Beispiele

Inzwischen gibt es eine Reihe von Verlagen, für die Open-Access-Publikationen eine Selbstverständlichkeit sind. Zu den bekanntesten Zeitschriftenverlegern zählen sicherlich BioMed Central und die Public Library of Science (PLoS). Doch auch viele Verlage, die weiterhin auf die klassischen, zugangsbeschränkten Verbreitungswege setzen, bieten Open-Access-Optionen für einzelne Zeitschriftenartikel (vgl. "hybrides Geschäftsmodell") bieten z.B. Springer, Elsevier, Wiley und Oxford University Press an.

Der deutsche Wissenschaftsverlag Pabst Science Publishers ist ein Beispiel für die erfolgreiche Umwandlung einiger seiner ehemals kostenpflichtigen Zeitschriften in Open-Access-Zeitschriften. Mit der Umwandlung der Zeitschrift Forum Gemeindepsychologie, die am 1. August 2007 frei geschaltet wurde, bietet der Verlag inzwischen vier Online-Zeitschriften frei zugänglich an.

Primär bezogen auf Buchpublikationen sind dem Gedanken von Open Access insbesondere die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage verpflichtet. So ist etwa bei der Hamburg University Press, beim Karlsruher Universitätsverlag oder bei Mannheim University Press die parallele, frei zugängliche Online-Publikation obligatorisch. Für den Universitätsverlag Ilmenau bestimmt dies eine durch den Senat der Technischen Universität Ilmenau verabschiedete eigene Satzung. Andere Universitätsverlage wie Göttingen oder Kassel ermuntern ihre Autoren und Autorinnen ausdrücklich zu Open Access.

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Informationsplattform Open Access
http://open-access.net/de/druck/wissenswertes_fuer/verlage/beispiele/
letzte Veränderung: 17.09.2008 15:34