News

OA in der Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den freien Austausch qualitätsgeprüfter und begutachteter Forschungsergebnisse in digitaler Form (Open Access) zu fördern. Der schnelle und direkte Zugang zu dieser Information – jederzeit, überall, für die Nutzerin und den Nutzer kostenlos und ohne Barrieren – erhöht die Forschungseffizienz, unterstützt internationale und interdisziplinäre Kooperation, verstärkt die Sichtbarkeit und Zitierhäufigkeit von Publikationen und maximiert den Nutzen öffentlich geförderter Forschung.

Durch die Unterzeichnung der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen hat sich die Leibniz-Gemeinschaft verpflichtet, die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dies geschieht in Abstimmung mit anderen renommierten Wissenschaftsorganisationen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und internationalen Initiativen wie der UNESCO.

Umsetzung in den Instituten

Wichtige Schritte der Leibniz-Gemeinschaft zur Umsetzung der Berliner Erklärung waren die Gründung des Arbeitskreises Open Access im September 2005 und die Verabschiedung der Open-Access-Leitlinie 2007. In die Praxis umgesetzt wird die Leitlinie durch vielfältige Aktivitäten. Mit dem im Aufbau befindlichen Leibniz-Repository sollen die im Open Access verfügbaren Publikationen aus den Leibniz-Instituten zusammengeführt werden. Daneben betreiben einige Leibniz-Institute fachspezifische Publikationsplattformen, um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern das Publizieren auf dem Goldenen und Grünen Weg des Open Access zu ermöglichen.

Open-Access-Services und -Projekte

Neben dem kooperativen Aufbau des Leibniz-Repository stellen Institute der Leibniz-Gemeinschaft unter anderem folgende Services bereit und arbeiten federführend oder als Kooperationspartner an folgenden Projekten:

Grüner Weg

Goldener Weg


Über die Leibniz-Gemeinschaft

Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz Leibniz-Gemeinschaft, vereint unter ihrem Dach 86 Einrichtungen, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 6500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts-, Raumwissenschaften und Lebenswissenschaften ebenso wie in der Mathematik, den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Umweltforschung. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute mehr als 14.000 Menschen bei einem Jahresetat von über einer Milliarde Euro.

Ansprechpartner zum Thema Open Access und weitere Informationen (darunter auch die Open-Access-Leitlinie der Leibniz-Gemeinschaft) finden Sie hier.