit Bibliotheken – technische, rechtliche und organisatorische Hilfen an die Hand gegeben werden, um Informationen über ihren Forschungszweig für ihre Peers auf digitalem Wege zu verbreiten. Ein webbasiertes Peer-Review-Verfahren stellt hierbei die hohe wissenschaftliche Qualität der Artikel sicher. Mit der Digital Peer Publishing Lizenz (DPPL) werden Nutzungsbedingungen für die Inhalte autorenfreundlich geregelt.
DINI e.V.
Die Arbeitsgruppe "Elektronisches Publizieren" unterstützt das elektronische Publizieren an deutschen Hochschulen durch die Erarbeitung von Empfehlungen für Dokumenten- und Publikationsservices und durch die Organisation von Schulungen und Veranstaltungen zum Thema. Sie vergibt seit 2003 in einem normierten Verfahren ein Zertifikat für Dokumenten- und Publikationsservices.
Damit sollen Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei der Umsetzung eines Mindeststandards für den Aufbau von Institutional Repositories unterstützt werden. Zusätzlich zum Zertifikat werden auch Beratung und Hilfestellungen für Betreiber von Dokumenten- und Publikationsservices beim Aufbau qualifizierter Dienstleistungen angeboten.
DINI unterstützt aktiv den Aufbau eines nationalen Netzwerks zertifizierter Open Access Repositories als Baustein einer europäischen Forschungsinfrastruktur, die im Rahmen des EU-Projektes DRIVER verwirklicht wird. Neben den genannten Schwerpunkten engagiert sich DINI auch bei der Umsetzung der Intentionen der Open Access Bewegung. Hier kooperiert DINI mit der Informationsplattform open-access.net. Ein weiterer Gegenstand der Arbeit der Gruppe sind alternative und ergänzende Ansätze zur Impact-Messung wissenschaftlicher Publikationen basierend auf Nutzungsdaten. Hier besteht eine enger Austausch mit der LIBER Access Division und der Research Library des Los Alamos National Laboratory.
Damit fungiert die DINI Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren als Initiator, Koordinator und Vermmittler zwischen den unterschiedlichen Förderprojekten, die im Rahmen der Open Access Messe vorgestellt werden.
Die Sicherung der Nachhaltigkeit der Projektergebnisse wird durch DINI vorgenommen.
Unter dem Dach der DINI-Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren werden in diesem Jahr folgende Projekte bei den Open-Access-Tagen präsentiert:
Open-Access-Statistik
Im DFG-Projekt OA-Statistik wird eine Infrastruktur zur Aggregation und Standardisierung von Nutzungsdaten aus Institutionellen Repositorien, Linkresolvern und Lizenzservern aufgebaut. Um eine große Verbreitung der Projektergebnisse zu gewährleisten, werden zum einen Empfehlungen in das DINI-Zertifikat übernommen. Zum anderen werden Repository-Betreibern Guidelines, Hilfedokumente und Softwarepakete zur Verfügung gestellt, damit diese standardisierte Nutzungsdaten erfassen und aussagekräftige Statistiken bereitstellen können.
Folien zum Vortrag (PDF, 120 KB)
CARPET (Community for Academic Reviewing, Publishing and Editorial Technology)
Die fortschreitende Virtualisierung von Medien und Arbeitsprozessen verändert die wissenschaftliche Kommunikation. Publikationen als Produkt der wissenschaftlichen Arbeit werden sowohl in den Vorstufen der Produktion als auch in der Nutzung und Verbreitung in hohem Masse elektronisch verarbeitet. Eine Reihe von Werkzeugen kommen hier zum Einsatz: Textverarbeitungsprogramme, Satzsysteme, Programme zur Literaturverwaltung usw. Mit dem Projekt CARPET soll eine effiziente Nutzung von Werkzeugen und Dienstleistungen für das wissenschaftliche Publizieren unterstützt werden.
