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Offener Zugang zu Daten

Als Betreiber international bedeutender Großgeräte ist die Bereitstellung und der Zugang zu Forschungsdaten für die Forschungszentren in der Helmholtz-Gemeinschaft von besonderer Bedeutung. Trotz positiver Erfahrungen z.B. in den Geo- und Biowissenschaften gibt es noch viele Herausforderungen zu meistern, die sowohl technische und organisatorische Aspekte betreffen als auch die Wissenschaftskultur selbst. Es gilt z.B. die Sicherstellung von Findbarkeit, Vertrauenswürdigkeit und Persistenz der Forschungsdaten zu garantieren. Auch Lizenzmodelle zum Schutz von Nutzungs- und Urheberrechten einerseits und maximalem gesellschaftlichem Nutzen andererseits gebührt vermehrte Beachtung.

 

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist das DFG-Projekt Publication and Citation of Scientific Primary Data (STD-DOI). Das weltweit beachtete Projekt widmet sich der Zitierbarkeit wissenschaftlicher Primärdaten. Erfahrungen aus diesem Projekt, dass wesentlich von drei Helmholtz-Zentren (Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Deutsches GeoForschungsZentrum) mit getragen wird, sind unter anderem in die PANGAEA-Datenbank eingeflossen, an der das Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung maßgeblich beteiligt ist.

 

Weitere Helmholtz-Zentren wie z.B. das Deutsche GeoForschungsZentrum veröffentlichen Forschungsdaten im Sinne des Open Access: Im Rahmen des International Continental Scientific Drilling Project (ICDP) werden Forschungsdaten in der Scientific Drilling Database (SDDB) unter Creative-Commons-Lizenzen publiziert. Darüber hinaus werden z.B. allein zwei der insgesamt drei ICSU- Weltdatenzentren in Deutschland von Helmholtz-Zentren betrieben.

 

Überblicksartikel zum Thema Offener Zugang zu Daten finden Sie hier: 


H. Pfeiffenberger, J. Klump (2006): Quantensprung in der Kooperation. Wissenschaftsmanagement 1/2006 Special Open Access, Lemmens Verlags- & Mediengesellschaft mbH

J. Klump et al. (2006):  Data Publication in the Open Access Initiative. Data Science Journal, 5, 79-83