Springer Nature und UC Berkeley Library unterzeichnen Open-Access-Buch-Vereinbarung

Open-Access-Monographien von Autor*innen der University of California werden für drei Jahre gefördert

Der Wissenschaftsverlag Springer Nature unterschreibt mit der Bibliothek der University of California, Berkeley (UC Berkeley Library) eine Vereinbarung für Open-Access-Buchveröffentlichungen: Ab 2021 und für mindestens drei Jahre werden UC-Autor*innen gefördert, um ihre Buchtitel Open Access zu publizieren. Dabei soll eine vielfältige Auswahl aus allen wissenschaftlichen Disziplinen unter den Imprints Springer, Palgrave und Apress noch in diesem Jahr erscheinen.
Diese Vereinbarung mit der UC Berkeley Library folgt der im letzten Jahr angekündigten systemweiten transformativen Vereinbarung (Transformative Agreement, TA) mit Springer Nature, die es UC-Autor*innen ermöglicht, Forschungsartikel in über 2700 Springer Nature-Zeitschriften Open Access zu veröffentlichen. Mit der neuen Vereinbarung werden nun nicht nur Veröffentlichungen in OA-Zeitschriften, sondern auch Open-Access-Monographien unterstützt. 

"Dies wird uns helfen, wichtige Fortschritte auf unserem Weg zum Wissenszuwachs zu erzielen, indem wir mehr von der UC Berkeley verfasste Bücher für die Welt zugänglich machen", sagt Jo Anne Newyear-Ramirez, von der UC Berkeley Library. Die Bibliothek übernimmt nach eigenen Angaben für mindestens drei Jahre 100 Prozent der Standard-Publikationskosten für Open-Access-Bücher, die ihre Autor*innen bei Springer Nature veröffentlichen.
"Indem wir unsere Erfahrung als größter akademischer Buchverlag und unsere Expertise bei der Umstellung auf Open Access nutzen, freuen wir uns darauf, den Einfluss und die Reichweite der Buchautoren der UC Berkeley und ihrer Forschung zu erhöhen", erklärt Niels Peter Thomas vom Wissenschaftsverlag Springer Nature. Der Verlag unterzeichnete seine erste transformative Vereinbarung im Jahr 2014 mit den Niederlanden und verfügt nun über elf nationale Vereinbarungen, darunter die nach Artikelvolumen weltweit größte mit dem Projekt DEAL in Deutschland.