Programm Open-Access-Tage Berlin am 9./10.10.2008

Hier finden Sie das ausführliche Progamm beider Veranstaltungstage.

1. TAG      9.10.2008

9.00

Anmeldung

10.00-10.30

 

Begrüßung

Prof. Dr. Jochen Schiller (Vizepräsident der Freien Universität Berlin)

N.N. (Senatsverwaltung Berlin), angefragt

Dr. Katja Mruck (Freie Universität Berlin, Informationsplattform open-access.net)

10.30-10.45

 

Einführung in das Thema Open Access

Rubina Vock (Freie Universität Berlin, Informationsplattform open-access.net)

Der Vortrag gibt eine Einführung in Open Access. Neben Definition, Funktion und Nutzen stehen die Umsetzungsstrategien des "grünen" und des  "goldenen Wegs" im Vordergrund.

10.45-11.15

Open-Access-Serviceleistungen

Dr. Christoph Bruch (Max Planck Digital Library)

Dr. Andreas Hübner (Helmholtz Open Access Projekt)

Der Vortag stellt anhand des Publikations- und Distributionsprozesses den Autoren und Autorinnen Möglichkeiten vor, Open Access aktiv zu betreiben.

11.45-12.00

Messeeröffnung

Heinz Pampel (Helmholtz Open Access Projekt)

Offizielle Eröffnung der Open-Access-Messe

12.00-13.30

Mittagspause

13.30-14.30

Meine Rechte als Autor

Dr. Eric Steinhauer (Universitätsbibliothek Magdeburg)

Der Vortrag führt in rechtliche Aspekte des Open-Access-Publizierens ein und gibt einen Überblick über das novellierte Urheberrecht und dessen Auswirkungen für Autor/innen und deren Institutionen.

14.30-15.00

Pause


15.00-16.00

 


Exzellente Wissenschaft und Open Access – passt das zusammen?

Formale Qualitätssicherung von Open-Access-Publikationen

Isabella Meinecke (Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

Der Vortrag beschreibt die Aktivitäten von Open-Access-Verlagen im Bereich der formalen Qualitätssicherung.

 

Inhaltliche Qualitätssicherung von Open-Access-Publikationen

Dr. Ulrich Pöschl (Max-Planck-Institut für Chemie)

Der Vortrag gibt einen Überblick über innovative Peer-Review-Verfahren im Rahmen des Open Access.

16.00-16.30

Pause

16.30-18.30

 

Moderation:

Prof. Dr. Peter Schirmbacher (Humboldt Universität Berlin)

Podiumsdiskussion

Was nutzt uns Open Access?

Vertreter/innen aus Wissenschaft, Wissenschaftsmanagement, wissenschaftlichen Infrastruktureinrichtungen, Förderorganisationen und Verlagen beschreiben und diskutieren den Nutzen des Open Access aus verschiedenen Perspektiven.

 

Perspektive außeruniversitäre Forschungseinrichtungen:

Prof. Dr. Alexander M. Bradshaw (Max-Planck-Institut für Plasmaphysik)

Perspektive Förderorganisationen:

Dr. Johannes Fournier (Deutsche Forschungsgemeinschaft)

Perspektive Verlage:

Dr. Markus Lemmens (Lemmens Verlags- und Mediengesellschaft mbH)

Perspektive Fachgesellschaften:

Dr. Günter Mey (Neue Gesellschaft für Psychologie)

Perspektive Bibliotheken:

Prof. Dr. Ulrich Naumann (Universitätsbibliothek der Freie Universität Berlin)

Perspektive Daten- und Rechenzentren:

Dr. Hans Pfeiffenberger (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung)

Perspektive Hochschulen:

Prof. Dr. Brigitte Rockstroh (Universität Konstanz)

19.00

Gemeinsames Abendessen

2. TAG       10.10.2008

 

 

9.00-11.00

 

 

Drei parallele Workshops:

 

1. Offener Zugang zu Daten – eine Herausforderung

Dr. Hans Pfeiffenberger (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung)

Dr. Jens Klump (GeoForschungsZentrum Potsdam)