DOARC (Distributed Open Access Reference Citation Services)
Im Projekt DOARC erhalten Autoren und Leser leistungsfähige Werkzeuge zur Literaturverwaltung im Internet, z. B. Import und Export von Referenzen in BibTeX und EndNote sowie die Darstellung verwandter Arbeiten mittels Zitationsgraphen. Neben unterschiedlichen Möglichkeiten zur interaktiven Visualisierung ähnlicher Themengebiete, Zitationshäufigkeiten etc. sollen diese eine direkte Navigation zu verwandten Arbeiten ermöglichen. Um die Nutzerfreundlichkeit und Popularität dieser Werkzeuge zu erhöhen, sollen sie zeitnah in der etablierten Fach-Community des Cluster Science Net implementiert und erprobt werden. Die Erschließung von Zitationen soll in enger Kopplung mit dem Vorhaben Open-Access Netzwerk (OAN) erfolgen, die Attraktivität von OA-Repositorien erhöhen und somit den Open-Access-Prozess unterstützen.
OA-Netzwerk
Das „Open-Access-Netzwerk“ zielt auf eine verstärkte Vernetzung von Repositorien, um den deutschen Forschungsbeitrag national und international sichtbarer zu machen. Hintergrund ist, dass digitale Sammlungen im Hinblick auf Wahrnehmung und Nutzung erst in einer organisatorisch und technisch vernetzten Umgebung ihre optimale Wirkung entfalten. OA-Netzwerk bildet das Dach des virtuellen Projektverbundes für „OA-Statistik“ sowie „OA-Citation“, die zugehörige Dienste wie Nutzungsmessungen und Zitationsanalysen entwickeln werden.
OA-Policies
Im Rahmen dieses von der DFG geförderten Projektes sollen die an zahlreichen deutschen Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen vorhandenen Informationen zu Möglichkeiten der zusätzlichen Bereitstellung von bereits in einem Verlag veröffentlichten oder noch zu veröffentlichenden wissenschaftlichen Arbeiten (self-archiving von Preprints bzw. Postprints) erfasst, strukturiert, aufbereitet und im Rahmen des internationalen Informationssystems der SHERPA/RoMEO-Liste zugänglich gemacht werden.
pedocs – Der Dokumentenserver im Fachportal Pädagogik
Das Projekt „Aufbau eines fachlichen Repositories für Pädagogik und Erziehungswissenschaft“ beinhaltet die Entwicklung eines mit dem Fachportal Pädagogik gekoppelten fachlichen Dokumentenservers für die Pädagogik / Erziehungswissenschaft.
Ziel des Projekts "pedocs" ist es, einen Pool von möglichst aktuellen und frei zugänglichen Sekundärpublikationen im Bereich der pädagogischen Verlagszeitschriften zu schaffen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf wissenschaftlichen audiovisuellen Materialien für die Unterrichts- bzw. Schulforschung.
Das Projekt setzt sich aus folgenden fachlichen, technologischen und evaluativen Komponenten zusammen:
- Fachbezogene Information und Aktivierung der erziehungswissenschaftlichen Fachcommunity im Hinblick auf Open Access und das Open Repository "pedocs";
- Umsetzung einer mehrgleisigen Akquisitionsstrategie mit Schwerpunkt auf frei verfügbaren Pre- und Postprints von pädagogisch relevanten Fachzeitschriften sowie audiovisuellen Forschungsprimärdaten für die Unterrichtsforschung;
- Aufbau eines interoperablen technisch-administrativen Repositorysystems;
- Integration des fachlichen Repositories in die Struktur des Fachportal Pädagogik, Einbindung vorhandener publikationsunterstützender Services und Beratungskomponenten und Aufbau neuer Distributionsschienen;
- Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit des Angebotes und Entwicklung und Einsatz eines fundierten Evaluationskonzeptes.
Außerdem sollen die technisch-methodischen Voraussetzungen für das Projekt „Langzeitarchivierung Pädagogik“ geschaffen werden.
Gefördert wird das Projekt "pedocs" von der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
Folien zum Vortrag ( PDF, 178 KB)
Economics – The Open Access, Open Assessment E-Journal
Economics – the Open Access Open Assessment E-Journal ist eine elektronische Zeitschrift für Wirtschaftswissenschaften, die als interaktive Kommunikations- und Publikationsplattform konzipiert ist. Dabei werden neben der traditionellen Evaluierung der eingereichten Papers durch eingeladene Gutachter parallel auch Bewertungen durch registrierte Nutzer des Journals vorgenommen. Diese sind auf den Webseiten offen einsehbar (Open Assessment). Neben den Beiträgen selbst bietet das Journal auch die zugehörigen Datensätze an, die von den Autoren für Ihre Forschung benötigt wurden. Die Nutzung der Beiträge wird über eine Zählung der Downloads sowie der Zitierhäufigkeit dokumentiert. Economics läuft unter der Federführung des Instituts für Weltwirtschaft in Kooperation mit der ZBW und wird von der DFG gefördert.
