Aufbau von Repositorien

Hochschulschriften- und Dokumentenserver, in der Regel betrieben durch die jeweilige Bibliothek, sind mittlerweile Standard an den meisten Universitäten. In vielen Fällen gehen die Publikationsdienste, die Universitäten und Universitätsbibliotheken anbieten, bereits weit über das Einstellen von Qualifikations- bzw. Abschlussarbeiten (vor allem Dissertationen) hinaus. Mit dem Betrieb von Repositorien werden den Hochschulangehörigen professionelle und umfassende Service-Angebote gemacht, die von der technischen Infrastruktur über eine personalintensive Autorenbetreuung bis hin zum Produktmarketing reichen können. Repositorien dienen inzwischen vielfach der Präsentation der wissenschaftlichen Leistungen der jeweiligen Universitäten – ein Aspekt, der angesichts der zunehmenden Konkurrenz unter den Universitäten an Bedeutung mehr und mehr zunimmt. Für Bibliotheken, die noch keine Repositorien oder Hochschulschriftenserver betreiben, dies aber vorhaben, stellt sich zunächst die Frage, wie ein solcher Service aufgebaut werden kann, welcher Arbeitsaufwand auf sie zukommt, welche Software es gibt etc. Tatsächlich sind Repositorien relativ schnell und günstig aufzusetzen, in der Regel sind ein Standardserver und eine Open-Source-Software ausreichend.

 

Mehr zur Gründung von Repositorien

 

Einwerben von Texten

Das Einwerben von Texten für Repositorien ist in den meisten Institutionen mit hohem Aufwand verbunden. Das führt dazu, dass es zwar bereits recht viele Repositorien gibt, diese aber häufig relativ wenige Dokumente oder vor allem Qualifikations- bzw. Abschlussarbeiten enthalten.  

Was kann man also tun, um die Repositorien mit Inhalt zu füllen und in den Institutionen zu etablieren?

 

Rechtliches

Beim Betrieb von Repositorien gibt es einige rechtliche Aspekte zu beachten. Es ist z.B. in jedem Fall zu klären, ob ein Dokument rechtlich unbedenklich eingestellt werden kann, wie Inhalte lizenziert werden müssen, um die Einräumung von Nutzungsrechten an Dritte zu regeln, und welche haftungsrechtlichen Risiken mit dem Betrieb von Repositorien verbunden sind.

 

Qualitätsstandards von Repositorien - das DINI-Zertifikat

Das DINI-Zertifikat ermöglicht eine Qualitätskontrolle für Dokumenten- und Publikationsservices. 

 

Vernetzung von Repositorien

Viele Repositorien sind bereits miteinander vernetzt, so dass sie nicht einzeln, sondern in übergreifenden Portalen durchsucht werden können. Es gibt zahlreiche Projekte, die an der weiteren Vernetzung der Repositorien arbeiten. Mehr

 

FAQ

Klicken Sie hier, um sich alle FAQ-Einträge zum Betrieb von Repositorien anzuschauen.