Projektbeschreibung

 

Wissenschaftspolitische Vernetzung und Internationalisierung der Informationsplattform open-access.net

Projektlaufzeit: 18 Monate, Start Mai 2008

Projektpartner: Freie Universität Berlin, Universität Bielefeld, Universität Konstanz, Universität Göttingen

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Programm zur Förderung Wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)

Projektwebsite: www.open-access.net

 

Die Plattform open-access.net informiert umfassend über das Thema Open Access und bietet praktische Umsetzungshilfen an. open-access.net wurde kooperativ von der Freien Universität Berlin und den Universitäten Göttingen, Konstanz und Bielefeld aufgebaut und ging Anfang Mai 2007 online. Zielgruppen der Informationsplattform sind alle relevanten Akteure im Wissenschaftsbereich, insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst, Leitungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Infrastruktur-Dienstleister wie Bibliotheken und Rechenzentren sowie Förderorganisationen und politische Entscheidungsträger.

open-access.net macht Konzepte, rechtliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen, konkrete Erfahrungen bei der Umsetzung, Initiativen, Dienste, Dienstleistungsanbieter und Positionspapiere an einer Stelle umfassend und einfach zugänglich. Die zielgruppenorientierte und fächerspezifische Aufbereitung der Informationen ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern einen übersichtlichen, schnellen und effizienten Zugang zu relevanten Themen. Zudem werden praktische Umsetzungshilfen und die Beantwortung essentieller Fragen zu Open Access angeboten.

Zentrales Ziel der seit Mai 2008 gestarteten zweiten Projektphase sind - neben der Optimierung und Ergänzung der bereitgestellten Informationen - den Bekanntheitsgrad von Open Access in den verschiedenen Wissenschaftsbereichen weiterhin zu erhöhen und die deutschsprachige Open-Access-Community gerade auch auf politischer Ebene zu stärken. Ausgehend von den bereits existierenden, vielfältigen Kooperationen soll ein Netzwerk Open-Access-Beauftragter auf zwei Ebenen aufgebaut werden. Auf der Arbeitsebene sollen vor allem die Kommunikation und der Erfahrungsaustausch der in wissenschaftlichen Einrichtungen für Open Access Zuständigen gefördert und die Umsetzung vor Ort durch die Bereitstellung verschiedenster Materialien und durch themenorientierte Informationsveranstaltungen erleichtert werden. Auf politischer Ebene ist die Etablierung einer Konferenz renommierter Open-Access-Beauftragter geplant, die mittels gemeinsamer Open-Access-Strategien und durch gemeinsame Positionierung und Interessenbündelung das Open-Access-Prinzip auf institutioneller Ebene verankern soll.

Zudem ist die Internationalisierung von open-access.net geplant. Die Übersetzung der Plattform ins Englische ist in Vorbereitung. Die bereits bestehende Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern in Österreich und der Schweiz soll ausgebaut werden, um österreichische und schweizerische Länderseiten anzubieten. Um Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch direkt vor Ort über Open Access zu informieren, finden einmal jährlich Open-Access-Tage jeweils an einer anderen Universität statt.

 

 

 

Kooperativer Aufbau und Betrieb einer
Informationsplattform zu Open Access in Deutschland

Projektlaufzeit: 9 Monate, Start Herbst 2006

Projektpartner: Freie Universität Berlin, Universität Bielefeld, Universität Konstanz, Universität Göttingen

Förderer: Deutsche Forschungsgemeinschaft, Programm zur Förderung Wissenschaftlicher Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS)

 

Open Access wird als Oberbegriff für unterschiedliche Realisierungskonzepte begriffen, die im Sinne der Berliner Erklärung den "offenen Zugriff auf wissenschaftlich relevante Informationen" unterstützen. Zahlreiche Institutionen und Organisationen nehmen derzeit eine Standortbestimmung für die eigene Haltung zu Open Access vor (Hochschulen, wissenschaftliche Fachgesellschaften, KMK, DFG, MPG u.a.) und bemühen sich in vielen Einzelaktivitäten, die dazu notwendigen Informationen zu sammeln und zu bewerten. Die jüngste Umfrage der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur Erfahrung von Autor/innen mit Open Access hat die unzulängliche Kenntnis unter Wissenschaftler/innen als ein zentrales Problem bei der Umsetzung von Open Access herausgestellt. Diese Einschätzung wird auch von Organisationen wie der HRK oder der KMK geteilt. Ein Informationsangebot, das die derzeit verstreuten Ressourcen bündelt und zudem strukturiert aufbereitet, ist daher ein Desiderat, dem mit dem Projekt abgeholfen werden soll.

Die Online-Informationsplattform www.open-access.net ging Anfang Mai 2007 online und macht Konzepte, rechtliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen, konkrete Erfahrungen bei der Umsetzung, Initiativen, Dienste/Dienstleistungsanbieter und Positionspapiere an einer Stelle umfassend und einfach zugänglich. Zielgruppen der geplanten Online-Informationsplattform sind alle relevanten Akteure im Wissenschaftsbereich, insbesondere die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler selbst, Leitungen von Hochschulen und Forschungseinrichtungen, Infrastruktur-Dienstleister wie Bibliotheken und Rechenzentren sowie Förderorganisationen und politische Entscheidungsträger. Begleitet wird das Projekt durch einen fachwissenschaftlichen Beirat, der sich aus Mitgliedern wissenschaftlicher Fachgesellschaften zusammensetzt.