EconStor
Das fachliche Repository EconStor der ZBW fokussiert auf wirtschaftswissenschaftliche Publikationen aus Deutschland und enthält bereits über 10.000 Volltexte. Dabei handelt es sich überwiegend um graue Literatur wie Arbeits- und Diskussionspapierserien wirtschaftswissenschaftlicher Fakultäten und Institute. Zukünftig sollen verstärkt weitere elektronische Publikationsarten, insbesondere Konferenzbeiträge und Postprints eingeworben und im freien Zugang angeboten werden. Die Volltexte sollen über Schnittstellen in international renommierten fachlichen Webangeboten wie RePEC und SSRN eingebunden werden.
Folien zum Vortrag (PDF, 416 KB)
Freie Universität Berlin
Die Freie Universität Berlin hat einer gemeinsamen Initiative des Center für Digitale Systeme (CeDiS) und der Universitätsbibliothek folgend im Januar 2006 die "Berliner Erklärung über den freien Zugang zu wissenschaftlichen Wissen" unterzeichnet. Am 23. Juli 2008 hat der Akademische Senat der Freien Universität eine Open-Access-Policy verabschiedet, in der er den freien Zugang zu Quellen des menschlichen Wissens und kulturellen Erbes ausdrücklich befürwortet und allen Universitätsangehörigen empfiehlt, ihre Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Arbeiten auf Open-Access-Dokumentenservern zu archivieren oder in Open-Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Beide Open-Access-Strategien, der goldene wie der grüne Weg, werden an der Freien Universität konsequent verfolgt.
Das Center für Digitale Systeme hat – in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Qualitative Forschung in der Internationalen Akademie an der Freien Universität Berlin – in verschiedenen Drittmittelprojekten Vorarbeiten geleistet, um in der FU Berlin, aber auch unter einer nationalen und internationalen Perspektive, über Open Access zu informieren und Möglichkeiten des Open-Access-Publizierens weiter zu fördern. So betreibt CeDiS in Kooperation mit dem Institut für Qualitative Forschung die heute weltweit führende Open-Access-Zeitschrift für qualitative Forschung Forum Qualitative Forschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS). Beide Einrichtungen haben – zusammen mit GESIS-Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften – das fachlichen Repositorium für die Sozialwissenschaften Social Science Open Access Repository (SSOAR) aufgebaut und sind einer der Projektpartner der Informationsplattform open-access.net. Im Rahmen des DFG-Projekts "Integration von FQS in die Virtuelle Fachbibliothek Sozialwissenschaften" wurde auf die Publikationssoftware Open Journals System (OJS) umgestellt. CeDiS hat zusätzliche Komponenten von OJS programmiert, die in die Standardsoftware übernommen wurden. Mit querelles-net, der von der Zentraleinrichtung zur Förderung von Frauen- und Geschlechterforschung an der Freien Universität Berlin herausgegebenen Rezensionszeitschrift, wird nach FQS die zweite Open-Access-Zeitschrift mittels der bei CeDiS betriebenen Publikationssoftware verwaltet und veröffentlicht. FQS und querelles-net tragen auch mit der Pflege der deutschen Übersetzung von OJS zur OJS-Community bei.
Der Dokumenten- und Publikationsservice der Universitätsbibliothek bietet allen Angehörigen der Freien Universität Berlin die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen zur elektronischen Veröffentlichung wissenschaftlicher Dokumente und stellt diese unter Einhaltung von Qualitätsstandards im Internet für Forschung und Lehre bereit. Der Dokumenten- und Publikationsserver schützt durch besondere Maßnahmen wie digitale Signaturen und Zeitstempel vor Verfälschungen. Betrieb und Weiterentwicklung sind eingebunden in nationale und internationale Initiativen und Projekte wie die Networked Digital Library of Theses and Dissertation (NDLTD) und die Open Archives Initiative (OAI).
Folien zum Vortrag (PDF, 1.549 KB)
German Medical Science
German Medical Science ist ein Open-Access-Portal für Online-Zeitschriften, Kongresse und Forschungsberichte aus dem Gesamtbereich der Medizin und richtet sich an alle, die an und mit wissenschaftlichen Publikationen arbeiten. Es bietet freien Zugang zu hochrangigen und qualitätsgeprüften medizinischen Fachartikeln und allen Wissenschaftlern aus dem medizinischen Bereich die Möglichkeit, ihre Forschungsergebnisse online zu publizieren.
