Geschäftsmodelle

Open Access meint den entgeltfreien Zugang zu wissenschaftlicher Information. Dies führt zwangsläufig zu einer Umverteilung der Kostenlast, die nun nicht mehr von den Endabnehmern (Nutzerinnen und Nutzern, Bibliotheken) der Information getragen wird, sondern u.a. von den Bereitstellern (Autorinnen und Autoren, Bibliotheken, Forschungseinrichtungen). Denn auch das Publizieren und Bereitstellen von Open-Access-Inhalten verursacht Kosten. Wenn auch die Selbstarchivierung von Dokumenten (grüner Weg) in institutionellen oder disziplinären Repositorien für Autorinnen und Autoren in der Regel kostenlos ist, erfordert der Betrieb eines Dokumentenservers doch eine bestimmte Infrastruktur (Personal, Rechner etc), deren Bereitstellung von der betreibenden Institution zu übernehmen ist. Die Publikation in einer Open-Access-Zeitschrift oder einem Open-Access-Verlag (goldener Weg) wiederum kann - muss aber nicht - für Autorinnen und Autoren kostenlos sein. Die Open-Access-Strategie des goldenen Weges wird häufig mit dem Geschäftsmodell der Publikationsgebühren assoziiert (das zudem irreführenderweise oft mit dem „Author-Pays-Modell” gleichgesetzt wird), obwohl einer Studie der Kaufmann-Wills Group (2005) zufolge nur knapp die Hälfte der Open-Access-Zeitschriften sich tatsächlich auf diese Weise finanzieren. Neuere Studien zeigen, dass die Mehrheit der Open Access-Zeitschriften keine Gebühren von ihren Autorinnen und Autoren für die Publikation der Arbeiten verlangt – diese Zeitschriften finanzieren sich über andere Modelle.

Die als EU-Projekt durchgeführte „Study of Open Access Publishing” liefert eine Analyse des Open-Access-Publizierens und die damit einhergehende Untersuchung von Geschäftsmodellen. Insgesamt geht Open Access mit der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle einher, von denen einige im Folgenden vorgestellt werden.

Finanzierung durch Publikationsgebühren

1. Variante: Autorenfinanziertes Modell

Bei diesem Geschäftsmodell erfolgt die Finanzierung zu Beginn des Publikationsprozesses über die Autorin oder den Autor, die/der für seine Veröffentlichung zur Entrichtung von Publikationsgebühren (auch als "Article processing charge" (APC) bezeichnet) aufgefordert wird. Es wird daher auch als "Author-Pays"- bzw. autorenfinanziertes Modell bezeichnet. Nicht immer stehen Mittel der Institution oder eigens für die Publikation bereitgestellte Mittel von Forschungsförderern zur Verfügung, um Autor/innen die Gebühren zu erstatten. Generell ist die Bereitschaft einer finanziellen Beteiligung seitens der Autorinnen und Autoren aufgrund des differenten Publikationsverhaltens in den einzelnen Wissenschaftsbereichen sehr unterschiedlich (siehe DFG-Studie, 2005). Während in den Lebenswissenschaften oftmals für die Publikation in Printzeitschriften, für farbige Illustrationen oder Fotos, Gebühren bezahlt werden, ist dies in den Geistes- und Sozialwissenschaften in der Regel unüblich. Verlage machen zudem Unterschiede zwischen etablierten Wissenschaftler/innen und Nachwuchswissenschaftler/innen sowie hinsichtlich der Publikationsform (Monografie oder Artikel). So müssen Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler für die Finanzierung einer gedruckten Monografie, z.B. einer Dissertation, häufig selbst aufkommen. Etablierte Autorinnen und Autoren genießen bei der Publikation von Lehrbüchern, Monografien und Sammelbänden dagegen oft bessere Konditionen bei den Verlagen. Open-Access-Zeitschriften, die sich primär aus Publikationsgebühren finanzieren, räumen darüber hinaus meist Möglichkeiten eines Erlasses ein, z.B. für Autorinnen und Autoren aus sogenannten Entwicklungsländern.

 

