Im Folgenden sind einige Informationen über Open Access im Bereich Philologie zusammengestellt. Wenn Sie weitere Tipps und Anregungen zu diesem Bereich haben, zögern Sie nicht, uns eine E-Mail zu schicken!
Das zentrale Fachportal für deutsche Sprach- und Literaturwissenschaft Germanistik im Netz (GiN), das federführend von der UB Frankfurt betreut wird, bietet neben der parallelen Medienrecherche in ausgewählten Bibliothekskatalogen, Fachbibliographien und in zwei stetig wachsenden Sammlungen wissenschaftlich relevanter und kommentierter Internetquellen, einen komfortablen Überblick über germanistische Print- und E-Zeitschriften sowie aktuelle Zeitschrifteninhalte an.
Mit Unterstützung der DFG ist seit April 2008 ein Dokumentenserver mit Namen GiNDok im Aufbau begriffen. GiNDok bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern weltweit die Möglichkeit, ihre Veröffentlichungen aus allen Bereichen der deutschen Sprach- und Literaturwissenschaft kostenlos und in elektronischer Form verfügbar zu machen.
GiNDok-Publikationen sind in einem virtuellen germanistischen Online-Gesamtkatalog versammelt und damit an markanter Stelle innerhalb der Fachinformationsversorgung sichtbar, schnell verfügbar, inhaltlich und formal erschlossen.
GiNDok dient unter anderem als Spiegelserver für Veröffentlichungen, die digital erstmalig auf den Seiten des Goethezeitportals angeboten werden. GiNDoK ist offen für weitere Kooperationen mit Institutionen und Forschungsprojekten
In der Virtuellen Fachbibliothek Germanistik können Nutzerinnen und Nutzer anhand eines Ampelsystems leicht erkennen, welche Zeitschriften frei zugänglich sind.
In der Linguistik sind in den letzten Jahren die Zeitschriftenpreise zum Teil erheblich gestiegen, was dazu geführt hat, sich mit alternativen Publikationsmodellen auseinanderzusetzen.
In der wichtigsten Mailingliste für Linguisten und Linguistinnen, der linguistlist, spielt Open Access häufig eine Rolle:
Auf dem Dokumentenserver der Universitätsbibliothek Konstanz KOPS sind zahlreiche Arbeitspapiere des Fachbereichs Sprachwissenschaft archiviert.
Auf dem Portal der Linguistic Society of America eLanguage, welches von der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf der Heinrich-Heine-Universität betrieben wird, stehen eine Reihe von Open-Access-Artikeln zur Verfügung.
Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften unterstützt die Umsetzung von Open Access. Sie empfiehlt ihren Mitgliedgesellschaften und den in ihrem Kreis organisierten Forschenden, ihre Publikationen frei zugänglich zu machen. Sie verfolgt das Ziel, dass alle Autor/innen von Periodika, die von der Akademie subventioniert werden, das Recht haben, ihre Artikel Open Access zu publizieren. Die SAGW ersucht deshalb ihre Gesellschaften, bei den Verlagen die entsprechenden Rechte für ihre Autor/innen einzuholen, und führt auch selber Verhandlungen mit diesen Verlagen, wobei sich positive Resultate abzeichnen.
Weiterführende Links:
PhiN. Philologie im Netz ist eine Fachzeitschrift für Literatur-, Kultur- und Sprachwissenschaftwissenschaft. Sie enthält Aufsätze und Rezensionen von jeweils übereinzelsprachlichem Interesse. Im Zentrum stehen dabei die neusprachlichen Philologien, insbesondere die Romanistik, Anglistik/Amerikanistik und Germanistik. In der Rubrik "Forum" werden kleinere Beiträge, Kritiken, Interviews und Stellungnahmen veröffentlicht. Die Reihe PhiN. Philologie im Netz: Beihefte, eine Serie von in loser Reihenfolge erscheinenden Monographien und Sammelbänden, die jeweils von Gasteditoren und / oder einem PhiN-Herausgeber editiert werden.
Im Directory of Open Access Journals (DOAJ) gibt es für den Bereich Languages and Literatures 136 Zeitschriften (Stand September 2008).
Virtuelle Fachbibliothek Germanistik
Im Directory of Open Access Journals sind für den Bereich Linguistik 95 Zeitschriften verzeichnet (Stand September 2008).
Über das Portal eLanguage sind viele Co-Journale im Bereich Linguistik frei zugänglich.
Prof. Dr. Gerhard Lauer - Universität Göttingen, Lehrstuhl für Deutsche Philologie
Prof. Dr. Jan Christoph Meister - Universität Hamburg, Forschungsgruppe Narratologie, Projektmanager des E-Learning Projektes NarrNetz, Projektleiter Story Generator Algorithms
Bearbeitet/erstellt von: Prof. Dr. Gerhard Lauer, Universität Göttingen, Lehrstuhl für Deutsche Philologie