Im Folgenden sind einige Informationen über Open Access im Bereich Philologie zusammengestellt. Wenn Sie weitere Tipps und Anregungen zu diesem Bereich haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken!
Das Fachportal für deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft Germanistik im Netz bietet neben der parallelen Medienrecherche in Universitätskatalogen, einer umfangreichen Fachbibliographie und einer annotierten Linkliste auch eine sehr komfortable Übersichtsliste ausgesuchter elektronischer Zeitschriften an. In der Virtuellen Fachbibliothek Germanistik können Nutzerinnen und Nutzer anhand eines Ampelsystems leicht erkennen, welche Zeitschriften frei zugänglich sind.
Im Allgemeinen gibt es in der Literaturwissenschaft jedoch noch wenig Bewusstsein für Open-Access-Publikationen, da der Druck aufgrund im wesentlichen moderater Zeitschriftenpreise in diesem Bereich nicht so hoch ist.
In der Linguistik sind in den letzten Jahren die Zeitschriftenpreise zum Teil erheblich gestiegen, was dazu geführt hat, sich mit alternativen Publikationsmodellen auseinanderzusetzen.
In der wichtigsten Mailingliste für Linguisten und Linguistinnen, der linguistlist, spielt Open Access häufig eine Rolle:
Auf dem Dokumentenserver der Universitätsbibliothek Konstanz KOPS sind zahlreiche Arbeitspapiere des Fachbereichs Sprachwissenschaft archiviert.
Auf dem Portal der Linguistic Society of America eLanguage, welches von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf der Heinrich-Heine-Universität betrieben wird, stehen eine Reihe von Open-Access-Artikeln zur Verfügung.
Weiterführende Links:
Im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gibt es für den Bereich Languages and Literatures 136 Zeitschriften (Stand September 2008).
Virtuelle Fachbibliothek Germanistik
Im Directory of Open Access Journals sind für den Bereich Linguistik 95 Zeitschriften verzeichnet (Stand September 2008).
Über das Portal eLanguage sind viele Co-Journale im Bereich Linguistik frei zugänglich.
Prof. Dr. Gerhard Lauer - Universität Göttingen, Lehrstuhl für Deutsche Philologie
Prof. Dr. Jan Christoph Meister - Universität Hamburg, Forschungsgruppe Narratologie, Projektmanager des E-Learning Projektes NarrNetz, Projektleiter Story Generator Algorithms