Neues DFG-Förderprogramm "Open-Access-Publikationskosten"

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft unterstützt die Open-Access-Transformation durch Neustrukturierung von Finanzflüssen mit neuem Programm

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Programmunterlagen für ihr neues Förderprogramm "Open-Access-Publikationskosten" veröffentlicht. Es richtet sich an wissenschaftliche Einrichtungen, die Zuschüsse für Kosten beantragen können, die für Open-Access-Publikationen von Angehörigen der Einrichtungen entstehen. Das Programm läuft in den Jahren 2021 bis 2027. Die Förderungsanträge eines jeden Jahres können jeweils bis zum 4. Mai eingereicht werden.

"Die Förderung unterstreicht, dass Open Access eine funktionale Rolle für die Verbesserung der wissenschaftlichen Kommunikation hat und die Preisgestaltung sich an dieser Funktion orientieren soll", schreibt die DFG auf ihrer Webseite. Mit dem Programm möchte die DFG die Open-Access-Transformation mittels Neustrukturierung von Finanzflüssen unterstützen. "Sie dient zudem dazu, auf eine höhere Transparenz bei Anzahl und Kosten für Publikationen, die im Open Access erscheinen, hinzuwirken", wie Dr. Angela Holzer, Referentin der Gruppe Literaturversorgungs- und Informationssysteme der DFG mitteilt: "Im Rahmen der Förderung können Einrichtungen Mittel beantragen, um die Open-Access-Stellung von wissenschaftlichen Artikeln und Büchern zentral zu finanzieren." 

Weitere Informationen zum Förderprogramm und den spezifischen Regelungen für die Antragstellung finden sich hier.