Informationsplattform Open Access | RSS-Feedhttp://example.comLetzte Newsen-gbTYPO3 NewsMon, 19 Aug 2019 02:46:19 +0200Mon, 19 Aug 2019 02:46:19 +0200TYPO3 EXT:newsnews-925Mon, 12 Aug 2019 13:54:44 +0200Land Brandenburg stellt Open-Access-Strategie vorhttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=925&cHash=f46d700560f6e0ab7c5e636e5a6087e1Die FH Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg haben die Strategie in einem partizipativen Prozess erarbeitet.

Das Land Brandenburg schafft mit seiner nun veröffentlichten Open-Access-Strategie die Basis für die Förderung von Open-Access-Publikationen, um den globalen und kostenfreien Zugang sowie die Nutzbarkeit von öffentlich finanzierten wissenschaftlichen Publikationen zu ermöglichen.

Die ‚Open-Access-Strategie der Landes Brandenburg‘ entwirft Perspektiven für einen ungehinderten digitalen Informationsfluss – innerhalb von Wissenschaft und Forschung und in alle Wirtschafts- und Gesellschaftsbereiche hinein. Sie stellt den freien Zugang zu wissenschaftlichen Beiträgen in öffentlich geförderten und finanzierten Wissenschaftseinrichtungen sicher.

Maßnahmen für mehr Open Access in Brandenburg

Unter der Federführung von Prof. Euler (FH Potsdam) wurde die Strategie in einem partizipativen Prozess mit einem breiten Netzwerk sowie dem MWFK erarbeitet. Dabei wurde eine Vielzahl von Expert*innen aus Politik, Wissenschaft, Forschung, Kultur und Zivilgesellschaft in den Entstehungsprozess eingebunden, um die Bedarfe aller involvierten Bereiche zu berücksichtigen.

Die Landesregierung selbst unterstützt Open Access durch den Aufbau einer Vernetzungs- und Kompetenzstelle (VuK), die Wissenschaftler*innen und Einrichtungen berät und begleitet. Außerdem soll ein Zentraler Open-Access-Publikationsfonds eingerichtet werden, der Publikationskosten vor allem im Bereich Monografien und Sammelbände übernimmt.

Um die Sichtbarkeit von Open Access aus Brandenburg zu fördern, plant das MWFK darüber hinaus die Auslobung eines Open-Access-Best-Practice-Preises. Der Erfolg der Strategie soll über den Aufbau eines Monitoring-Systems, das alle Akteure umfasst, sichtbar gemacht werden. Der Open-Access-Anteil an allen wissenschaftlichen Publikationen aus Brandenburg soll so kontinuierlich gesteigert werden.

Euler, Ellen. (2019, August 8). Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg (Version 1.0). Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.2581783

Pressemitteilung der FH Potsdam

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news-921Fri, 12 Jul 2019 14:44:18 +0200Neuer Leitfaden zu „Rechtsfragen bei Open Science“ erschienenhttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=921&cHash=55eeb555f015d537b27dbc4df6392b1cDas Thema Rechtsfragen ist zentral für die Öffnung der Wissenschaft. So stoßen viele WissenschaftlerInnen, Open-Access-Beauftragte und weitere mit dem Thema befasste Personen auf Unsicherheiten, wenn es um die freie Veröffentlichung von Texten, Bildern oder Forschungsdaten geht. Der von Till Kreutzer und Henning Lahmann, die für die Anwaltskanzlei iRights.Law bzw. den Think Tank iRights.Lab tätig sind, verfasste Leitfaden gibt eine Übersicht über rechtliche Rahmenbedingungen und über häufige Rechtsfragen im Zusammenhang mit Open Science.

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news-838Tue, 18 Jun 2019 11:32:50 +0200Schweizer Wissenschaftlerinnen haben die Verzeichnisse von missbräuchlichen und legitimen Open Access Fachzeitschriften untersuchthttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=838&cHash=5c016b3e3aaf87f54fedd06953039382Für Forschende ist nicht immer einfach, zwischen missbräuchlichen und legitimen Fachzeitschriften zu unterscheiden. Sogenannte „Blacklists“ und „Whitelists“ versprechen aufzuzeigen, welche Fachzeitschriften missbräuchlich respektive legitim sind und werden weitläufig von der Forschungsgemeinschaft als Orientierungshilfe genutzt. Der Schweizerische Nationalfonds hat erstmalig die Qualität dieser Listen geprüft und sie hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien und aufgelisteten Herausgeber und Fachzeitschriften verglichen.

Die in mBio publizierte Studie hat ergeben, dass sich die verschiedenen Listen stark hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien unterscheiden. Im Allgemeinen scheinen alle Listen ausserdem leicht überprüfbare Dimensionen der Qualität einer Zeitschrift gegenüber der Qualität des Peer-Review zu priorisieren. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es eine Überlappung von Zeitschriften und Verlagen zwischen Blacklists und Whitelists gibt. Dies weist darauf hin, dass einige Zeitschriften und Verlage falsch klassifiziert sind und andere in einer Grauzone zwischen Betrug und Legitimität operieren.

Die Studie zeigt, dass die untersuchten Blacklists und Whitelists hilfreich sind, um Forschende über Zeitschriften zu informieren, die wahrscheinlich betrügerisch oder wahrscheinlich legitim sind. Da Listen aber einfach zu verifizierende Kriterien betonen, zudem statisch sind und nie zu hundert Prozent aktuell sein können, sollten stets weitere Quellen konsultiert werden, um die Legitimität einer Fachzeitschrift zu überprüfen (Strinzel et al. 2019).

Strinzel M, Severin A, Milzow K, Egger M. 2019. Blacklists and whitelists to tackle predatory publishing: a cross-sectional comparison and thematic analysis. mBio 10:e00411-19. doi.org/10.1128/mBio.00411-19.

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news-837Mon, 17 Jun 2019 11:29:41 +0200Spaniens Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung erlässt Open-Access-Mandathttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=837&cHash=f34daee0011b3bb1e104dc31d93b4a00Die größte öffentliche Forschungseinrichtung Spaniens, der Oberste Rat für wissenschaftliche Forschung (CSIC), hat ein Open-Access-Mandat verabschiedet, das den grünen Weg fördert. WissenschaftlerInnen des CSIC werden gebeten, publizierte Artikel, Bücher, Beiträge in Sammelbänden und Konferenzbeiträge in DIGITAL.CSIC  offen verfügbar zu machen, zugehörige Metadaten in DIGITAL.CSIC zu hinterlegen, sowie Forschungsdaten und deren Metadaten in DIGITAL.CSIC zugänglich zu machen, soweit dies möglich ist. Der Oberste Rat für wissenschaftliche Forschung untersteht dem spanischen Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und ist die drittgrößte Forschungseinrichtung Europas.

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news-835Wed, 12 Jun 2019 09:56:19 +0200Thema der Open Access Week 2019: Open for whom?https://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=835&cHash=c16500f0ee0bea98098573cf692810c1Das Thema zur Open Access Week 2019 wurde veröffentlicht. Mit „Open for whom? Equity in Open Knowledge” möchte die Open Access Week die Frage beleuchten, ob offene Wissenschaftspraktiken Ungleichheiten im Wissenschaftssystem abbauen oder ob sie diese verstärken. Die Open Access Woche wird vom 21. bis zum 27. Oktober 2019 weltweit in allen teilnehmenden Einrichtungen stattfinden. Interessierte Einrichtungen haben die Möglichkeit, die Open Access Woche zum Anlass zu nehmen, um in ihrer eigenen Institution das Thema Open Access in den Fokus zu rücken.

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