Informationsplattform Open Access | RSS-Feedhttp://example.comLetzte Newsen-gbTYPO3 NewsThu, 25 Apr 2019 05:00:21 +0200Thu, 25 Apr 2019 05:00:21 +0200TYPO3 EXT:newsnews-813Tue, 09 Apr 2019 13:33:49 +0200Fellow-Programm Freies Wissen ausgeschriebenhttp://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=813&cHash=4d77e88e38c84f9c07c18524917f6636Mit dem Fellow-Programm Freies Wissen möchten Wikimedia Deutschland, der Stifterverband und die VolkswagenStiftung Forschende fördern, die ihre Forschung offen gestalten möchten. Die Förderleistungen umfassen:

  • Qualifizierung & Know-how zu Freiem Wissen und Offener Wissenschaft
  • Mentoring durch ein Netzwerk aus erfahrenen Expert*innen im Bereich Offene Wissenschaft
  • Impulse für die eigene Forschung und Vernetzung mit der Community für Offene Wissenschaft
  • Finanzielle Unterstützung für die Umsetzung der Projektvorhaben

Bewerben können sich DoktorandInnen, Post-Docs, JuniorprofessorInnen und wissenschaftliche MitarbeiterInnen, die an einer (staatlich geförderten oder anerkannten) wissenschaftlichen Einrichtung in Deutschland, Österreich oder der Schweiz tätig sind. Die Bewerbungsfrist endet am 06. Mai 2019.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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news-811Wed, 23 Jan 2019 13:26:01 +0100Leibniz-Gemeinschaft bietet ersten OA-Publikationsfonds für Bücherhttp://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=811&cHash=6267af8009d415d7750e13fc2b4d89feDie Leibniz-Gemeinschaft unterstützt als erste außeruniversitäre Forschungsorganisation in Deutschland die Veröffentlichung von wissenschaftlichen Monografien im Open Access mit einem Publikationsfonds. Geförderte Bücher sind damit ab Veröffentlichung sofort und kostenfrei für Forschung und Gesellschaft auf dem Goldenen Weg des Open Access elektronisch verfügbar.

Mit Beginn 2019 werden für die Dauer von zwei Jahren Veröffentlichungen von wissenschaftlichen Monografien, Sammelwerken und darin enthaltenen Beiträgen im Open Access finanziell unterstützt. Die Leibniz-Gemeinschaft schließt damit eine Förderlücke.

Der Publikationsfonds richtet sich an alle 95 Leibniz-Institute und -Forschungsmuseen. Die Förderung erfolgt im Rahmen eines Pilotprojektes, in dem unter der Federführung des (Leibniz-)Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim insgesamt sieben Leibniz-Einrichtungen kooperieren.

Weitere Information (z. B. Förderkriterien)

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news-807Tue, 15 Jan 2019 13:48:41 +0100Erste Einigung: Projekt DEAL und Wiley schließen Dreijahresvertraghttp://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=807&cHash=5d2ef90528031afd6bcb37280413a41eDer internationale Wissenschaftsverlag John Wiley & Sons, Inc. und das Projekt DEAL haben sich nach langen Verhandlungen geeinigt. Ein Dreijahresvertrag (mit jährlicher Gebühr) ermöglicht allen Forscherinnen und Forschern an DEAL-Einrichtungen den Zugang zu den wissenschaftlichen Zeitschriften von Wiley (zurück bis ins Jahr 1997), und sie können künftig Artikel im Open Access in Wiley-Journals veröffentlichen.

Zusätzlich starten Wiley und Projekt DEAL gemeinsam drei neue Initiativen:

  1. Eine interdisziplinäre Zeitschrift soll führende Wissenschaftserkenntnisse aus der globalen Forschungsgemeinschaft veröffentlichen und "ein neues Flaggschiff unter den Open-Access-Journals" werden. Die Zeitschrift soll außerdem als einzigartiges Forum für die Entwicklung neuer Open-Access-Publikationsmodelle dienen.
  2. Eine Gruppe zu Open-Science and Author Service Development soll innovative neue Publikationskonzepte entwickeln.
  3. Ein neues jährliches Symposium für deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen soll zukunftsweisende Ideen für die Forschungskommunikation erarbeiten.

