Wissenswertes für Förderorganisationen
Im Folgenden sind einige Informationen für Autoren und Autorinnen zusammengestellt. Praktische Tipps und konkrete Hinweise auf Ihre Fragen zu bestimmten Themen finden Sie unter den FAQ. Da open-access.net sukzessive entlang der Rückmeldungen und Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform weiterentwickelt werden soll, freuen wir uns über Kommentare und Ergänzungen. Zögern Sie daher nicht, uns eine E-Mail mit Ihren Fragen und Anregungen zu schicken!
Politik zur Unterstützung von Open Access
Förderorganisationen spielen im Wissenschaftsbetrieb eine zentrale Rolle. Eine exzellente Forschung ist ohne die vielfältige Unterstützung durch verschiedenste Förderorganisationen kaum möglich. Gleichzeitig üben Förderorganisationen durch ihre Verfahren der Mittelzuweisung und der Evaluation von Forschungsleistungen Einfluss insbesondere auf die Präsentation der Forschungsergebnisse aus. Eine sinnvolle Strategie unter Unsicherheit ist für Wissenschaftler das Publizieren von Forschungsergebnissen in bewährten konventionellen Publikationsformen mit hoher Reputation. Will ein Wissenschaftler erneut erfolgreich einen Förderantrag stellen, wird er Open Access ohne Kenntnis einer Politik oder auch nur Meinung der Förderorganisation zum Thema Open Access eventuell nicht publizieren, selbst wenn er selber von der Qualität der Publikationsform überzeugt ist.
Sehr wichtig sind daher klare Aussagen von Förderorganisationen zum Thema Open Access, wie dies etwa die DFG seit Anfang 2006 bei ihren Verwendungsrichtlinien tut. Die DFG hat 2003 die Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen unterzeichnet und ermuntert seit Anfang 2006 ausdrücklich die geförderten Wissenschaftler, ihre Publikationen auch Open Access bereitzustellen. Dabei verweist die DFG auf die Möglichkeit in referierten bzw. renommierten Zeitschriften direkt zu publizieren oder zusätzlich zu Verlagspublikationen die Beiträge auf disziplinspezifischen oder instutionellen Repositorien einzustellen.
Der Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung in Österreich (FWF) und der Schweizerische Nationalfonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (SNF) haben ebenfalls beide die Berliner Erklärung unterzeichnet. Zusätzlich hat der FWF auf seiner Homepage eine Open Access Policy veröffentlicht, in der er Wissenschaftler/innen auffordert, (auch) Open Access zu veröffentlichen und sich das ausschließliche Nutzungsrecht ihrer Werke zu sichern. Der SNF will mit der Unterzeichnung der Berliner Erklärung ebenfalls die von ihm geförderten Wissenschaftler/innen zu digitalen Publikationen nach den Prinzipien des Open Access ermutigen und diese mittels Aufbau einer technischen Infrastruktur unterstützen.
Die SHERPA-JULIET-Datenbank stellt verschiedene Open-Access-Politiken von Förderorganisationen in Europa gegenüber.
Weiterführende Links
- Fournier, Johannes: Wege zum Wissen. Aktionsfelder zur Förderung des Open Access durch die DFG
Beiratsmitglied der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Dr. Johannes Fournier - Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (Gruppe LIS)
FAQ - noch im Aufbau
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