2. Variante: Finanzierung durch Förderorganisationen

Viele Forschungsförderorganisationen unterstützen Autorinnen und Autoren inzwischen finanziell beim Publizieren. Beispielsweise kann bei DFG-finanzierten Projekten eine Publikationspauschale (siehe Merkblatt für Anträge auf Sachbeihilfen, S. 5) in Höhe von 750 Euro jährlich beantragt werden, die über die Laufzeit des jeweiligen Projektes angespart werden kann. Auch wenn die Publikationsform von den Projektnehmern frei wählbar ist, erwartet die DFG, "dass die mit ihren Mitteln finanzierten Forschungsergebnisse (...) möglichst auch digital veröffentlicht und für den entgeltfreien Zugriff im Internet (Open Access) verfügbar gemacht werden" (Verwendungsrichtlinien, S.10). Zudem können Universitäten direkt bei der DFG Mittel beantragen, um Publikationen ihrer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Open-Access-Zeitschriften zu finanzieren (Merkblatt der DFG zum Open-Access-Publizieren, PDF, 45KB). Mit diesem neuen Förderinstrument möchte die DFG Anreize für Universitäten setzen, verlässliche und dauerhafte Finanzierungsstrukturen für die Publikation in Open-Access-Zeitschriften zu entwickeln. Die DFG unterstützt damit explizit den Goldenen Weg und möchte Verlage motivieren, ihre etablierten Zeitschriften in Open-Access-Zeitschriften umzuwandeln. In Österreich und der Schweiz gibt es ähnliche Programme. So fördert beispielsweise der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) in Österreich Publikationen in Open-Access-Zeitschriften bzw. die Freischaltung von Artikeln in konventionellen Zeitschriften (Hybrid-Zeitschriften). Die Kosten können bis zu drei Jahre nach Projektende erstattet werden. In seiner Open-Access-Policy fordert der FWF die Open-Access-Veröffentlichung der Ergebnisse der von ihm geförderten Projekte auf dem grünen oder goldenen Weg. Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) hat ein Reglement über die Information, die Valorisierung und die Rechte an Forschungsresultaten mit Bestimmungen bezüglich Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen aus vom SNF geförderten Projekten erlassen. Darin verpflichtet der SNF die Autor/innen zur Open-Access-Publikation auf dem grünen oder goldenen Weg. Publikationskosten in reinen Open-Access-, aber nicht hybriden Zeitschriften, können über die normalen Forschungsbeiträge abgerechnet werden, wobei der SNF zusätzliche Kosten bewilligen kann. Für Arbeiten von hoher wissenschaftlicher Qualität unterstützt der SNF die Veröffentlichung unabhängig von der Art der Publikation (konventionell oder Open Access) auf Antrag durch Zahlung von Publikationsbeiträgen.

Gegen die Finanzierung von Publikationsgebühren durch Forschungsförderer gibt es einige Einwände:

  • Es profitieren primär die stark geförderten Wissenschaftsbereiche wie die Naturwissenschaften, weniger jedoch die Geistes- und Sozialwissenschaften.
  • Durch die Entnahme von Publikationskosten aus Forschungsgeldern besteht die Gefahr, dass diese letztlich dem aktiven Forschungsprozess fehlen.

3. Variante: Institutionelle Mitgliedschaft

Eine weitere Form der Finanzierung von Publikationsgebühren besteht darin, dass diese von der Institution (z.B. Universität, Forschungseinrichtung), der eine Autorin/ein Autor angehört, im Rahmen einer institutionellen Mitgliedschaft übernommen werden. Einige Open-Access-Verlage (z.B. BioMed Central, PLoS) bieten Hochschulen und Forschungseinrichtungen die institutionelle Mitgliedschaft zu - je nach Einrichtungsgröße oder Art der gewählten Mitgliedschaft - gestaffelten Kosten an. Durch eine institutionelle Mitgliedschaft ermöglicht die Institution ihren Mitgliedern, innerhalb eines bestimmten Zeitraumes - meist eines Jahres - Artikel kostenlos oder gegen eine geringere Publikationsgebühr in den Zeitschriften des jeweiligen Verlages zu veröffentlichen. Bei BioMed Central kann gewählt werden zwischen GeschäftsmodellePrepay, Quarterly Postpay Membership und Supporter Membership, während eine Geschäftsmodelleinstitutionelle Mitgliedschaft bei PLoS die Publikationsgebühren für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler senkt. Durch die Vielfalt der Angebote an institutionellen Mitgliedschaften können für die Institution mehrere Lizenzen anfallen, insbesondere wenn den eigenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eine möglichst große Wahlfreiheit eingeräumt werden soll.

4. Variante: Publikationsfonds

Bei dieser Finanzierungsvariante erstatten Hochschulen oder Forschungseinrichtungen ihren Angehörigen die Kosten, die bei der Open-Access-Veröffentlichung im Sinne des goldenen Wegs anfallen, aus einem speziell dafür eingerichteten Fonds.

An der Universität Bielefeld wurde in einer Pilotphase ein Publikationsfonds eingerichtet, der dazu beitragen soll, dass eine Open-Access-Primärpublikation nicht durch anfallende Kosten verhindert wird. Diese Pilotphase ist abgeschlossen und der Publikationsfonds ist derzeit regulärer Teil des Dienstleistungsangebotes, weitere Informationen dazu hier.

