Sozialwissenschaften
- Allgemeines zu Open Access in den Sozialwissenschaften
- Open-Access-Zeitschriften
- Disziplinäre Repositorien
- Beiratsmitglied der Informationsplattform aus dem Bereich Soziologie
Im Folgenden sind einige Informationen über Open Access im Bereich Sozialwissenschaften zusammengestellt. Wenn Sie weitere Tipps und Anregungen zu diesem Bereich haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken!
Allgemeine Informationen zu Open Access in den Sozialwissenschaften
In den Sozialwissenschaften spielt Open Access - anders als in den Naturwissenschaften - bislang keine zentrale Rolle. Peter Weingart, Direktor des Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung (IWT) der Universität Bielefeld, vermutet, dass dies u.a. an der noch mangelnden Bekanntheit und Reputation von Open-Access-Veröffentlichungen liegt.
Mit dem Social Science Open Access Repository (SSOAR) existiert allerdings seit 2007 ein disziplinärer Volltextserver für die Sozialwissenschaften. SSOAR wendet sich an alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Fachgesellschaften und Forschungseinrichtungen, die sozialwissenschaftliche Forschung in einem weiteren Sinne betreiben und ihre Forschungsergebnisse auf einfachem und kostenlosem Weg dauerhaft einer breiten Fachöffentlichkeit zugänglich machen wollen.
SSOAR zielt insbesondere auf Postprints von Zeitschriftenartikeln, bietet aber auch Beiträge aus Sammelbänden und Konferenzproceedings sowie referierte Forschungs-/Arbeitsberichte. Für alle Dokumente ist eine stabile Zitierfähigkeit und Langzeitverfügbarkeit gesichert. Alle in SSOAR archivierten Dokumente sind zudem in anderen fachspezifischen und interdisziplinären Datenbanken und mittels zusätzlicher Suchsysteme auffindbar. SSOAR berät in Fragen der Open-Access-Archivierung von Dokumenten, entwickelt individuelle Lösungen (bspw. Portale für gesamte Forschungsverbünde und Fachzeitschriften) und unterstützt bei der Verfügbarmachung von Dokumenten (bspw. durch Retrodigitalisierung oder Betreuung durch eine Fachdokumentarin).
Open-Access-Zeitschriften
Im Directory of Open Access Journals sind über 60 sozialwissenschaftliche Zeitschriften aufgelistet. Die meisten sind allerdings noch wenig bekannt und renommiert. Einige Beispiele bekannterer Zeitschriften sind:
- Electronic Journal of Sociology, 1994 gegründet
- Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS), eine 1999 gegründete, mehrsprachige interdisziplinäre Online-Zeitschrift für qualitative Sozialforschung. Die meisten Artikel kommen aus den Wissenbereichen Soziologie, Psychologie und Erziehungswissenschaften.
- Survey Research Methods (srm), die 2007 gegründete Zeitschrift der European Survey Research Association (ESRA)
- soz:mag, Publikationsplattform für junge Soziologinnen und Soziologen
- hamburg review of social sciences, 2006 gegründet
- Journal of Integrated Social Sciences (JISS), 2009 gegründet
- kommunikation@gesellschaft, Journal für alte und neue Medien aus soziologischer, kulturanthropologischer und kommunikationswissenschaftlicher Perspektive
- Sociological Research Online. Der Fokus liegt auf theoretischen, empirischen und methodologischen Diskussionen, die sich mit aktuellen politischen, kulturellen und intellektuellen Themen und Debatten beschäftigen.
- bildungsforschung, interdisziplinäre Fachzeitschrift auf dem Gebiet der Bildungsforschung
- Water Alternatives (WaA) ist ein interdisziplinäres Journal, welches sich mit dem gesamten Spektrum an Fragen, die Wasser auf unsere heutige Gesellschaft wirft, beschäftigt.
- Africa Spectrum
- Journal of Current Chinese Affairs
- Journal of Politics in Latin America
- Journal of Current Southeast Asian Affairs
Disziplinäre Repositorien
- Social Science Open Access Repository (SSOAR), ein disziplinärer Dokumentenserver für die Sozialwissenschaften, für den neben der Möglichkeit der Selbst-Archivierung von Volltexten auch Beratung und Unterstützung bei der Verfügbarmachung von Inhalten angeboten wird.
Beiratsmitglied der Informationsplattform aus dem Bereich Soziologie
Prof. Dr. Uwe Schimank - FernUniversität Hagen, Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS)
















