Im Folgenden sind einige Informationen über Open Access im Bereich Geowissenschaften zusammengestellt. Wenn Sie weitere Tipps und Anregungen zu diesem Bereich haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken!
In den Geowissenschaften spielt der offene Zugang zu Daten eine zentrale Rolle. Die geowissenschaftlichen Datenzentren setzen den offenen Zugang deshalb zunehmend um. Wie in allen anderen naturwissenschaftlichen Disziplinen, ist aber auch der offene Zugang zu Arbeitsergebnissen anderer Fachwissenschaften von immer größerer Bedeutung. Wichtige geowissenschaftliche Institutionen haben sich deshalb deutlich zum Open-Access-Prinzip positioniert.
Die Geological Society of America empfiehlt in einem Positionspapier den offenen Zugang zu Daten.
Die Electronic Geophysical Year 2007-2008 bekennt sich in der Declaration for an Earth and Space Science Information Commons zu Open Access.
Das Open Knowledge Foundation Network veröffentlichte ein Manifest, in dem es zu Open Access zu State-Collected Geospatial Data aufruft.
Open Access zu Geodaten ist auch im Internationalen Polarjahr (International Polar Year, IPY) wichtig, hier ein Auszug aus der Data policy:
"the IPY Joint Committee requires that IPY data, including operational data delivered in real time, are made available fully, freely, openly, and on the shortest feasible timescale.
The only exceptions to this policy of full, free, and open access are:
Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) hat zusammen mit der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) im Januar 2007 die Berliner Erklärung unterzeichnet.
Die Liste gibt einen kleinen Überblick und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Auf weltweit über 100 Repositorien sind ca. 55.000 geowissenschaftliche Dokumente zu finden. Einen fachspezifischen Zugang zu diesen Dokumenten bietet die Virtuelle Fachbibliothek GEO-LEO, die diese Dokumente suchbar und direkt zugänglich macht.