Wenn Wissenschaftler/innen keine eigenen Mittel (Drittmittel, DFG-Publikationspauschale etc.) zur Deckung von evtl. anfallenden Kosten zur Verfügung stehen, soll der Publikationsfonds einspringen. Dies ist insbesondere für Nachwuchswissenschaftler/innen wichtig, die teilweise nicht über entsprechende eigene Mittel verfügen.

In den USA, Niederlanden und Großbritannien laufen ähnliche Finanzierungsprogramme zum Teil schon seit mehreren Jahren.

 

Hybrides Finanzierungsmodell

Hybride Geschäftsmodelle greifen für die Finanzierung von Publikationen teils auf Subskriptionsgebühren, teils auf Publikationsgebühren zurück. Das Modell wird inzwischen auch von vielen konventionellen Verlagen praktiziert. So können Autorinnen und Autoren beim Springer Verlag seit 2004 über die Open-Choice-Gebühr von 3000$ ihren konventionell veröffentlichten Artikel online entgeltfrei zugänglich machen lassen. Weitere Verlage, die eine solche Option (für einen Teil ihrer Zeitschriften) anbieten, sind z.B. Oxford University Press, Blackwell, Wiley und Elsevier. Da in der Regel eine Kostensenkung durch proportional sinkende Subskriptionsgebühren nur vage in Aussicht gestellt wird, dient diese Publikationsstrategie primär dem Marketing dieser renommierten Verlage, eine Entlastung der Subskriptionsbudgets der Bibliotheken ist deshalb zunächst nicht zu erwarten.

Community-Fee-Modell

Als "Community Fee" oder "Community pays" werden Geschäftsmodelle bezeichnet, bei denen die Finanzierung gemeinschaftlich durch Autor/innen und Leser eines Fachgebiets erfolgt. Einige Fachgesellschaften finanzieren ihre Publikationsaktivitäten traditionell durch Mitgliedsbeiträge. Hierbei sind die organisierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Regel sowohl Lesende als auch Autor/innen der dort veröffentlichten wissenschaftlichen Artikel, so dass die Kosten der Open-Access-Publikation auf beide Gruppen verteilt sind. Beispielsweise werden viele Zeitschriften, die auf der Plattform HighWire Press erscheinen, von Fachgesellschaften herausgegeben und durch diese finanziert.

Ein Beispiel für eine Zeitschrift, die von einer Community getragen wird, ist Documenta Mathematica, die durch die Deutsche Mathematikervereinigung gegründet wurde. Die elektronisch im Open Access und gegen geringe Gebühr auch als Printausgabe vertriebene Zeitschrift verursacht nach eigenen Angaben nur 200 Euro an Kosten im Jahr, die von der Deutschen Mathematikervereinigung bezahlt werden. Weitere Beispiele sind das Journal für Psychologie und das Forum Gemeindepsychologie, die von psychologischen Fachgesellschaften getragen werden und von Print- in Open-Access-Journale umgewandelt wurden.

Institutionelle Trägerschaft

Wissenschaftliche Einrichtungen investieren heute in eigene Publikationsdienste, beispielsweise in Form eines Publikationsservers oder eines Universitätsverlages. Die Institution subventioniert dann die Kosten für die Bereitstellung der Inhalte ganz oder teilweise und ist für den gesamten Publikationsprozess verantwortlich. Die bereitgestellten Dokumente - häufig auch Monografien - sind neben der frei im Internet erhältlichen Open-Access-Version oftmals auch als parallele Printversion über den Buchhandel verfügbar. Dabei kommen nicht selten Print-on-Demand-Dienste zum Einsatz, die die Bücher in bedarfsorientierten Kleinstauflagen produzieren. Die Autorinnen und Autoren bzw. Herausgeberinnen und Herausgeber übernehmen oftmals einen Teil der Kosten, der je nach Aufwand unterschiedlich hoch ausfallen kann.

Kombiniertes Finanzierungsmodell

Mitunter werden verschiedene Geschäftsmodelle miteinander kombiniert. Dies liegt z.B. dem Finanzierungsmodell von German Medical Science (GMS) zugrunde, einem Portal für medizinische Fachzeitschriften in deutscher oder englischer Sprache, deren Herausgeber jeweils eine medizinische Fachgesellschaft ist. Plattform und Zeitschriften werden getragen von der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED), dem Deutschen Institut für medizinische Dokumentation und Information (DIMDI) und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). Bei der Anschubfinanzierung gab es zusätzliche Hilfe von der DFG. Die eigens gegründete, gemeinnützige GMS gGmbH ermöglicht die Zahlungsabwicklung, etwa für die Publikationsgebühren der Fachgesellschaften und Spenden, die einen Teil der Kosten für den Betrieb von GMS decken. Die anfallenden Publikationsaufgaben (z.B. Peer Review, redaktionelle Aufgaben) sind auf die drei teilnehmenden Einrichtungen verteilt. Seit 2006 werden zusätzlich Publikationsgebühren erhoben, die von den herausgebenden Fachgesellschaften getragen werden. Nach einer Einführungsphase werden damit zur Zeit (2010) 30% der tatsächlichen Kosten gedeckt, wie mit der Einführung des Geschäftsmodells angestrebt. Für die kommenden Jahre ist eine weitere Steigerung der Kostendeckung in moderatem Umfang geplant. Hierfür bedurfte es einer sukzessiven Erhöhung der Publikationsgebühren. Dennoch ist dieses Mischmodell für Fachgesellschaften insgesamt günstiger als die Publikationsdienste eines kommerziellen Verlages in Anspruch zu nehmen.