Ob es sich um Ergebnisse klinischer Versuche oder den Datenstrom einer Sonnensonde  handelt: "Data Sharing" wird zukünftig in vielen Disziplinen zum Alltag gehören und den Mehrwert internationaler Kooperationen potenzieren. Trotz positiven Erfahrungen auf diesem Gebiet gibt es noch eine Reihe von Problemen, die sowohl technische und organisatorische Aspekte betreffen als auch die Wissenschaftskultur selber. Zu den noch ungelösten Fragen gehört z. B. die Sicherstellung von Findbarkeit, Vertrauenswürdigkeit und Persistenz der Datenquellen sowie urheberrechtlicher Fragen.
Dieser Workshop widmet sich den großen Chancen, aber auch den Hemmnissen  und offenen Fragen beim freien Zugang zu Forschungsdaten. Es werden Projekte und konkrete Visionen vorgestellt, um anschließend Herausforderungen wie z.B. Qualitätssicherung und die Aufgaben der verschiedenen Akteure im Publikationsprozess von Forschungsdaten zu diskutieren.

 

9.00-11.00

2. Implementierung von Open Access im Recht der Hochschule und an Forschungseinrichtungen

Dr. Eric Steinhauer (Universitätsbibliothek Magdeburg)

Der Workshop widmet sich der Implementierung von Open Access freundlichen Strukturen und deren rechtlicher Umsetzung an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Neben der Vorstellung von rechtlichen Aspekten bei der Verankerung von Open Access in Publikationsordnungen und anderen Richtlinien dient der Workshop dem Erfahrungsaustausch.

 

9.00-11.00

3. Management von Open-Access-Zeitschriften

Dr. Katja Mruck (Freie Universität Berlin, E-Publishing und Open Access)

Dr. Anita Runge (Freie Universität Berlin)

Der Workshop widmet sich den mit dem Management von Open-Access-Zeitschriften verbundenen Potenzialen und Aufgaben am Beispiel eigener Zeitschriftenprojekte der Workshopleiterinnen. Nach einem kurzen Überblick über diese seit zehn Jahren an der Freien Universität betriebenen Open-Access-Zeitschriften sollen zum einen Besonderheiten des Schreibens, Begutachtens und Veröffentlichens in Online-Zeitschriften mit den Teilnehmenden diskutiert und zum anderen Einblicke in die Arbeit von Online-Redaktionen gegeben werden. Hierzu wird auch die Publikationsplattform Open Journals Systems vorgestellt, die an der Freien Universität Berlin zum Betrieb von Open-Access-Zeitschriften zum Einsatz kommt.

11.00-11.30

Pause

 

 

11.30-13.30

Drei parallele Workshops:

 

4. Content-Akquise für Repositorien

Dr. Ulrich Herb (Saarländische Universitäts- und Landesbibliothek)

Dagmar Schobert (Universitätsbibliothek Potsdam)

Die Open-Access-Strategie des Self-Archiving, der Zugänglichmachung von Post- und Preprints auf Repositorien, kennt zwei Spielarten: Self-Archiving auf dem fachlich gemischten, institutionellen Repository der lokalen Hochschule und Self-Archiving auf einem überregionalen, fachlich ausgerichteten disziplinären Repository. Für beide Repositorytypen sollen in der Diskussion und im Erfahrungsaustausch mit den Workshopteilnehmern Strategien zur Content-Akquise entwickelt und dokumentiert werden. Zusätzlich sollen typische Mehrwerte beider Repositorytypen und Möglichkeiten der Kooperation zwischen Betreibern insitutioneller und disziplinärer Repositorien skizziert werden.

 

11.30-13.30

5. Vernetzung von Repositorien auf der Basis des DINI-Zertifikats

Frank Scholze (Universitätsbibliothek Stuttgart)

Der Workshop widmet sich der technischen und organsiatorischen Vernetzung von Repositorien vor dem Hintergrund des DINI-Zertifikats Dokumenten- und Publikationsservice 2007. Das Zertifikat beschreibt, wie Dokumenten- und Publikationsservices das Open-Access-Publizieren wissenschaftlicher Dokumente unterstützen und wie sie sich als Institutional Repositories in ihrer jeweiligen Institution positionieren können.

 

11.30-13.30

6. Gründung und Betrieb eines (Open-Access-) Universitätsverlages

N.N. (Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage)

Der Workshop thematisiert Herausforderungen bei der Gründung und beim Betrieb von Universitätsverlagen.

13.30-14.30

Pause

14.30-16.00

Präsentation der Workshopergebnisse und Diskussion

16.00

Ende der Veranstaltung