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12.08.2007 12:11

DFG unterstützt Open Access durch Einführung neuer Fördermöglichkeiten für wissenschaftliche Zeitschriften

Die DFG gewährt Starthilfe bei der Gründung neuer Zeitschriften, Expansionshilfe für schon bestehende und Hilfe beim Übergang vom Druck zur elektronischen Publikation.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) will mit dem Förderprogramm Wissenschaftliche Zeitschriften dazu beitragen, die Akzeptanz elektronischer Publikationen in allen Fächern zu erhöhen, elektronische Zeitschriften als neue, für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler attraktive Publikationsorgane zu etablieren und die deutsche Forschung international noch besser sichtbar zu machen.

Daher hat der Hauptausschuss der DFG folgende Möglichkeiten geschaffen: Die DFG gewährt bei erfolgreicher Begutachtung Starthilfe bei der Gründung neuer Zeitschriften, Expansionshilfe für schon bestehende und Hilfe beim Übergang vom Druck zur elektronischen Publikation. Um die Begutachtungen vergleichbar zu machen, nimmt die DFG Anträge zweimal im Jahr entgegen (Stichtage: 1.1. und 1.7.). Die Förderung durch die DFG ist auf maximal acht Jahre befristet. Nach je drei Jahren überprüft die DFG wie in anderen Verfahren den Erfolg der Förderung in einer Zwischenbegutachtung.

Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für von ihnen herausgegebene Zeitschriften, die sich nicht selbst tragen können. Insbesondere sollen Zeitschriften darin unterstützt werden, den Schritt vom Druck zu einer elektronischen Publikation zu wagen. Kooperationen mit Verlagen sind möglich. Zeitschriften, für die eine Förderung beantragt wird, müssen die Richtlinien der DFG zur Unterstützung entgeltfrei zugänglicher Publikationen (Open Access) einhalten und ein strenges Verfahren zur Begutachtung (Peer Review) der eingereichten Beiträge etabliert haben. Elektronische Zeitschriften müssen ein angemessenes Verfahren zur langfristigen Archivierung der publizierten Beiträge etablieren. Beantragt werden können Mittel in Form von Pauschalen für technische und redaktionelle Arbeiten.

Ansprechpartner für die Zeitschriftenförderung bei der DFG ist Dr. Johannes Fournier, Tel. +49 228 885-2418, E-Mail: Johannes.Fournier(at)dfg.de


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