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Die Entstehung neuer Formen elektronischer Publikation und wissenschaftlicher Kommunikation ermöglicht es, Forschungsergebnisse einer breiteren Öffentlichkeit schneller, direkter und teilweise erheblich kostengünstiger zugänglich zu machen, als dies über traditionelle gedruckte Veröffentlichungen möglich ist.

 

Diese Möglichkeit wurde innerhalb der Max-Planck-Gesellschaft schnell aufgegriffen. Seit dem Jahr 2002 betreibt die Max-Planck-Gesellschaft mit eDoc ein zentrales frei zugängliches elektronisches Archiv, über das große Teile der in ihren Instituten erzielten Arbeitsergebnisse öffentlich bereitgestellt werden.

 

Der Open Access Gedanke ist nicht auf eine Veränderung des wissenschaftlichen Publikationswesens beschränkt. Vielmehr umfasst diese Philosophie für die Max-Planck-Gesellschaft auch den Anspruch, bislang kaum veröffentlichte Arbeitsergebnisse von Wissenschaftlern, wie Rohdaten, Primärquellen und Dokumente wissenschaftlicher Kommunikation, bibliographisch zu erschließen und frei zugänglich zu machen.

 

Zu diesem Zweck entwickeln die Max-Planck-Gesellschaft und das Fachinformationszentrum Karlsruhe gemeinsam unter Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit eSciDoc eine Plattform zur nachhaltigen Erfassung, Veröffentlichung und Bewahrung wissenschaftlicher Information, Kommunikation und von Forschungsergebnissen.

 

Mehr Informationen zur praktischen Umsetzung des Open Access Gedankens in der Max-Planck-Gesellschaft finden sie hier.