arXiv Membership Program

Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit von arXiv hat die Cornell University Library als Betreiberin des E-Print-Servers arXiv seit 2010 ein neues Geschäftsmodell erarbeitet, das auf internationale Beteiligung setzt. Das 2012 veröffentlichte Membership Program sieht vor, dass die TOP-200-Institutionen weltweit (ermittelt nach Zahl der institutionellen Downloads) als arXiv Member eine Membership Fee zahlen und dafür entsprechende Vorteile erhalten, wie beispielsweise passives und aktives Wahlrecht für das Member Advisory Board. Neben dem Member Advisory Board (als Vertretung der zahlenden Mitglieder) berät das Scientific Advisory Board (als Vertretung der Wissenschaftler) die Cornell University Library zu arXiv. Ausgangspunkt ist, dass die Simons Foundation sich bereit erklärt hat, bis zu 300.000 US-Dollar in den Jahren 2013 bis 2017 (optional auch für weitere fünf Jahre) beizusteuern, vorausgesetzt die internationale Community beteiligt sich an Finanzierung und Governance von arXiv.

Das arXiv Membership Program kombiniert damit den Community-Ansatz mit dem institutionellen Ansatz zur Finanzierung eines disziplinären Repositoriums, das als unverzichtbare Informationsplattform seiner Communities aus Astronomie, Informatik, Chemie, Mathematik und Physik gilt und für Leser und Autoren kostenfrei bleiben muss. Den deutschen arXiv-Anteil tragen die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) und die Technische Informationsbibliothek (TIB) für das Netzwerk arXiv-DH.

Konsortiales Geschäftsmodell: Die SCOAP3-Initiative

Das Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP3), ein Zusammenschluss aus Forschungseinrichtungen, Fachgesellschaften und Bibliotheken, hat das Ziel, Zeitschriften im Bereich der Teilchenphysik in Open Access zu überführen. Dieses Modell ist nicht ohne weiteres auf andere Wissenschaftsbereiche übertragbar, da nicht alle Forschergemeinschaften einen vergleichbar überschaubaren Zeitschriftenmarkt nutzen.

Hybrides Publizieren

Als hybrides Publizieren wird allgemein ein Open-Access-Modell bezeichnet, bei dem neben der online bereitgestellten Open-Access-Version auch eine kostenpflichtige gedruckte Version veröffentlicht wird. Dieses Modell hat sich vor allem für Monografien als sehr vorteilhaft erwiesen: Durch die frei zugängliche Online-Version wird die Sichtbarkeit und Verbreitung erhöht und dadurch erhöhen sich, so die Hoffnung, auch die Verkaufszahlen. Durch die Kombination mit Print-on-Demand-Diensten kann der Verlag flexibel auf die Nachfrage reagieren. Insbesondere einige Universitätsverlage praktizieren dieses Modell: beispielsweise der Verlag der Universität Weimar und das Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat. Das Hybride Publizieren ist somit sowohl Open-Access-Strategie als auch Open-Access-Geschäftsmodell, nicht jedoch zu Verwechseln mit dem Hybridem Geschäftsmodell, das beispielsweise Springer mit seinem Open-Choice-Programm anbietet.

Vgl: Steinhauer, Eric W. (2007). Hybrides Publizieren als Marketing-Mix: Erfolgsmodell zur Verbreitung von Hochschulschriften und wissenschaftlichen Monografien

Vgl: Ulrich Herb: Online oder unsichtbar Telepolis vom 05.Oktober 2007

Andere Finanzierungsmöglichkeiten

Weitere Finanzquellen ergeben sich durch Querfinanzierungen aus anderen Bereichen des jeweiligen Open-Access-Verlages, etwa Einnahmen aus dem Verkauf von Printausgaben oder anderen Produkten sowie aus Werbung und Spenden. Einige Open-Access-Zeitschriften beruhen stark auf dem ehrenamtlichen Engagement ihrer Betreiber. Dieses setzt zumeist auf eine institutionelle Infrastruktur auf. Bei wachsendem Publikationsaufkommen kann dies unpraktikabel werden bzw. muss durch kombinierte Finanzierungsmodelle, soweit verfügbar, flankiert werden.

Weiterführende Links

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