Informationsplattform Open Access | RSS-Feedhttp://example.comLetzte Newsen-gbTYPO3 NewsMon, 14 Oct 2019 11:38:01 +0200Mon, 14 Oct 2019 11:38:01 +0200TYPO3 EXT:newsnews-929Mon, 30 Sep 2019 12:16:09 +0200Bundesforschungsministerium startet Informationsoffensive zum Thema Open Accesshttps://open-access.net/community/news/artikel/bundesforschungsministerium-startet-informationsoffensive-zum-thema-open-accessDank Open Access können wissenschaftliche Erkenntnisse allen zur Verfügung stehen – jederzeit, weltweit und unentgeltlich. Darum setzt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür ein, dass mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeiten Open Access veröffentlichen. Pünktlich zu den Open-Access-Tagen vom 30. September bis zum 2. Oktober 2019 startet das Ministerium eine Informationsoffensive zum Thema. Sie hat das Ziel, die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Open Access im gesamten deutschen Wissenschaftssystem zu erhöhen und soll vom Nachwuchswissenschaftler bis hin zur etablierten Professorin alle relevanten Akteure erreichen.

Mehr Informationen finden Sie unter bildung-forschung.digital/open-access.

 

 

]]>
news-927Thu, 22 Aug 2019 12:08:35 +0200Projekt DEAL und Springer Nature vereinbaren Rahmen für Open-Access-Transformationsvertraghttps://open-access.net/community/news/artikel/projekt-deal-und-springer-nature-vereinbaren-rahmen-fuer-open-access-transformationsvertragDas Projekt DEAL und der Verlag Springer Nature haben am Donnerstag, 22.08.2019, in Berlin ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das den derzeitigen Verhandlungsstand festhält und die wichtigsten Punkte für einen Vertrag umreißt.

Das Memorandum sieht für alle teilnahmeberechtigten Einrichtungen den dauerhaften Zugang zu den laufenden Jahrgängen des Vertragszeitraums aller rund 1.900 Zeitschriften von Springer vor. Zusätzlich gibt es Konsens über den kostenlosen Zugriff auf die Backfiles der Zeitschriften bis 1997.

Das besondere Element der Springer-DEAL-Einigung ist die Publish & Read Fee (PAR-Fee) von 2.750 € pro Artikel. Mit dieser Gebühr ist sowohl der lesende Zugriff auf das gesamte Portfolio an Subskriptionszeitschriften abgegolten als auch die Open-Access-Veröffentlichung in diesen Zeitschriften, für die bisher eine autorengerichtete Publikationsgebühr erhoben wird. Die Einrichtungen werden also mit einer Gebühr für das Lesen und das Open-Access-Publizieren ihrer Mitglieder aufkommen.

Für die Veröffentlichungen in den Gold Open Access Zeitschriften von Springer Nature wird die Publikationsgebühr nach wie vor fällig werden. Auf diese Gebühren gewährt Springer für die teilnehmenden Einrichtungen einen Rabatt von 20% auf die Listenpreise mit einer jährlichen Preissteigerung von maximal 3,5%. Für den Printbezug von Zeitschriften gewährt Springer einen Rabatt von 75%.

Ein endgültiger Vertrag soll im Herbst 2019 folgen und ab 2020 für zunächst drei Jahre gelten.

Weitere Informationen zu den Eckpunkten des Memorandum of Understanding finden Sie auf der Webseite von Projekt DEAL.

]]>
news-925Mon, 12 Aug 2019 13:54:44 +0200Land Brandenburg stellt Open-Access-Strategie vorhttps://open-access.net/community/news/artikel/land-brandenburg-stellt-open-access-strategie-vorDie FH Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg haben die Strategie in einem partizipativen Prozess erarbeitet.

Das Land Brandenburg schafft mit seiner nun veröffentlichten Open-Access-Strategie die Basis für die Förderung von Open-Access-Publikationen, um den globalen und kostenfreien Zugang sowie die Nutzbarkeit von öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Publikationen zu ermöglichen.

Die ‚Open-Access-Strategie der Landes Brandenburg‘ entwirft Perspektiven für einen ungehinderten digitalen Informationsfluss – innerhalb von Wissenschaft und Forschung und in alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche hinein. Sie stellt den freien Zugang zu wissenschaftlichen Beiträgen in öffentlich geförderten und finanzierten Wissenschaftseinrichtungen sicher.

