Informationsplattform Open Access | RSS-Feedhttp://example.comLetzte Newsen-gbTYPO3 NewsTue, 21 Jan 2020 09:32:09 +0100Tue, 21 Jan 2020 09:32:09 +0100TYPO3 EXT:newsnews-936Tue, 14 Jan 2020 15:20:09 +0100Projekt DEAL unterzeichnet Open-Access-Vertrag mit Springer Naturehttps://open-access.net/community/news/artikel/projekt-deal-unterzeichnet-open-access-vertrag-mit-springer-natureDie Hochschulrektorenkonferenz (HRK) wurde von der  Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen beauftragt, das Projekt DEAL zu initiieren. Ziel von DEAL ist, bundesweite Lizenzverträge für das gesamte Portfolio elektronischer Zeitschriften (E-Journals) großer Wissenschaftsverlage abzuschließen. Nun wurde am 8. Januar 2020 mit dem Verlag Springer Nature der bislang weltweit umfangreichste Open-Access-Vertrag unterzeichnet. Er sichert den Zugriff auf rund 1.900 Zeitschriften des Verlags und ermöglicht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Studierenden der teilnehmenden Einrichtungen, bei Springer Nature im Open Access zu veröffentlichen. Der Vertrag ist ein weiterer Schritt zu Open Access in der deutschen Wissenschaftslandschaft und nach dem Vertrag mit dem Verlag Wiley der zweite Open-Access-Transformationsvertrag, den das Projekt DEAL stellvertretend für mehr als 700 teilnahmeberechtigte deutsche Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen abschließt.

Inhaltlich entspricht der Vertrag mit Springer Nature den Bedingungen, die im August 2019 in einem gemeinsamen Memorandum of Understanding festgehalten wurden. Er umfasst den dauerhaften Zugang zu laufenden Jahrgängen aller rund 1.900 Subskriptionszeitschriften von Springer Nature. Nicht enthalten sind die Nature-Zeitschriften und Magazine sowie die technischen Fachzeitschriften. Eine vollständige Liste aller am DEAL-Vertrag beteiligten Zeitschriften kann auf der Webseite des DEAL-Projekts heruntergeladen werden.

Ähnlich wie beim bereits bestehenden Vertrag mit Wiley ist die Open-Access-Komponente über eine Publish & Read Fee (PAR-Fee) von 2.750 Euro pro Artikel abgedeckt. Mit dieser Gebühr begleichen die teilnehmenden Einrichtungen nicht nur die Kosten für den lesenden Zugang, sondern auch für die Open-Access-Veröffentlichung in den Subskriptionszeitschriften des Verlags. Bisher mussten Autorinnen und Autoren bei diesen Zeitschriften eine zusätzliche Gebühr entrichten, wenn sie ihre Artikel im Open Access veröffentlichen wollten. Die Einrichtungen werden mit ihrer PAR-Fee nun sowohl für das Lesen als auch das Open-Access-Publizieren ihrer Mitglieder aufkommen. Die Möglichkeit zur für sie kostenfreien Open-Access-Option können Autorinnen und Autoren der teilnehmenden Einrichtungen seit 1. Januar 2020 nutzen. Entscheidend ist dafür der Zeitpunkt der Online-Veröffentlichung des Artikels (online Publication Date).

Für eine Veröffentlichung in Gold-Open-Access-Zeitschriften von Springer Nature, also Zeitschriften, deren Artikel unmittelbar mit Erscheinen im Open Access zur Verfügung stehen, wird weiterhin eine Publikationsgebühr für Autorinnen und Autoren fällig werden. Auf die Listenpreise gewährt Springer Nature den am DEAL-Vertrag teilnehmenden Einrichtungen 20 Prozent Rabatt (ausgenommen sind Nature Communications und Scientific Reports). Die jährliche Preissteigerung ist auf 3,5 Prozent gedeckelt. Für die Abwicklung dieser Zahlung soll ein neuer administrativer Prozess eingerichtet werden, sodass diese Komponente des Vertrags ab 1. August 2020 in Kraft treten wird.  

Der Vertrag mit Springer Nature hat eine Laufzeit von 2020 bis 2022 mit Verlängerungsoption bis 2023. Der Vertragstext wird Ende Januar auf der Webseite des DEAL-Projekts veröffentlicht.

]]>
news-933Mon, 02 Dec 2019 10:03:09 +0100Startschuss für open-access.networkhttps://open-access.net/community/news/artikel/startschuss-fuer-open-accessnetworkNeues Projekt zur Kompetenzförderung und besseren Vernetzung: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit rund 2,4 Millionen Euro ein deutschlandweites Verbundprojekt zur Erstellung der neuen nationalen Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access. Die Leitung des Projektes open-access.network liegt beim Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität KonstanzDas Projekt schafft ein neues Informations- und Vernetzungsangebot, das vorhandene Initiativen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access nachhaltig verbessern wird. Es werden disziplinübergreifend, zentral und zuverlässig Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte frei zugängliche Materialien, Fortbildungs- und Schulungsangebote qualifizieren Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Wissenschaft und Bibliotheken weiter und vermitteln Kompetenzen zu praktischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Hierfür hat sich ein Verbund an Projektpartnern zusammengefunden, die eine umfassende und vielfältige Expertise bei der Informationsbereitstellung, dem Kompetenzaufbau und der Vernetzung zu Open Access mitbringen und seit vielen Jahren sehr aktive Mitgestalter der Open Access-Community sind. Das Verbundprojekt wird geleitet durch das Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz. Projektpartner sind das Open-Access-Büro Berlin an der Freien Universität Berlin, das am Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches Geoforschungszentrum angesiedelte Helmholtz Open Science Office, die Technische Informationsbibliothek (TIB) in Hannover sowie die Bibliotheken der Universitäten Bielefeld und Göttingen.