German Medical Science wird kooperativ erstellt und bereitgehalten von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), dem Deutschen Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), der zentralen Fachbibliothek für Medizin, Gesundheit, Ernährung, Umwelt und Agrar für die Bundesrepublik Deutschland.
Folien zum Vortrag (PDF, 111 KB)
GESIS-Leibniz Institut für Sozialwissenschaften
Die GESIS ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaft, die wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen unterstützt. GESIS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
GIGA German Institute of Global and Area Studies
Seit Dezember 2007 wird am GIGA German Institute of Global and Area Studies ein Pilotprojekt für die Überführung etablierter sozialwissenschaftlicher Fachzeitschriften in Open Access Journals durchgeführt. Zwei Jahre wird das GIGA und der Kooperationspartner Hamburg University Press von der DFG gefördert. Die Printausgaben werden beibehalten. Im Dezember 2009 werden die Zeitschriften in einem gestuften Verfahren online sein. Dies wird die direkte Diskussion mit den wissenschaftlichen Communities vor Ort verbessern.
Folien zum Vortrag (PDF, 394 KB)
Globethics.net
Lösung: Point Software konzipierte und implementierte, eine kollaborative digitale Bibliothek auf Basis Web-2.0-Technologie.
Erfolg: Kurze Zeit nach Aufschaltung der Globethics.net Digital Library greifen mehr als 3.500 Mitglieder von über 170 Ländern auf fachspezifische Artikel zu. Mitglieder von Globethics.net benützen diese Dokumente als Grundlage für ihre Arbeit und weltweiten Konferenzen.
Folien zum Vortrag (PDF, 549 KB)
Helmholtz Open Access Projekt
Seit 2005 unterstützt das Helmholtz Open Access Projekt die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie deren Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung von Open Access. Der eigene Newsletter und die Open-Access-Workshops sind nur zwei Beispiele dafür, wie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über neueste Entwicklungen, Strategien und Ideen informiert und beraten werden.Auf dem Messestand informiert das Projekt über seine Aktivitäten. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,35 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Die Helmholtz-Gemeinschaft gehörte 2003 zu den Erstunterzeichnern der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“. Dieses Bekenntnis zu Open Access wurde anschließend durch die Mitgliederversammlung der Helmholtz-Gemeinschaft ausdrücklich bestätigt.
Folien zum Vortrag (PDF, 202 KB)
Kooperation zwischen der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften (Trier)
Unter dem Dach der Akademienunion entstehen in den acht deutschen Akademien der Wissenschaften in langfristig angelegten Vorhaben Grundlagenwerke der geistes- und kulturwissenschaftlichen Forschung: wissenschaftliche Wörterbücher, Lexika und kritische Gesamtausgaben bedeutender Philosophen und Komponisten. Diese für die Bewahrung unseres kulturellen Erbes wertvollen Wissensspeicher werden in intensiver Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier, das über eine ausgezeichnete Expertise im Bereich der Digitalisierung, Erschließung, Sicherung und Vernetzung geistes- und kulturwissenschaftlicher Grundlagenwerke verfügt, für die digitale Zukunft gerüstet. Einige bereits digital vorliegende und Open Access zugängliche Publikationen werden auf dem Stand vorgestellt.
Folien zum Vortrag (PDF, 1.085 KB)
NEEO – Network of European Economists Online
NEEO – Network of European Economists Online ist ein Projekt des internationalen Bibliotheksnetzwerks NEREUS mit 18 Partnern aus 10 Ländern. Ziel von NEEO ist es, den kompletten Publikationsoutput von WirtschaftswissenschaftlerInnen der beteiligten Einrichtugen im Sinne des Open Access im Internet frei zugänglich zu machen. Dabei werden die Publikationen über die Repositorien der Partnereinrichtungen bereitgestellt und über ein fachliches Harvesting in einem gemeinsamen Webangebot zusammengeführt werden. Auf deutscher Seite nimmt die ZBW an NEEO teil, die im Rahmen des Projekts die Publikationen der ForscherInnen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) bearbeitet und über ihr Repository EconStor bereitstellt.
