Informationsplattform Open Access | RSS-Feedhttp://example.comLetzte Newsen-gbTYPO3 NewsTue, 18 Jun 2019 11:41:08 +0200Tue, 18 Jun 2019 11:41:08 +0200TYPO3 EXT:newsnews-838Tue, 18 Jun 2019 11:32:50 +0200Schweizer Wissenschafterinnen haben die Verzeichnisse von missbräuchlichen und legitimen Open Access Fachzeitschriften untersuchthttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=838&cHash=5c016b3e3aaf87f54fedd06953039382Für Forschende ist nicht immer einfach, zwischen missbräuchlichen und legitimen Fachzeitschriften zu unterscheiden. Sogenannte „Blacklists“ und „Whitelists“ versprechen, aufzuzeigen, welche Fachzeitschriften missbräuchlich respektive legitim sind und werden weitläufig von der Forschungsgemeinschaft als Orientierungshilfe genutzt. Der Schweizerische Nationalfonds hat erstmalig die Qualität dieser Listen geprüft und sie hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien und aufgelisteten Herausgeber und Fachzeitschriften verglichen.

Die in mBio publizierte Studie hat ergeben, dass sich die verschiedenen Listen stark hinsichtlich ihrer Einschlusskriterien unterscheiden. Im Allgemeinen scheinen alle Listen ausserdem leicht überprüfbare Dimensionen der Qualität einer Zeitschrift gegenüber der Qualität des Peer-Review zu priorisieren. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass es eine Überlappung von Zeitschriften und Verlagen zwischen Blacklists und Whitelists gibt. Dies weist darauf hin, dass einige Zeitschriften und Verlage falsch klassifiziert sind und andere in einer Grauzone zwischen Betrug und Legitimität operieren.

Die Studie zeigt, dass die untersuchten Blacklists und Whitelists hilfreich sind, um Forschende über Zeitschriften zu informieren, die wahrscheinlich betrügerisch oder wahrscheinlich legitim sind. Da Listen aber einfach zu verifizierende Kriterien betonen, zudem statisch sind und nie zu hundert Prozent aktuell sein können, sollten stets weitere Quellen konsultiert werden, um die Legitimität einer Fachzeitschrift zu überprüfen (Strinzel et al. 2019).

Strinzel M, Severin A, Milzow K, Egger M. 2019. Blacklists and whitelists to tackle predatory publishing: a cross-sectional comparison and thematic analysis. mBio 10:e00411-19. doi.org/10.1128/mBio.00411-19.

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news-837Mon, 17 Jun 2019 11:29:41 +0200Spaniens Oberster Rat für wissenschaftliche Forschung erlässt Open-Access-Mandathttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=837&cHash=f34daee0011b3bb1e104dc31d93b4a00Die größte öffentliche Forschungseinrichtung Spaniens, der Oberste Rat für wissenschaftliche Forschung (CSIC), hat ein Open-Access-Mandat verabschiedet, das den grünen Weg fördert. WissenschaftlerInnen des CSIC werden dazu verpflichtet, publizierte Artikel, Bücher, Beiträge in Sammelbänden und Konferenzbeiträge offen verfügbar zu machen, zugehörige Metadaten in DIGITAL.CSIC zu hinterlegen, sowie Forschungsdaten und deren Metadaten zugänglich zu machen, soweit dies möglich ist. Der Oberste Rat für wissenschaftliche Forschung untersteht dem spanischen Ministerium für Erziehung und Wissenschaft und ist die drittgrößte Forschungseinrichtung Europas.

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news-835Wed, 12 Jun 2019 09:56:19 +0200Thema der Open Access Week 2019: Open for whom?https://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=835&cHash=c16500f0ee0bea98098573cf692810c1Das Thema zur Open Access Week 2019 wurde veröffentlicht. Mit „Open for whom? Equity in Open Knowledge” möchte die Open Access Week die Frage beleuchten, ob offene Wissenschaftspraktiken Ungleichheiten im Wissenschaftssystem abbauen oder ob sie diese verstärken. Die Open Access Woche wird vom 21. bis zum 27. Oktober 2019 weltweit in allen teilnehmenden Einrichtungen stattfinden. Interessierte Einrichtungen haben die Möglichkeit, die Open Access Woche zum Anlass zu nehmen, um in ihrer eigenen Institution das Thema Open Access in den Fokus zu rücken.

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news-827Mon, 03 Jun 2019 15:27:12 +0200cOAlition S veröffentlicht überarbeitete Umsetzungsrichtlinienhttps://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=827&cHash=ea9bef5f21f2bd8749e4c2e475cedb02Die Veröffentlichung des „Plan S“ im September 2018 hat eine globale Debatte über den freien Zugang zu wissenschaftlicher Literatur angestoßen. Der Aufruf, Feedback zum Entwurf der Richtlinien zur Umsetzung des Plan S' einzureichen, wurde von Universitäten, Fachgesellschaften und WissenschaftlerInnen aus über 40 Ländern beantwortet. Als Replik auf die über 600 Einreichungen hat die cOAlition S nun überarbeitete Richtlinien zur Umsetzung des Plan S' veröffentlicht. Diese behält die Kernprinzipien des Plan S' –wie eine sofortige Open-Access-Veröffentlichung ohne Embargofrist– bei, umfasst aber einige Änderungen in Bezug auf die Umsetzung: So wurden zum Beispiel die Fristen für eine verpflichtende Umsetzung und für die Umwandlung von bestehenden in Open-Access-Zeitschriften verlängert.

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news-826Wed, 29 May 2019 10:47:59 +0200Neuer Bericht erschienen – „Rethinking impact factors“https://open-access.net/community/news/artikel?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Bnews%5D=826&cHash=e6adafed211e80333ca7a2bffd6b7b0cAn verschiedenen Stellen im Wissenschaftssystem ist es erwünscht, die Qualität einer Zeitschrift einschätzen zu können. Oft wird zu diesem Zweck der Journal Impact Factor herangezogen, der allerdings verschiedenfach kritisiert wird. Aus diesem Grund möchte eine Arbeitsgruppe bestehend u.a. aus ExpertInnen für die Themen Evaluation und Bibliometrie, WissenschaftlerInnen und VerlegerInnen nach umfassenderen Möglichkeiten suchen, mittels derer die Qualität von Zeitschriften evaluiert werden kann. Die AutorInnen des Berichts argumentieren, dass eine Maßzahl für die Qualität einer Zeitschrift reflektieren sollte, wie gut eine Zeitschrift alle ihre Funktionen –verzeichnen, kuratieren, evaluieren, verbreiten und archivieren– ausübt, und sich nicht nur an der Anzahl Zitationen bemessen sollte, wie es beim Impact Factor der Fall ist.

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