Information, Kompetenzvermittlung und Vernetzung

Die drei zentralen Ziele des Projektes sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung sowie die Vernetzung der bestehenden Community.  In den kommenden drei Jahren wollen die Projektpartner eine neue Plattform schaffen, die mit vielen neuen Angeboten wie Forum, Helpdesk, moderierten Fokusgruppen und neuen Datenbanken zu zentralen Themen informiert. Mithilfe von Barcamps, thematisch fokussierten Workshops, regionalen Netzwerken, Train-the-Trainer Bootcamps und Webinaren bzw. Online-Workshops werden die Open-Access-Community und Akteure aus der Wissenschaft vernetzt. Die neue Plattform wird auf der existierenden Informationsplattform open-access.net aufbauen und diese weiterentwickeln.

Das BMBF fördert das Projekt im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung einer Kompetenz- und Vernetzungsplattform im Bereich Open Access“ bis Ende November 2022.

Projektleitung und Kontakt: Dr. Anja Oberländer, Kommunikations-, Informations- Medienzentrum der Universität Konstanz, info(at)open-access.network

 

 

 

]]>
news-931Wed, 27 Nov 2019 15:11:52 +0100Neue Podcast-Reihe zu Open Accesshttps://open-access.net/community/news/artikel/neue-podcast-reihe-zu-open-accessDas BMBF startet mit einer Podcast-Serie, in der sich "alles um die Publikationsform der Zukunft [dreht]. Podcaster und Radiomoderator Holger Klein geht dem Thema Open Access zusammen mit seinen Gästen auf den Grund." 

Folge 1: Reden wir offen ... über das Publizieren im Wissenschaftsbetrieb

"Mai Thi Nguyen-Kim meint: Wissenschaft und Forschung ist nichts Privates, sondern für die gesamte Gesellschaft! Die promovierte Chemikerin und prominente YouTuberin gibt zum Start unserer Mini-Serie einen persönlichen Einblick über das Publizieren im wissenschaftlichen Betrieb und spricht über Veröffentlichungsdruck,  gescheiterte Experimente, High Impact und dem langen Weg zur Publikation."

Weitere Informationen - auch zu den weiteren Folgen - finden Sie auf der Website: https://www.bildung-forschung.digital/de/open-access---der-podcast-zum-thema-2761.html 

]]>
news-929Mon, 30 Sep 2019 12:16:09 +0200Bundesforschungsministerium startet Informationsoffensive zum Thema Open Accesshttps://open-access.net/community/news/artikel/bundesforschungsministerium-startet-informationsoffensive-zum-thema-open-accessDank Open Access können wissenschaftliche Erkenntnisse allen zur Verfügung stehen – jederzeit, weltweit und unentgeltlich. Darum setzt sich das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür ein, dass mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Arbeiten Open Access veröffentlichen. Pünktlich zu den Open-Access-Tagen vom 30. September bis zum 2. Oktober 2019 startet das Ministerium eine Informationsoffensive zum Thema. Sie hat das Ziel, die Sichtbarkeit und Akzeptanz von Open Access im gesamten deutschen Wissenschaftssystem zu erhöhen und soll vom Nachwuchswissenschaftler bis hin zur etablierten Professorin alle relevanten Akteure erreichen.

Mehr Informationen finden Sie unter bildung-forschung.digital/open-access.

 

 

]]>
news-927Thu, 22 Aug 2019 12:08:35 +0200Projekt DEAL und Springer Nature vereinbaren Rahmen für Open-Access-Transformationsvertraghttps://open-access.net/community/news/artikel/projekt-deal-und-springer-nature-vereinbaren-rahmen-fuer-open-access-transformationsvertragDas Projekt DEAL und der Verlag Springer Nature haben am Donnerstag, 22.08.2019, in Berlin ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, das den derzeitigen Verhandlungsstand festhält und die wichtigsten Punkte für einen Vertrag umreißt.

Das Memorandum sieht für alle teilnahmeberechtigten Einrichtungen den dauerhaften Zugang zu den laufenden Jahrgängen des Vertragszeitraums aller rund 1.900 Zeitschriften von Springer vor. Zusätzlich gibt es Konsens über den kostenlosen Zugriff auf die Backfiles der Zeitschriften bis 1997.

Das besondere Element der Springer-DEAL-Einigung ist die Publish & Read Fee (PAR-Fee) von 2.750 € pro Artikel. Mit dieser Gebühr ist sowohl der lesende Zugriff auf das gesamte Portfolio an Subskriptionszeitschriften abgegolten als auch die Open-Access-Veröffentlichung in diesen Zeitschriften, für die bisher eine autorengerichtete Publikationsgebühr erhoben wird. Die Einrichtungen werden also mit einer Gebühr für das Lesen und das Open-Access-Publizieren ihrer Mitglieder aufkommen.

Für die Veröffentlichungen in den Gold Open Access Zeitschriften von Springer Nature wird die Publikationsgebühr nach wie vor fällig werden. Auf diese Gebühren gewährt Springer für die teilnehmenden Einrichtungen einen Rabatt von 20% auf die Listenpreise mit einer jährlichen Preissteigerung von maximal 3,5%. Für den Printbezug von Zeitschriften gewährt Springer einen Rabatt von 75%.

Ein endgültiger Vertrag soll im Herbst 2019 folgen und ab 2020 für zunächst drei Jahre gelten.

Weitere Informationen zu den Eckpunkten des Memorandum of Understanding finden Sie auf der Webseite von Projekt DEAL.

]]>