IAT-Studie: Etablierte Wissenschaftsstrukturen blockieren Open Access

Überkommene Bewertungsmaßstäbe werden elektronischen Publikationen nicht gerecht

 

Innovative Publikationsformen, die via Internet freien Zugang zum Wissen ermöglichen, werden zurzeit erheblich durch etablierte Strukturen des Wissenschaftssystems blockiert. Aus der Erscheinungsform einer Zeitschrift - ob gedruckt, elektronisch oder beides - und ihrem Vertriebsmodell, kommerziell oder entgeltfrei, können aber keine Rückschlüsse auf ihre Qualität gezogen werden. Vielmehr sollten die bisher praktizierten Qualitätskontrollen für wissenschaftliche Zeitschriften kritisch hinterfragt und den Möglichkeiten der neuen Medien angepasst werden. Zu diesem Schluss kommen aktuelle Untersuchungen des Instituts Arbeit und Technik (IAT/ Fachhochschule Gelsenkirchen) zu den Problemen bei der Durchsetzung von Open Access.

 

Auszug aus der Pressemitteilung vom 1. April 2009 des Instituts Arbeit und Technik der Fachhochschule Gelsenkirchen

 

Weishaupt, Karin (2009). Freier Zugang und Qualität - kein Widerspruch!
Etablierte Strukturen des Wissenschaftssystems behindern die
Durchsetzung von Open Access
. Internet-Dokument. Gelsenkirchen: Inst.
Arbeit und Technik. Forschung Aktuell, Nr. 04/2009