Maßnahmen für mehr Open Access in Brandenburg

Unter der Federführung von Prof. Euler (FH Potsdam) wurde die Strategie in einem partizipativen Prozess mit einem breiten Netzwerk sowie dem MWFK erarbeitet. Dabei wurde eine Vielzahl von Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Zivilgesellschaft in den Entstehungsprozess eingebunden, um die Bedarfe aller involvierten Bereiche zu berücksichtigen.

Die Landesregierung selbst unterstützt Open Access durch den Aufbau einer Vernetzungs- und Kompetenzstelle (VuK), die Wissenschaftler*innen und Einrichtungen berät und begleitet. Außerdem soll ein Zentraler Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet werden, der Publikationskosten vor allem im Bereich Monografien und Sammelbände übernimmt.

Um die Sichtbarkeit von Open Access aus Brandenburg zu fördern, plant das MWFK darüber hinaus die Auslobung eines Open-Access-Best-Practice-Preises. Der Erfolg der Strategie soll über den Aufbau eines Monitoring-Systems, das alle Akteure umfasst, sichtbar gemacht werden. Der Open-Access-Anteil an allen wissenschaftlichen Publikationen aus Brandenburg soll so kontinuierlich gesteigert werden.

Euler, Ellen. (2019, August 8). Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg (Version 1.0). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.2581783

Pressemitteilung der FH Potsdam

]]>
news-921Fri, 12 Jul 2019 14:44:18 +0200Neuer Leitfaden zu „Rechtsfragen bei Open Science“ erschienenhttps://open-access.net/community/news/artikel/neuer-leitfaden-zu-rechtsfragen-bei-open-science-erschienenDas Thema Rechtsfragen ist zentral für die Öffnung der Wissenschaft. So stoßen viele WissenschaftlerInnen, Open-Access-Beauftragte und weitere mit dem Thema befasste Personen auf Unsicherheiten, wenn es um die freie Veröffentlichung von Texten, Bildern oder Forschungsdaten geht. Der von Till Kreutzer und Henning Lahmann, die für die Anwaltskanzlei iRights.Law bzw. den Think Tank iRights.Lab tätig sind, verfasste Leitfaden gibt eine Übersicht über rechtliche Rahmenbedingungen und über häufige Rechtsfragen im Zusammenhang mit Open Science.

]]>
news-838Tue, 18 Jun 2019 11:32:50 +0200Schweizer Wissenschaftlerinnen haben die Verzeichnisse von missbräuchlichen und legitimen Open Access Fachzeitschriften untersuchthttps://open-access.net/community/news/artikel/schweizer-wissenschaftlerinnen-haben-die-verzeichnisse-von-missbraeuchlichen-und-legitimen-open-access-fachzeitschriften-untersuchtFür Forschende ist nicht immer einfach, zwischen missbräuchlichen und legitimen Fachzeitschriften zu unterscheiden. Sogenannte „Blacklists“ und „Whitelists“ versprechen aufzuzeigen, welche Fachzeitschriften missbräuchlich respektive legitim sind und werden weitläufig von der Forschungsgemeinschaft als Orientierungshilfe genutzt. Der Schweizerische Nationalfonds hat erstmalig die Qualität dieser Listen geprüft und sie hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien und aufgelisteten Herausgeber und Fachzeitschriften verglichen.

Die in mBio publizierte Studie hat ergeben, dass sich die verschiedenen Listen stark hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien unterscheiden. Im Allgemeinen scheinen alle Listen ausserdem leicht überprüfbare Dimensionen der Qualität einer Zeitschrift gegenüber der Qualität des Peer-Review zu priorisieren. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es eine Überlappung von Zeitschriften und Verlagen zwischen Blacklists und Whitelists gibt. Dies weist darauf hin, dass einige Zeitschriften und Verlage falsch klassifiziert sind und andere in einer Grauzone zwischen Betrug und Legitimität operieren.

Die Studie zeigt, dass die untersuchten Blacklists und Whitelists hilfreich sind, um Forschende über Zeitschriften zu informieren, die wahrscheinlich betrügerisch oder wahrscheinlich legitim sind. Da Listen aber einfach zu verifizierende Kriterien betonen, zudem statisch sind und nie zu hundert Prozent aktuell sein können, sollten stets weitere Quellen konsultiert werden, um die Legitimität einer Fachzeitschrift zu überprüfen (Strinzel et al. 2019).

Strinzel M, Severin A, Milzow K, Egger M. 2019. Blacklists and whitelists to tackle predatory publishing: a cross-sectional comparison and thematic analysis. mBio 10:e00411-19. doi.org/10.1128/mBio.00411-19.

]]>