Plos
Die Public Library of Science (PLoS) ist eine gemeinnützige Vereinigung von Wissenschaftlern und Medizinern mit dem Anliegen, die wissenschaftliche und medizinische Literatur der Welt zu einem öffentlichen Gut zu machen. Unsere Ziele bestehen darin
- die Tür zur Weltbibliothek des wissenschaftlichen Wissens zu öffnen, indem wir Wissenschaftlern, Medizinern, Patienten und Studenten überall auf der Welt unbeschränkten Zugang zu den neuesten Forschungsergebnissen gewähren;
- Forschung, gut informierte medizinische Praxis und Bildung zu fördern, indem wir [Nutzern] ermöglichen, sämtliche veröffentlichte Artikel im Volltext zu durchsuchen und spezifische Ideen, Methoden, Experimentenergebnisse und Beobachtungen ausfindig zu machen;
- Wissenschaftlern, Bibliothekaren, Verlegern und Unternehmern zu ermöglichen, innovative Wege zu finden, um die weltweite Schatzsammlung von wissenschaftlichen Ideen und Entdeckungen zu erkunden und zu nutzen.
Folien zum Vortrag (PDF, 88 KB)
Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek
Die Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek präsentiert ihre Open-Access-Aktivitäten.
Open Access: Was geht? Services in grün und gold für eine Uni, ein Fach und eine Region
- SciDok als institutionelles Open-Access-Repository der Universität des Saarlandes (UdS)
- PsyDok als disziplinäres Repository für die Psychologie
- SaarDok als Server für elektronische Dokumente mit regionalem Bezug
Darüber hinaus werden Weiterentwicklungen in Form von Open-Access-Journals und eines Open-Access-Verlags für die UdS und das Fach Psychologie vorgestellt.
Social Science Open Access Repository
Social Science Open Access Repository - ein Open Access Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften - wurde in Zusammenarbeit mit der FU Berlin (Center für Digitale Systeme und Institut für Qualitative Forschung) im Rahmen einer DFG-Förderung aufgebaut und beinhaltet zurzeit 3700 Dokumente im Volltext.
SSOAR richtet sich an das sozialwissenschaftliche Fachpublikum, das qualitätsgeprüfte Inhalte bestandsübergreifend durchsuchen und auf Dokumente frei und direkt zugreifen möchte. Das Repository bietet den SozialwissenschaftlerInnen gleichzeitg die organisatorischen und technischen Rahmenbedingungen zur elektronischen Verfügbarmachung wissenschaftlicher Dokumente.
GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften ist für den nachhaltigen Betrieb des SSOAR-Repository zuständig.
Die GESIS ist die Infrastruktureinrichtung für die Sozialwissenschaft, die wissenschaftliches Arbeiten durch die Bereitstellung entsprechender Beratungen, Daten und Informationen unterstützt. GESIS ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Folien zum Vortrag (PDF, 155 KB)
Bibliothek der Universität Konstanz
Die Universität Konstanz fordert bereits seit 2005 alle Wissenschaftler der Universität auf, ihre Publikationen Open Access zur Verfügung zu stellen. Die Umsetzung von Open Access an der Universität Konstanz wird vor allem durch den Betrieb des Institutional Repository KOPS vorangetrieben, das seit Beginn des Jahres 2009 zu einer Volltextbibliographie ausgebaut wird und weit über 7.000 Volltextdokumente enthält, die sich breit über alle Fächer verteilen.
Die Bibliothek führt regelmäßige Informationsveranstaltungen zu den Themen Open Access und der Einstellung von Dokumenten in KOPS durch, bietet einen Veröffentlichungsservice für größere Dokumentenmengen an und unterstützt bei der Gründung und dem Betrieb von Open-Access-Zeitschriften. Publikationen in Open-Access-Zeitschriften werden finanziell gefördert. Im Rahmen internationaler Zusammenarbeit, z.B. als Mitglied des Netzwerkes europäischer Repositorienbetreiber Nereus, wird die Weiterentwicklung des Institutional Repository KOPS und die internationale Sichtbarkeit der Dokumente darin vorangetrieben.
Ergänzt wird das Engagement für Open Access durch die Mitwirkung an der zentralen Informationsplattform open-access.net in Kooperation mit den Universitäten Göttingen, Bielefeld und der Freien Universität Berlin im Rahmen eines von der DFG geförderten Projekts (2006-2010).



