Über Projekt DEAL

Das Projekt DEAL wurde von der Allianz der deutschen Wissenschafts­organisationen ins Leben gerufen, die die überwiegende Mehrheit der wichtigsten Wissenschafts- und Forschungsorganisationen in Deutschland repräsentiert. Das Konsortium umfasst fast 700 überwiegend öffentlich finanzierte, akademische Einrichtungen in Deutschland, wie Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen sowie Staats- und Regionalbibliotheken. Im Rahmen des Projekts sollen nationale Lizenzvereinbarungen für das gesamte Portfolio an elektronischen Zeitschriften großer akademischer Verlage umgesetzt werden. Weitere Informationen unter www.projekt-deal.de

Pressemitteilung der Hochschulrektorenkonferenz zur Einigung mit Wiley

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news-806Tue, 15 Jan 2019 10:43:36 +0100Herausgeber des Journal of Informetrics verlassen Elsevier und gründen neues Open-Access-Journalhttp://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=806&cHash=e2af3982b7d66182bfcf85b73ada1686Die Mitglieder des Herausgebergremiums des renommierten Journal of Informetrics sind kollektiv bei dieser Elsevier-Zeitschrift zurückgetreten und haben die szientometrische Open-Access-Zeitschrift Quantitative Science Studies gegründet.

Die Zeitschrift wird der Fachgesellschaft International Society for Scientometrics and Informetrics (ISSI) gehören und bei MIT Press erscheinen. Ermöglicht wurde der Wechsel durch eine konsortiale Finanzierung der TIB Hannover, unterstützt durch das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz.

Mehr zu den Hintergründen im Blog der TIB

Pressemitteilung der ISSI (englisch)

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news-805Thu, 10 Jan 2019 11:03:22 +0100Umfrage: OA-Interesse von AutorInnen nimmt zu, Verlage reagieren zögerlichhttp://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=805&cHash=7252b811deb0f22795b3723f26b9e01fDie Ergebnisse der Umfrage der UB Graz liegen nun im Preprint vor.

Das Open-Access-Büro der UB Graz hatte im Mai/Juni 2018 insgesamt 82 Wissenschaftsverlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu ihren Einschätzungen, Erfahrungen und Angeboten rund um Open Access befragt.

Es zeigte sich, dass Open Access für diese Verlage und ihre AutorInnen wichtiger wird. Der Großteil (90 Prozent) der TeilnehmerInnen (n=39) stellt eine leichte oder deutliche Zunahme der Open-Access-Anfragen ihrer AutorInnen fest. Jeder Dritte geht außerdem davon aus, dass Open Access zum zukünftigen Standard des wissenschaftlichen Publizierens wird; weitere 60 Prozent sehen es als Ergänzung bestehender Verlagsangebote.

Trotz dieser Einschätzung entwickeln die meisten Verlage nur zögernd entsprechende Angebote. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die meisten Verlage erwarten Absatzrückgänge durch eine freie Verfügbarkeit "ihrer" Werke und geben rechtliche Unsicherheiten, unklare Geschäftsmodelle und Druck durch Politik und Fördergeber als Nachteile von Open Access an. Allerdings hat sich ein beträchtlicher Teil der Verlage offenbar noch nicht intensiv mit dem Thema Open Access beschäftigt - nur 67 Prozent der TeilnehmerInnen geben an, die "Berliner Erklärung" auch inhaltlich zu kennen, und für 43 Prozent sind die Anforderungen für Open-Access-Publikationen unklar.

Die Verlage weisen auf offene Finanzierungsfragen und eine mangelnde Anerkennung von Verlagsleistungen hin, wünschen sich aber auch mehr Standardisierung, Informationen und administrative Vereinfachungen sowie eine verstärkte Kooperation mit Universitäten, Bibliotheken und Fördergebern.

Insgesamt sind die befragten Verlage gegenüber dem Thema Open Access jedoch aufgeschlossener als erwartet - aus gutem Grund: Die Ankündigungen von Fördergebern, nur mehr Open Access publizierte Literatur zu finanzieren (siehe auch Plan S), werden immer konkreter.

Publikation

Christian Kaier, Karin Lackner: Open Access aus der Sicht von Verlagen. In: Preprints der Zeitschrift BIBLIOTHEK - Forschung und Praxis, 2018, DOI: 10.18452/19635

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