Open Access in den Helmholtz-Zentren
Der Grüne Weg
Die Mehrzahl der 15 Helmholtz-Zentren verfügt über ein institutionelles Repositorium, auf dem wissenschaftliche Publikationen - im Sinne des Open Access - frei zugänglich sind. Die Repositorien sind häufig an die Publikationsdatenbank ihres Forschungszentrums angebunden und verfügen über eine OAI-PMH Schnittstelle. In einigen Helmholtz-Zentren werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler durch Publikationsordnungen explizit aufgefordert, den „Final Draft“ ihrer Publikation, wenn rechtlich möglich, auf dem Repositorium ihres Forschungszentrum frei zugänglich zu machen. Um die Helmholtz-Repositorien nachhaltig füllen zu können, wird Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftlern nahegelegt, Verlagen kein ausschließliches Nutzungsrecht abzutreten, um die Zweitveröffentlichung der Publikation im institutionellen Repositorium sicherzustellen. Neben den institutionellen Repositorien, die i.d.R. Textpublikationen speichern, entstehen in den Helmholtz-Zentren vermehrt auch Forschungsdaten-Repositorien.
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Der Goldene Weg
Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind als Gründer, Herausgeber und Gutachter von Open-Access-Zeitschriften aktiv und arbeiten eng mit dem Helmholtz Open Access Projekt zusammen. Über diese personelle Unterstützung hinaus fördern viele Helmholtz-Zentren durch institutionelle Mitgliedschaften Open-Access-Zeitschriften. Auch das Vorreiterprojekt der Teilchenpysik Sponsoring Consortium for Open Access Publishing in Particle Physics (SCOAP³) wird durch Helmholtz-Zentren vorangetrieben. Helmholtz-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben innovative Open-Access-Zeitschriften wie das Journal Earth System Science Data (ESSD) heraus, das z.B. qualitätsgesicherte Forschungsdaten veröffentlicht.
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