SHERPA/RoMEO-Liste
Die SHERPA/RoMEO-Liste gibt Auskunft darüber, was welche Verlage im Hinblick auf die Selbstarchivierung wissenschaftlicher Publikationen gestatten. Sie ist allerdings nicht rechtsverbindlich, es gilt im Zweifel immer der Verlagsvertrag.
Es gibt vier Farbkategorien, denen Verlage zugeordnet werden, um sie hinsichtlich dessen, was sie bei der Selbstarchivierung im Open Access erlauben, zu klassifizieren.
Das Archivieren von Pre-Print- und Post-Print-Dokumenten ist gestattet | |
Das Archivieren von Post-Print-Dokumenten (d.h. nach der Begutachtung erstellten Endfassungen) ist gestattet | |
Das Archivieren von Pre-Print-Dokumenten (d.h. vor der Begutachtung erstellten Entwürfen) ist gestattet | |
Die Archivierung ist offiziell nicht erlaubt |
Ursprung der SHERPA/RoMEO-Liste
Das RoMEO Project (Rights MEtadata for Open archiving) war ein von JISC gefördertes Projekt (2002/3) an der University of Loughborough zur Erforschung der rechtlichen Rahmenbedingungen der Selbstarchivierung von wissenschaftlichen Arbeiten in Großbritannien. Aus dieser Arbeit entstand unter anderem eine Liste über die Bedingungen verschiedener Verlage bezüglich der Selbstarchivierung. SHERPA hat diese Liste weiterentwickelt zu einer durchsuchbaren Datenbank, in der nun nach bestimmten Verlagen und Zeitschriften gesucht und so herausgefunden werden kann, was welche Verlage in der Regel in ihren Verlagsverträgen hinsichtlich der Selbstarchivierung gestatten.
Link zur originalen SHERPA/RoMEO-Liste
Informationen über Verlage werden durch Beiträge aus der Fachcommunity aktuell gehalten. Es besteht die Möglichkeit, Updates zu den bestehenden Datensätzen über einen Link am Ende der Suchergebnisse zu übermitteln und Neueinträge über ein Eingabeformular vorzuschlagen. Die Inhalte der Datenbank sind in erster Linie für den wissenschaftlichen Gebrauch bestimmt und unter diesem Gesichtspunkt zu bewerten. Aus ihnen lässt sich kein Rechtsanspruch herleiten. Entscheidend ist die jeweilige Vereinbarung mit dem Verlag.
Die Mehrheit der Verlage unterstützt inzwischen das Recht der Autorinnen und Autoren, ihre Arbeiten online verfügbar zu machen. Allerdings gibt es immer noch Verlage, die gemäß Verlagsvertrag die Bereitstellung im Open Access nicht gestatten.
Die deutschsprachige Schnittstelle wurde vom Projekt OA-Policies bereitgestellt, einem von der DFG geförderten Gemeinschaftsprojekt der Universitätsbibliothek Stuttgart und des Computer- und Medienservice der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Daten werden vom SHERPA-RoMEO-Projekt der Universität Nottingham zur Verfügung gestellt. Die Liste enthält vorrangig internationale Verlage, viele deutsche Verlage (darunter auch große und wichtige Verlagshäuser) sind noch nicht enthalten. Es wird aber ausdrücklich darum gebeten, Informationen über diese Verlage an SHERPA/RoMEO zu übermitteln.













